XRP zeigt sich zuletzt erneut schwach und verliert auf Wochensicht rund 4 Prozent. Nach dem gescheiterten Ausbruch über 1,50 US-Dollar rutschte der Kurs wieder in Richtung 1,30 US-Dollar und markierte sogar ein neues Monatstief. Dennoch sehen einige Analysten aktuell eine spannende Parallele zum Jahr 2024, als XRP nach einem ähnlichen Muster massiv explodierte. Gleichzeitig sorgen neue Onchain-Daten und das wachsende Interesse an Bitcoin-L2-Projekten wieder für neue Hoffnung im Kryptomarkt.
XRP bleibt kurzfristig angeschlagen. Auf Wochensicht notiert der Coin rund 4 Prozent im Minus und rutscht damit erneut in Richtung 1,30 US-Dollar. Besonders belastend wirkt, dass der jüngste Ausbruchsversuch über 1,50 US-Dollar schnell verkauft wurde.
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Statt Anschlusskäufen gab es einen klaren Abverkauf, zuletzt sogar ein neues Monatstief. Damit bleibt das Chartbild zunächst fragil. Dennoch verweist ein Analyst nun auf ein Muster, das seiner Ansicht nach kaum beachtet wird: XRP könnte eine Struktur wiederholen, die bereits 2024 vor einer massiven Rallye zu sehen war.
Wiederholt XRP jetzt das Muster von 2024?
Der Analyst Coinvo Trading verweist auf eine mögliche Parallele zwischen der aktuellen XRP-Struktur und dem Setup aus dem Jahr 2024. Damals habe XRP zunächst in einem dreiecksförmigen Konsolidierungsmuster gehandelt, bevor es zu einem Fakeout kam. Gemeint ist damit ein kurzfristiger Bruch unter oder aus der Formation, der zunächst Schwäche signalisiert, anschließend aber schnell zurückgekauft wird. Genau solche Bewegungen können technisch relevant sein, weil sie schwache Marktteilnehmer aus dem Markt drängen, Stop-Loss-Orders auslösen und anschließend Raum für eine impulsive Gegenbewegung schaffen.
🚨 GUYS WHY IS NOBODY TALKING ABOUT WHAT XRP JUST DID.
In 2024, $XRP had a triangular pattern that sent it into a +600% expansion.
In 2026, it is now repeating that exact same pattern with the same fakeout.
If history repeats, XRP will go sky-high at any moment.
Make sure… pic.twitter.com/JysCMxN0Na
— Coinvo Trading (@CoinvoTrading) May 24, 2026
Laut dem Analysten folgte 2024 auf diese Struktur eine massive Expansion von über 600 Prozent. Nun sieht er im Jahr 2026 ein ähnliches Muster: XRP konsolidiert erneut, scheitert kurzfristig am Ausbruch, fällt zurück und wirkt auf den ersten Blick schwach. Genau darin sieht Coinvo Trading jedoch den entscheidenden Punkt. Die aktuelle Schwäche könnte aus seiner Sicht nicht zwingend das Ende des Setups bedeuten, sondern Teil eines größeren Fakeouts sein.
Wichtig bleibt dennoch die Einordnung: Solche Chartvergleiche sind keine Garantie. Der Markt ist 2026 ein anderer als 2024. XRP handelt aktuell wieder bei rund 1,35 US-Dollar, nachdem der Bereich um 1,50 US-Dollar nicht nachhaltig überwunden wurde. Auch andere Analysen verweisen darauf, dass XRP zuletzt zwischen 1,30 und 1,50 US-Dollar feststeckte und ein nachhaltiger Ausbruch bisher fehlte.
Damit ist das Setup zweigeteilt. Bullisch wäre, wenn XRP den Bereich um 1,30 US-Dollar verteidigt und anschließend erneut über 1,45 bis 1,50 US-Dollar steigt. Dann könnte der Fakeout tatsächlich als Bereinigung gewertet werden. Fällt XRP jedoch klar unter 1,30 US-Dollar, wäre die Parallele zu 2024 deutlich geschwächt.
