[Live] Bitcoin Kurs Prognose: Stehen Kryptowährungen vor einem neuen Bärenmarkt?

Der Kryptomarkt bleibt von hoher Volatilität gekennzeichnet. Bitcoin hat seinen seit November existierenden Seitwärtstrend nach unten verlassen und nähert sich nun dem entscheidenden langfristigen Unterstützungsbereich bei 71.000 US-Dollar. Auch Altcoins und Edelmetalle gerieten zuletzt massiv unter Druck. Steht die Branche nun vor einem weiteren Bärenmarkt? Erfahre in diesem Live-Blog mehr zum Thema!

Dennis Geisler von Dennis Geisler Updated 4 Min. read
[Live] Bitcoin Kurs Prognose: Stehen Kryptowährungen vor einem neuen Bärenmarkt?

Das Wichtigste in Kürze

  • Bitcoin verlor binnen weniger Tage zweistellig an Wert und fiel deutlich unter den seit November bestehenden Seitwärtstrend bei 86.500 US-Dollar.
  • Die nächste Schlüsselunterstützung liegt bei rund 71.000 US-Dollar, während Liquidationsdaten anhaltende Volatilität signalisieren.
  • Parallel sank die Bitcoin-Hashrate deutlich, was primär auf wetterbedingte Abschaltungen von Minern in den USA statt eine echte Miner-Kapitulation zurückzuführen ist.

Der Bitcoin-Kurs fällt in Richtung Bullenmarkt-Supportbereich!

Ein kurzer Blick auf CoinMarketCap bestätigt, dass Kryptowährungen ihren steilen Abwärtstrend auch in dieser Woche weiter fortsetzen:

Während Bitcoin auf 30-Tage-Basis 14,1 Prozent nachgab, waren es bei führenden Altcoins wie Ethereum, XRP und Solana zwischen 20 und 25 Prozent! Aber auch Gold und Silber verzeichneten im Rahmen ihrer Rallye zuletzt historische Kurseinbrüche.

Die Zeiten sind unglaublich volatil! Allein übers Wochenende fiel Bitcoin dynamisch um 11,5 Prozent von 84.200 auf 74.500 US-Dollar.

In den letzten Stunden konnte der Preis zwar wieder über 78.000 USD klettern, jedoch dürfte erst ein Impuls über 84.000 US-Dollar die Stimmung auflockern.

Kurzfristig steht fest: Der Bitcoin-Kurs ist im Zuge der jüngsten Bewegung klar und deutlich unter den seit November bestehenden Seitwärtstrend bei 86.500 USD (rosa) gebrochen. Die nächste und entscheidende Unterstützung liegt bei rund 71.000 USD (weiß).

Mit einem nachhaltigen Impuls darunter läge der Preis wieder im Bereich der März-2024-Hochs, wo Bitcoin erstmals über den 2021/22-Bullrun kletterte. Ein ernüchternder Ausblick! Doch wie sieht das Bild langfristig aus?

Auch hier weist der Kurs bärische Tendenzen auf. Positiv zu werten ist jedoch, dass Bitcoin den jüngsten Rücksetzer exakt oberhalb eines wichtigen dynamischen Unterstützungsniveaus (gelb gestrichelt) abfangen konnte.

Kurzfristig eröffnet dies die Möglichkeit einer technischen Gegenbewegung in Richtung 80.000 US-Dollar.

Die Liquidations-Heatmap von Coinglass unterstreicht das volatile Marktumfeld: Sie zeigt, dass es bei 77.300 und 79.000 US-Dollar allein auf Binance zu Liquidierungen über jeweils 30 Millionen US-Dollar kommt.

Ich persönlich denke, dass Bitcoin nun an einem kritischen Wendepunkt steht: Ein Bruch unter 71.000 USD würde die Bärenmarkt-Narrative stärken, wobei die Rückeroberung des Seitwärtstrends kurzfristig für Erleichterung sorgen dürfte.


