Standard Chartered senkt seine Bitcoin-Prognose für 2025 auf 100.000 US-Dollar – ETF-Zuflüsse und Unternehmensinteresse schwinden.
Die neuesten Prognosen für den Bitcoin-Kurs sorgen für Aufregung: Die britische Großbank Standard Chartered hat ihre bekannte Bitcoin-Prognose für das Jahr 2025 überraschend um die Hälfte gekürzt. Nach monatelangem Höhenflug sehen sich Anleger nun mit einer völlig neuen Marktlage konfrontiert. Denn der Optimismus der letzten Jahre—geprägt durch große Unternehmensaufkäufe und einen rasanten ETF-Boom—scheint vorerst gestoppt.
Warum korrigiert eine der renommiertesten Banken der Welt ihre Einschätzung so drastisch nach unten? Welche Faktoren spielen bei der Neubewertung die entscheidende Rolle? Und was bedeutet das für private wie institutionelle Investoren, deren Erwartungen an den Kryptomarkt hoch eingepreist sind? Antworten liefert dieser Artikel anhand einer detaillierten Analyse.
Standard Chartered setzt neues Kursziel für Bitcoin – Eine Zäsur im Kryptomarkt?
Die Reduktion der Bitcoin-Prognose von 200.000 auf 100.000 US-Dollar durch Standard Chartered markiert einen tiefen Einschnitt in die Stimmung am Kryptomarkt. Begründet wurde dieser Schritt mit einer erneuten Bewertung der Nachfrageseite, die insbesondere den institutionellen Zufluss infrage stellt. Noch vor wenigen Monaten galt Bitcoin als der kommende Sieger unter den digitalen Assets, getrieben durch massives Großinvestoren-Interesse und beeindruckende ETF-Zuflüsse.
Die jetzige Entscheidung der Bank zeigt, wie sensibel selbst robuste Märkte auf strukturelle Veränderungen reagieren können. Insbesondere das Ende aggressiver Firmen-Aufkäufe wie bei MicroStrategy und ein starker Rückgang der ETF-Einstiege schlagen sich unmittelbar in der Preisentwicklung nieder. Für viele Anleger ist dies ein warnendes Signal, dass nicht jede Bullenphase endlos andauert.
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ETF-Zuflüsse brechen ein: Die treibende Kraft der vergangenen Jahre verliert an Dynamik
Einer der Hauptgründe für die gesenkte Prognose liegt laut dem Bericht von Standard Chartered im deutlichen Rückgang der ETF-Zuflüsse. Während im vierten Quartal 2024 noch sensationelle 450.000 BTC pro Quartal über ETFs und Firmen wie MicroStrategy eingekauft wurden, hat sich diese Zahl nun auf nur noch 50.000 BTC reduziert – das niedrigste Niveau seit Einführung von US-Spot-Bitcoin-ETFs. Dieser Einbruch signalisiert eine Abkühlung der internationalen Investorenstimmung, die bislang als Motor für den institutionellen Einstieg in Bitcoin galt.
Viele Marktbeobachter erkennen darin einen Wendepunkt, da die spekulativen Impulse der Vergangenheit durch eine deutlich abwartendere Haltung ersetzt werden. Für Anleger wächst damit die Unsicherheit über künftige Kursanstiege und die Frage, welche Marktakteure den nächsten großen Wachstumsimpuls liefern könnten.
Standard Chartered halves their Bitcoin forecast
Bitcoin: Cool story, bro! $BTC pic.twitter.com/JarrUuVCEa
— WSB News (@NewsFromWSB) December 9, 2025
Unternehmensnachfrage stagniert: MikroStrategy-Ära als Episode
Laut der Analyse von Standard Chartered hat das intensive Bitcoin-Kaufen durch digitale Unternehmensschatzmeister seinen Höhepunkt überschritten. Namen wie MicroStrategy stehen zwar nach wie vor für aggressives Engagement im Kryptosektor, doch laut Bankanalyst Geoffrey Kendrick „ist diese Phase vorbei“. Da die Offensive der Firmen bei neuen Bitcoin-Anlagen nachlässt, müssen sich Anleger auf eine einseitigere Nachfrage aus dem Bereich der börsengehandelten Produkte einstellen.
Das bedeutet: Die zukünftige Entwicklung wird im Wesentlichen davon bestimmt, wie aktiv die ETF-Investoren bleiben. Ein Ausbleiben neuer Großinvestoren könnte zu einer weiteren Seitwärtsbewegung, wenn nicht gar zu einer Korrektur führen. Für viele Beobachter endet damit eine Ära der Hoffnung auf institutionelle Massennachfrage.
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Langfristprognose bleibt ambitioniert, Zeitplan wird angepasst
Trotz des reduzierten 2025er-Ziels hält Standard Chartered an ihrem langfristigen Optimismus fest: Das Kursziel von 500.000 US-Dollar für Bitcoin bleibt bestehen, allerdings mit verschobenem Zeithorizont. So wird die Erreichung dieser Marke nun nicht mehr bis 2028, sondern erst bis 2030 erwartet. Diese Neubewertung spiegelt den Wandel in der Betrachtung fundamentaler Nachfragetreiber wider, herausgelöst aus kurzfristigen Übertreibungen und alten Marktregeln.
