Kurstechnisch läuft es zuletzt nicht rund für XRP. Doch Ripple vergrößert das eigene Ökosystem mit einer DEX für Profis. Was steckt dahinter?
Der Kryptomarkt zeigt sich zuletzt erneut angeschlagen. Viele Coins notieren weiterhin deutlich unter ihren Allzeithochs, während sich Bitcoin zwar stabilisiert, aber weit von früheren Höchstständen entfernt bleibt. Auch XRP geriet wieder unter Druck und fiel zuletzt unter 1,40 US-Dollar. Damit notiert der Token weiterhin mehr als 70 Prozent unter seinem Allzeithoch.
Trotz dieser Kursschwäche arbeitet Ripple Labs im Hintergrund konsequent an Expansion, Partnerschaften, Pilotprojekten und strategischen Übernahmen. Operativ entstehen immer wieder neue Impulse.
Doch bislang spiegeln sich diese Fortschritte kaum nachhaltig im XRP-Kurs wider – ein Spannungsfeld, das Anleger zunehmend beschäftigt.
Doch ein führender Ripple-Entwickler sieht jetzt einen Meilenstein. Wer Kryptowährungen kaufen möchte, könnte sich also auch mit XRP beschäftigen.
Permissioned DEX: Ripple-Entwickler sprechen von Meilenstein für XRPL
Ein aktueller Beitrag von Dennis Jarosch, SVP Engineering bei Ripple, sorgt für Aufmerksamkeit innerhalb der Community. Er bezeichnet die Einführung des „Permissioned DEX“ auf dem XRP Ledger (XRPL) als bedeutenden Meilenstein. Auch Entwickler wie Antonio Kaplan sprechen von einem wichtigen Schritt hin zu „trusted decentralized FX for institutions“.
Doch was steckt konkret dahinter?
Der klassische XRPL verfügt bereits seit Jahren über eine integrierte dezentrale Börse (DEX), auf der Nutzer direkt auf Ledger-Ebene Assets handeln können. Neu ist nun die Möglichkeit, sogenannte „permissioned“ Orderbücher zu betreiben. Das bedeutet: Bestimmte Marktsegmente können regulatorische Anforderungen berücksichtigen, indem nur verifizierte Teilnehmer mit entsprechenden On-Chain-Credentials Zugang erhalten.
A major milestone for XRPL. The Permissioned DEX is now live, allowing regulated participants to access on-ledger liquidity while the open DEX continues to operate as it always has.
By building policy controls directly into the protocol, the XRPL can support regulated liquidity… https://t.co/apD753699w
— Dennis Jarosch (@dennisjarosch) February 18, 2026
Technisch basiert das Konzept auf drei Säulen:
Erstens: Permissioned Domains – definierte Handelsbereiche mit spezifischen Compliance-Regeln.
Zweitens: On-Ledger Credentials – Identitäts- und Berechtigungsnachweise direkt auf Protokollebene.
Drittens: Native DEX-Liquidität – Nutzung der bestehenden XRPL-Liquiditätsinfrastruktur ohne Fragmentierung.
Der entscheidende Punkt: Regulierte Marktteilnehmer sollen künftig On-Chain-Liquidität nutzen können, ohne dass Kapital in isolierte, separate Systeme ausgelagert werden muss. Statt einer Parallelwelt zwischen „offen“ und „reguliert“ integriert das XRPL regulatorische Steuerungsmechanismen direkt ins Protokoll.
Ripple selbst plant laut Jarosch, diese Funktion in Zahlungs- und Treasury-Workflows einzusetzen. Konkret könnte die automatisierte Asset-Konvertierung innerhalb institutioneller Zahlungsströme über solche permissioned Orderbücher laufen – mit verifizierten Liquiditätsanbietern.
Strategisch zielt das Feature klar auf institutionelle Akteure ab: Banken, Zahlungsdienstleister, möglicherweise auch Zentralbank-nahe Strukturen. Gerade im Kontext globaler FX-Märkte könnte eine Kombination aus Dezentralität, On-Chain-Abwicklung und regulatorischer Kontrollierbarkeit neue Anwendungsfälle eröffnen. Das könnte bullisch für die XRP Prognose sein.
Relative Schwäche bei XRP – Presales zeigen dagegen Momentum
Während XRP trotz operativer Fortschritte weiterhin relative Schwäche gegenüber ausgewählten Marktsegmenten zeigt, entwickelt sich das Bild bei einzelnen Altcoins deutlich dynamischer. Vor allem im Presale-Bereich ist aktuell selektiv wieder Kapitalzufluss zu beobachten. Ein Beispiel dafür ist Bitcoin Hyper, das sich im grünen Marktumfeld mit klarer relativer Stärke präsentiert. Das bislang eingesammelte Kapital beläuft sich bereits auf rund 31,6 Millionen US-Dollar – ein Wert, der in der aktuellen Marktphase durchaus als Signal für substanzielle Anfangsnachfrage gewertet werden kann.
Direkt zum Bitcoin Hyper Presale
Gerade diese initiale Kapitalakkumulation kann im Kryptomarkt Momentum erzeugen. Frühphasen-Projekte profitieren häufig davon, dass frühe Investoren auf strukturelle Narrative setzen, bevor breite Marktteilnehmer aufspringen. Bitcoin Hyper positioniert sich dabei mit einem technologisch ambitionierten Ansatz: Ziel ist es, die Stabilität und Markenstärke von Bitcoin mit der hohen Skalierbarkeit und Entwicklerfreundlichkeit von Solana zu kombinieren.
Technisch setzt das Projekt auf die Integration der Solana Virtual Machine, um schnellere Entwicklungszyklen und eine höhere Effizienz im Ökosystem zu ermöglichen. Gleichzeitig wird eine Bridge zwischen Bitcoin Layer 1 und einer eigenen Layer-2-Struktur aufgebaut. Ergänzend kommen Zero-Knowledge-Proofs (ZK-Proofs) zum Einsatz, um Skalierbarkeit und Sicherheit miteinander zu verbinden.
Das Konzept adressiert damit zentrale Herausforderungen des Bitcoin-Ökosystems: geringe Smart-Contract-Flexibilität und begrenzte Skalierbarkeit. Anleger können derzeit noch zu vergleichsweise frühen Konditionen einsteigen. Der Tokenpreis steigt stufenweise, die nächste Erhöhung ist innerhalb der kommenden 24 Stunden vorgesehen. Zusätzlich wird aktuell eine Staking-Rendite von bis zu 38 Prozent APY ausgewiesen – ein weiterer Anreiz für frühe Teilnehmer. Wer also nicht nur XRP kaufen möchte, könnte sich auch mit der HYPER Prognose beschäftigen.
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