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XRP-Börsenabflüsse machen Hoffnung auf kurzfristigen Rebound
Die aktuelle Glassnode-Metrik „Exchange Net Position Change“ zeigt zuletzt wieder verstärkte XRP-Abflüsse von zentralen Börsen. Genau das könnte für den Markt kurzfristig relevant werden. Denn negative Werte bedeuten, dass mehr XRP von Handelsplattformen abgezogen als eingezahlt werden. Häufig interpretieren Analysten dies als bullisches Signal. Anleger transferieren ihre Coins dann eher in private Wallets, statt sie kurzfristig verkaufen zu wollen.
Besonders spannend: Ein ähnliches Muster zeigte sich bereits Ende März sowie Anfang April 2026. Damals kam es ebenfalls zu deutlichen Nettoabflüssen bei XRP. Kurz darauf folgte jeweils eine spürbare Gegenbewegung von über 10 Prozent. Genau deshalb beobachten Trader die aktuelle Entwicklung nun sehr genau. Zwar bleibt XRP charttechnisch angeschlagen und handelt weiterhin deutlich unter den jüngsten Hochs bei 1,50 US-Dollar. Dennoch könnte der erneute Börsen-Outflow darauf hindeuten, dass Verkaufsdruck langsam abnimmt. Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen und XRP gleichzeitig die Zone um 1,30 US-Dollar verteidigen, wäre ein kurzfristiger Rebound durchaus denkbar.
Neue Narrative: Warum Bitcoin-L2 plötzlich spannend wird
Während XRP aktuell um die wichtige Unterstützung bei 1,30 US-Dollar kämpft, richten viele Anleger den Blick bereits auf neue Projekte mit größerem Wachstumspotenzial. Besonders gefragt bleiben Coins, bei denen Investoren noch früh einsteigen können. Genau hier rückt aktuell ein neues Narrativ immer stärker in den Fokus: Bitcoin-L2. Die Idee dahinter ist ambitioniert. Bitcoin soll nicht länger nur digitales Gold bleiben, sondern deutlich mehr Funktionen erhalten. Mehr Anwendungen, mehr Geschwindigkeit und günstigere Transaktionen könnten langfristig sogar die Nachfrage nach nativen Bitcoins erhöhen. Denn viele Layer-2-Lösungen benötigen BTC direkt als Basis des Ökosystems.
Ein Projekt, das in diesem Bereich zuletzt besonders viel Aufmerksamkeit erhielt, ist Bitcoin Hyper. Trotz des schwierigen Marktumfelds zeigt der Presale auffällige Stärke. Bereits rund 32,5 Millionen US-Dollar wurden eingesammelt – ein bemerkenswerter Wert angesichts der schwachen Stimmung am Kryptomarkt. Viele Anleger spekulieren darauf, dass Bitcoin-L2 mittelfristig ein ähnlicher Wachstumstreiber werden könnte wie einst Ethereum-L2-Lösungen.
Technisch setzt Bitcoin Hyper auf die Verbindung der Vorteile von Bitcoin und Solana. Während Bitcoin maximale Sicherheit und Liquidität liefert, soll die Solana Virtual Machine hohe Geschwindigkeit und günstige Ausführung ermöglichen. Besonders spannend wirkt dabei die geplante zk-Proof-Bridge zwischen Layer 1 und Layer 2. Diese soll schnelle Transfers ermöglichen, ohne auf klassische zentrale Brückenlösungen angewiesen zu sein. Genau solche technischen Konzepte gelten aktuell als wichtiger Trend im Kryptosektor.
Hinzu kommt der hohe Staking-Ertrag von derzeit rund 36 Prozent APY, mit dem frühe Investoren zusätzlich angelockt werden sollen. Gerade im aktuellen Marktumfeld suchen viele Anleger nach Projekten mit asymmetrischem Chance-Risiko-Verhältnis. Bitcoin Hyper positioniert sich genau dort: als spekulativer Wachstumswert innerhalb eines möglichen neuen Bitcoin-Ökosystems.
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