💥 BREAKING: 🇺🇸 Jack Mallers' Twenty One Capital goes live on the NYSE with $4 BILLION Bitcoin on its balance sheet pic.twitter.com/EEvKoKAi9o
— Bitcoin Archive (@BitcoinArchive) December 9, 2025
Analysten argumentieren, dass insbesondere die zyklischen Erwartungen an Halbierungszyklen ausgedient haben und neue Paradigmen, wie die Bedeutung von Geldpolitik und makroökonomischen Einflüssen, stärker in den Fokus rücken. Für Anleger entsteht daraus ein Bild größerer Unsicherheit, aber auch erhöhter Chancen für dynamische Entwicklungen auf lange Sicht.
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Makroökonomische Einflüsse: Geldpolitik entscheidet über Risiko-Appetit der Investoren
Neben markttechnischen Faktoren und struktureller Nachfrage beleuchtet Standard Chartered in ihrem Bericht den wachsenden Einfluss der Geldpolitik auf Krypto-Assets. Ins Zentrum rückt dabei die US-Notenbank Fed, deren künftige Zinsentscheidungen den Kursverlauf entscheidend mitbestimmen könnten. Experten weisen darauf hin, dass politische Einflussnahme auf die Fed und die voraussichtliche Ernennung von Kevin Hassett zu einem deutlich lockereren geldpolitischen Kurs führen könnte.
JUST IN: 🇺🇸 Michael Saylor says all major U.S. banks have contacted him for Bitcoin advice 👀 pic.twitter.com/osyYj5ypSm
— Bitcoin Archive (@BitcoinArchive) December 9, 2025
Ein solches Umfeld könnte Anleger animieren, erneut verstärkt „harte“ Assets wie Bitcoin ins Portfolio zu legen. Allerdings bleiben diese makroökonomischen Schlüsselfragen etwa zu Zinsen und Inflation unberechenbar. Ein positiver Impuls aus dieser Richtung könnte den Markt drehen, aber auch rasch enttäuschen, sollte die Fed zurückrudern.
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Halbierungszyklen und „Krypto Winter“: Werden alte Modelle obsolet?
Bankanalyst Geoffrey Kendrick betont, dass die bisherigen „Krypto-Winter“ und die auf Halvings gestützten Preismodelle ausgedient hätten. „Diesmal ist wirklich alles anders“, so seine Kernbotschaft. Unterstützt wird diese Einschätzung auch durch Daten des Prognosemarkts Myriad, wo der Eintritt in einen neuen Krypto-Winter bis Februar 2026 nur noch mit 6 Prozent Wahrscheinlichkeit gesehen wird.
💥 JUST IN: $700 billion Bernstein predicts Bitcoin will reach $1 MILLION by 2033 pic.twitter.com/pvZGkkJBf7
— Bitcoin Archive (@BitcoinArchive) December 9, 2025
Die einst als sicher geltenden Rhythmen werden von fundamentalen Faktoren wie ETF-Zufluss, Regulierung und globaler Geldpolitik abgelöst. Anleger müssen sich deshalb mit neuen Mechanismen der Kursfindung, erhöhter Volatilität und unscharfen Zeitplänen arrangieren. Dies könnte für mehr Dynamik, aber auch für größere Unsicherheit am Kryptomarkt sorgen.
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Der aktuelle Seitwärtstrend: Wie anfällig ist Bitcoin?
Nach mehreren Wochen des Ringens um die 90.000-Dollar-Marke bleibt Bitcoin in einem engen Preiskorridor gefangen. Ohne klare Impulse aus der Geldpolitik und mit gesunkener Investorenlust auf neue Großaufkäufe herrscht Zurückhaltung am Markt.
Händler und Analysten weisen darauf hin, dass das Trust-Niveau in die Zukunftssicherheit von Bitcoin trotz der kurzfristigen Skepsis hoch bleibt. Viele institutionelle Anleger beobachten die Entwicklungen, um beim nächsten marktbewegenden Ereignis reagieren zu können.
JUST IN: 🇺🇸 Standard Chartered says, “sell gold, buy bitcoin" rotations could become more frequent. pic.twitter.com/aXI7bFvjZL
— Bitcoin Magazine (@BitcoinMagazine) October 22, 2025
Bitcoin Hyper: Mehr als nur digitales Gold
Bitcoin hat sich als zuverlässige Wertanlage etabliert, doch seine technische Basis ist nicht für hohe Geschwindigkeiten oder komplexe Anwendungen ausgelegt. Die begrenzte Transaktionskapazität und fehlende Smart-Contract-Funktionen halten das Netzwerk davon ab, sein volles Potenzial zu entfalten. Für Entwickler bedeutet das: Umständliche Workarounds statt nahtloser Integration.
Hier kommt Bitcoin Hyper ins Spiel – eine Layer-2-Innovation, die Bitcoin mit Skalierbarkeit, Tempo und Programmierbarkeit ausstattet, ohne die bewährte Sicherheit zu gefährden. Durch die Einbindung der Solana Virtual Machine (SVM) werden Smart Contracts und dezentrale Anwendungen möglich, während Transaktionen schneller und kostengünstiger abgewickelt werden.
