Chancen im Altcoin-Sektor? Diese Projekte stehen im Fokus der Anleger
Die letzte Februarwoche 2026 könnte für den Altcoin-Sektor richtungsweisend werden. Historisch zeigen korrektive Marktphasen, dass Altcoins im Verhältnis zu Bitcoin überproportional unter Druck geraten.
Sinkende Liquidität und steigende Risikoaversion treffen Small- und Mid-Caps meist deutlich stärker als den Marktführer.
Genau in diesen Phasen entstehen jedoch häufig asymmetrische Chancen – vorausgesetzt, technische Schlüsselzonen halten und fundamentale Katalysatoren greifen.
Vor diesem Hintergrund rücken mehrere Projekte in den Fokus. Technische Formationen, Token-Unlocks und infrastrukturelle Upgrades könnten kurzfristig für erhöhte Volatilität sorgen – und mittelfristig neue Trends einleiten.
Hedera (HBAR): Upgrade als möglicher Katalysator
HBAR notiert aktuell bei 0,0938 US-Dollar und behauptet sich knapp oberhalb einer zentralen Support-Zone. Zwar gelang zuletzt der Ausbruch aus einer bullischen Chartformation, doch bislang fehlt es an Anschlusskäufen.
Die schwache Gesamtmarktdynamik begrenzt das Momentum. Fundamental rückt jedoch ein angekündigtes Infrastruktur-Upgrade in den Vordergrund.

Bereits im Dezember 2025 stellte Hedera die Umstellung von Cloud-Bucket-Speicherung auf Block-Nodes in Aussicht, um Datenzugang und Netzwerkarchitektur zu optimieren.
Node-Betreiber erhalten ab Februar eine dreimonatige Vorlaufphase vor dem geplanten Upgrade im Juni.
Technisch würde ein nachhaltiger Ausbruch über 0,1030 US-Dollar ein Kursziel mit Potenzial von rund 57 Prozent aktivieren. Ein Rückfall unter 0,0901 US-Dollar hingegen würde das bullische Setup negieren und die Support-Struktur infrage stellen.
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Sui (SUI): Token-Unlock erhöht Volatilitätsrisiko
SUI steht vor einem Token-Unlock von 53,82 Millionen Einheiten im Gegenwert von etwa 47,2 Millionen US-Dollar. Obwohl dies lediglich 0,54 Prozent des Gesamtangebots entspricht, kann zusätzliches Angebot kurzfristig zu erhöhter Volatilität führen.
Der Kurs notiert bei 0,86 US-Dollar, während der Money Flow Index überverkaufte Marktbedingungen signalisiert.

Sollte es gelingen, das neue Angebot ohne signifikanten Verkaufsdruck zu absorbieren, wäre ein Ausbruch über 1,060 US-Dollar denkbar, mit einem technischen Ziel bei 1,326 US-Dollar.
Ein Bruch der Unterstützung bei 0,874 US-Dollar würde dagegen Abwärtsrisiken bis 0,778 oder sogar 0,629 US-Dollar eröffnen.
KITE (KITE): Relative Stärke im schwachen Marktumfeld
KITE präsentiert sich im Vergleich robust. Der Token erreichte jüngst ein Allzeithoch bei 0,288 US-Dollar und konsolidiert aktuell bei 0,238 US-Dollar. Trotz schwacher Marktbreite bleibt die übergeordnete Struktur bullisch.

Ein nachhaltiger Ausbruch über 0,288 US-Dollar könnte Momentum-Käufe aktivieren und Potenzial bis 0,328 US-Dollar freisetzen. Kritisch wäre hingegen ein nachhaltiger Rückfall unter 0,240 US-Dollar.
Sollte auch die Marke von 0,192 US-Dollar unterschritten werden, würde ein übergeordneter Trendwechsel wahrscheinlicher.
Insgesamt bleibt der Altcoin-Markt technisch sensibel. Entscheidend wird sein, ob externe Impulse – etwa durch Marktstabilisierung oder projektspezifische Katalysatoren – ausreichen, um bestehende Setups in valide Breakouts zu überführen.
Darüber hinaus sind Investitionen in Altcoins im Vergleich zu Bitcoin mit deutlich höheren Risiken verbunden. Geringere Liquidität, stärkere Volatilität und projektspezifische Unsicherheiten führen häufig zu überproportionalen Ausschlägen – in beide Richtungen.
Entsprechend sollten Käufe nicht impulsiv, sondern auf Basis klar definierter Szenarien erfolgen. Technische Schlüsselmarken, Fundamentaldaten und das übergeordnete Marktumfeld spielen dabei eine zentrale Rolle.
Der Einsatz von Limit-Orders kann helfen, strategisch in definierte Unterstützungszonen hinein zu akkumulieren, anstatt Marktpreise in volatilen Phasen unkontrolliert zu akzeptieren.
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