XRP könnte sich in 2026 noch mehr als verzehnfachen, so ein Top-Trader.
Hohe Bewertung von XRP zeigt Risiken, Verwässerung droht weiterhin.
Kleine Memecoins mit hoher Upside, Maxi Doge geht viral und bleibt im Presale günstig.
XRP zeigt sich in dieser Woche wieder fester und konnte sich im Zuge der breiteren Erholung am Kryptomarkt erneut dem Bereich um 1,40 US-Dollar annähern. Damit profitiert auch Ripple kurzfristig vom freundlicheren Sentiment, nachdem viele große Coins zuletzt deutlich zulegen konnten. Trotzdem bleibt XRP klar unter seinem früheren Rekordniveau. So notiert der Kurs noch immer grob rund 63 Prozent unter dem Allzeithoch von 3,65 US-Dollar.
Genau das unterstreicht das Spannungsfeld: Einerseits lebt die Hoffnung auf ein Comeback, andererseits fehlt XRP im Vergleich zu einigen anderen Coins weiterhin die klare relative Stärke. Nun sorgt jedoch ein neuer Chart-Call von Trader Javon Marks für Aufmerksamkeit: Er sieht ein mögliches Kurspotenzial von 1.111 Prozent in seiner XRP Prognose.
XRP Analyse: So begründet der Trader sein 1.111-Prozent-Setup
Das Setup von Javon Marks ist ein klassischer langfristiger Chart-Ansatz auf Basis einer sogenannten Measured-Move-Projektion. In seinem Post argumentiert er, dass XRP Ende 2024 aus einer großen, an 2017 erinnernden Pennant-Formation nach oben ausgebrochen sei.
Ein Pennant ist vereinfacht gesagt eine Konsolidierung nach einer starken Aufwärtsbewegung, bei der sich Hochs und Tiefs verengen, bevor idealerweise der nächste Impuls folgt. Marks leitet aus der Höhe der vorherigen Aufwärtsbewegung ein rechnerisches Kursziel knapp unter 17 US-Dollar ab. Von einem XRP-Kurs um 1,35 bis 1,40 US-Dollar entspräche das tatsächlich einem zusätzlichen Anstieg von grob über 1.100 Prozent.
To a fairly precise degree, the measured move price target for $XRP is right under $17.
This means that another increase of over 1,111% could take place in response to the huge, 2017-like pennant breakout which occurred in late 2024. pic.twitter.com/4Hj5gZJYkj
Wichtig ist aber, dieses Setup richtig einzuordnen: Es handelt sich nicht um eine fundamentale Bewertung, sondern um ein bullisches technisches Szenario. Die Idee dahinter lautet, dass sich ein historisches Muster ähnlich wiederholen könnte wie im früheren Marktzyklus. Solche Projektionen funktionieren am ehesten dann, wenn Momentum, Kapitalzuflüsse und Marktstimmung den Ausbruch langfristig bestätigen.
Bleibt XRP hingegen in seiner bisherigen relativen Schwäche gefangen, ist auch ein Fehlsignal denkbar. Das Kursziel von 17 US-Dollar ist also weniger eine sichere Prognose als vielmehr die obere Ableitung eines sehr optimistischen Chartmusters.
Solche Kursziele wirken auf den ersten Blick spektakulär, sind jedoch äußerst ambitioniert – insbesondere, wenn man die Bewertung von XRP berücksichtigt. Aktuell liegt die Marktkapitalisierung bereits bei rund 82,2 Milliarden US-Dollar, während die vollständig verwässerte Bewertung (FDV) sogar etwa 133,9 Milliarden US-Dollar beträgt. Gleichzeitig sind erst 61,4 Milliarden XRP im Umlauf, bei einem maximalen Angebot von 100 Milliarden Tokens. Das zeigt, wie groß das Netzwerk bereits heute ist und wieviel Verwässerung dennoch weiterhin droht.
Ein 10x-Anstieg würde die Bewertung theoretisch in Richtung 800 Milliarden bis über 1 Billion US-Dollar treiben. Aus fundamentaler Sicht erscheinen solche Szenarien daher eher unwahrscheinlich und würden massive Kapitalzuflüsse erfordern.
Derartige 10x-Renditen sind im Kryptomarkt historisch vor allem bei kleineren Coins zu beobachten. Während Large Caps wie XRP bereits eine hohe Marktkapitalisierung aufweisen und entsprechend viel Kapital für starke Kursanstiege benötigen, können kleinere Projekte deutlich schneller skalieren. Genau deshalb richten spekulative Anleger ihren Fokus häufig auf neue Coins oder Presales, bei denen die Bewertung noch vergleichsweise niedrig ist und erste Nachfrageimpulse überproportionale Kursbewegungen auslösen können.
Ein Beispiel für ein solches Setup ist aktuell Maxi Doge. Das Projekt konnte im Presale bereits fast 5 Millionen US-Dollar einsammeln, was in einem schwierigen Marktumfeld als Zeichen relativer Stärke gewertet werden kann. Besonders auffällig ist dabei das klare Branding: Maxi Doge setzt auf eine Mischung aus viralen Memes, Fitness-Lifestyle und Trading-Gamification, um eine aktive Community aufzubauen. Diese Kombination zielt bewusst auf Reichweite und Engagement ab – ein entscheidender Faktor für Memecoins.
Darüber hinaus positioniert sich Maxi Doge als eine Art „Next-Level-Dogecoin“, also als Weiterentwicklung klassischer Meme-Coins mit größerer Upside. Die vergleichsweise niedrige Bewertung im Presale eröffnet theoretisch deutlich mehr Spielraum für starke Kursanstiege als bei etablierten Projekten.
Ergänzt wird das Ganze durch ein Staking-Modell mit rund 60 Prozent Rendite, was zusätzliche Anreize für frühe Investoren schafft.
Raphael Adrian ist ein Krypto-Journalist und Analyst, der bei Coinspeaker über Krypto-News, PR-Inhalte und Marktanalysen schreibt. Hier gilt er als Lead-Autor und Experte für Kryptowährungs-Prognosen. Mit seinem journalistischen Hintergrund und seiner Spezialisierung auf Finanzen, Business und digitale Assets berichtet er seit Jahren über Blockchain-Trends, neue Projekte und Entwicklungen am Kryptomarkt.
Seine Kenntnisse in fundamentaler und technischer Analyse ermöglichen es ihm, Marktbewegungen fundiert zu bewerten, Potenziale von Projekten einzuordnen und datenbasierte Krypto-Prognosen zu erstellen. In seiner Arbeit legt er besonderen Wert auf verständliche, recherchierte Inhalte, die Leser bei fundierten Entscheidungen im Kryptomarkt unterstützen.
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