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Bitcoin-Hashrate im Sinkflug: Das sind die Hintergründe

Während der Bitcoin-Kurs jüngst auf den tiefsten Stand seit einem Jahr fiel, verzeichnet auch die Hashrate des Bitcoin-Netzwerks seit November signifikante Einbrüche um 12 Prozent – der stärkste anhaltende Rückgang seit 2021.

Auslöser war allerdings keine klassische Miner-Kapitulation, sondern schwere Winterstürme in den USA, die Stromnetze belasteten und zahlreiche große Mining-Betreiber zu temporären Abschaltungen zwangen.

Extreme Kälte ließ den Strombedarf für Haushalte stark steigen, insbesondere in Bundesstaaten wie Texas mit hoher Mining-Dichte. Netzbetreiber forderten daher große industrielle Verbraucher, darunter auch Miner, auf, ihren Stromverbrauch zu reduzieren.

Viele Betreiber kamen dieser Aufforderung nach, etwa um Strafzahlungen zu vermeiden, ihre Hardware zu schützen und steigende Strompreise zu umgehen, die in einigen Regionen sogar effiziente Anlagen kurzfristig unrentabel machten.

Statt Verluste in Kauf zu nehmen, entschieden sich Miner für geplante Abschaltungen – ein Hinweis darauf, dass modernes Mining inzwischen eng mit der Stabilität der Energieinfrastruktur verknüpft und operative Flexibilität heute ebenso wichtig wie reine Rechenleistung ist!


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Bitcoin Hyper: Winkt großes Kurpotenzial mit diesem Layer-2-Projekt?

Bitcoin wurde nie mit dem Ziel entwickelt, schnell, skalierbar oder programmierbar zu sein. Die Transaktionen sind im Sinne der Sicherheit langsam und teuer, was kleine Zahlungen schlichtweg unpraktisch macht.

Mit einer Kapazität von nur etwa 7 Transaktionen pro Sekunde ist BTC den Anforderungen moderner Finanzsysteme nicht gewachsen. Zudem fehlt die Unterstützung für Smart Contracts und dApps, was Entwickler dazu zwingt, auf fragmentierte Lösungen auszuweichen.

Diese Einschränkungen halten Bitcoin von DeFi, Gaming und Web3-Anwendungen fern. Bislang diente Bitcoin eher als zuverlässiges und krisensicheres Wertaufbewahrungsmittel, nicht aber als Plattform für Innovation.

Bitcoin Hyper möchte dies ändern und führt ein Layer 2-Ökosystem ein, das skalierbar, schnell und programmierbar ist, ohne die Sicherheitsgrundsätze von Bitcoin zu beeinträchtigen.

Diese neue Lösung ermöglicht eine Echtzeit-Skalierung von Bitcoin und arbeitet als leistungsstarke, schnell reagierende Layer 2-Blockchain. Sie bietet hohe Transaktionsvolumen und kostengünstige Abwicklungen.

Durch die Integration der Solana Virtual Machine (SVM) ermöglicht Bitcoin Hyper die blitzschnelle Ausführung von Smart Contracts und dezentralen Anwendungen, was zuvor auf Bitcoin nicht möglich war. Erfahre hier mehr!

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Dennis Geisler

Dennis Geisler, 25, stammt aus Kiel und lebt seit August in Thailand. Im Jahr 2020 kam er erstmals mit Kryptowährungen in Berührung, als er über Binance XRP im Wert von 100 Euro kaufte. Die starken Kursschwankungen und das Potenzial schneller Gewinne zogen ihn in den Bann und weckten sein Interesse an den Mechanismen hinter den Preisbewegungen – von rationalen Marktkräften bis hin zu psychologischen Mustern. Heute verbindet er seine journalistische Leidenschaft mit der Krypto-Welt: Für verschiedene Formate verfasst er Nachrichten, Grundlagenartikel und tiefgehende Blockchain-Analysen. Mit BitBlog engagiert er sich zudem in Norddeutschland für die Beratung von Unternehmen und Privatpersonen rund um digitale Währungen.

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