Bitcoin News: Diese Grafik macht Hoffnung auf 200k plus

Trotz eines Kurssturzes von über 22 % und extrem negativer Marktstimmung deuten aktuelle On-Chain-Daten auf eine massive strukturelle Stärke hin. Während Unsicherheit dominiert, liefern Analysten fundierte Argumente für eine langfristige Rallye mit Kurszielen jenseits der 200.000 US-Dollar.

Markus Reinhardt von Markus Reinhardt Markus Reinhardt Editor Markus Reinhardt Updated 5 Min. read
Bitcoin News: Diese Grafik macht Hoffnung auf 200k plus

Das Wichtigste in Kürze

  • Trotz aktueller Kursverluste akkumulieren langfristige Investoren Bitcoin weiterhin in großem Stil.
  • Analysten erwarten durch institutionelle ETFs eine massive Angebotsverknappung und neue Höchstkurse.
  • Technologische Innovationen wie Layer-2-Lösungen stärken zusätzlich die fundamentale Nachfrage nach Bitcoin.

Bitcoin tendiert im laufenden Jahr bislang ausgesprochen schwach. Year-to-date hat die Kryptowährung rund 22,5 % an Wert verloren und ist in den ersten sieben Wochen des Jahres 2026 deutlich unter die Räder gekommen. Aktuell konsolidiert der Kurs im Bereich von 68.000 US-Dollar, der Verkaufsdruck wirkt auf den ersten Blick überschaubar. 

Dennoch signalisiert der Fear-and-Greed-Index mit einem Wert von 13 ein klar angeschlagenes Sentiment. Der Markt bleibt defensiv, Unsicherheit dominiert – und genau in dieser Phase liefern mehrere Analysten spannende Einordnungen zur strukturellen Lage von Angebot und Nachfrage.

Denn einige Daten zur Nachfrage könnten mittelfristig durchaus Kursziele jenseits der 200.000 Dollar möglich machen.  

Bitcoin Analyse: Massive Akkumulation durch langfristige Investoren

 Eine besonders auffällige Entwicklung kommt von On-Chain-Datenanbieter CryptoQuant, analysiert unter anderem von Darkfost. Demnach steigt die Nachfrage sogenannter „Accumulator Addresses“ deutlich an. 

Dabei handelt es sich um spezifisch gefilterte Wallets, die als langfristige Halter klassifiziert werden. Die Auswahl erfolgt anhand klarer Kriterien: keine Abflüsse, mehrere Kauftransaktionen, Mindestbestände, Aktivität über Jahre hinweg, Ausschluss von Börsen- und Miner-Adressen sowie keine Smart-Contract-Aktivität. Ziel dieses Frameworks ist es, Verzerrungen im Datensatz möglichst gering zu halten.

Das Ergebnis ist bemerkenswert: Die monatliche Akkumulation liegt derzeit im Schnitt bei rund 372.000 BTC. Zum Vergleich: Im September 2024 waren es lediglich etwa 10.000 BTC pro Monat. Diese Dynamik deutet darauf hin, dass der jüngste Preisrückgang von bestimmten Marktteilnehmern gezielt genutzt wird, um Positionen auszubauen. Während kurzfristig orientierte Investoren auf die negative Kursentwicklung reagieren, scheinen langfristige Akteure strategisch zu akkumulieren.

Zwar weist CryptoQuant selbst darauf hin, dass die Labeling-Abdeckung nicht vollständig sein kann und einzelne Entitäten möglicherweise nicht perfekt klassifiziert werden. Dennoch gilt der Datensatz als vergleichsweise robust. Historisch betrachtet waren Phasen starker langfristiger Akkumulation häufig Vorboten struktureller Trendwenden – auch wenn diese nicht unmittelbar in steigenden Kursen resultierten. 

ETF-Nachfrage als potenzieller Katalysator

Eine andere Perspektive liefert Matt Hougan, der einen Vergleich zwischen Bitcoin und Gold zieht. Hintergrund ist die Gold-Rallye des Jahres 2025, als der Preis um rund 65 % zulegte. Häufig wird argumentiert, dass die massiven Käufe von Zentralbanken – insbesondere seit 2022 – unmittelbar zu diesem Anstieg führten. Tatsächlich stiegen die jährlichen Goldkäufe von rund 500 auf etwa 1.000 Tonnen. Dennoch reagierte der Preis zunächst nur moderat: 2 % im Jahr 2022, 13 % 2023, 27 % 2024. Erst 2025 folgte die parabolische Phase.

Hougan sieht darin eine Lehre für Bitcoin. Seit der Einführung der Spot-ETFs im Januar 2024 kaufen diese Vehikel teilweise mehr als 100 % des neu emittierten Angebots auf. Dennoch blieb die Kursentwicklung bislang vergleichsweise gedämpft. 

Der Grund: Bestehende Halter waren bereit zu verkaufen und so die Nachfrage zu absorbieren. Doch sollte die ETF-Nachfrage langfristig anhalten, könnte sich ein ähnlicher Effekt wie bei Gold einstellen. Irgendwann gehen die Verkäufer aus – und ein anhaltendes Nachfrageübergewicht kann zu einem beschleunigten Preisanstieg führen.

Der entscheidende Punkt ist also nicht nur die aktuelle Nachfrage, sondern deren Persistenz. Sollte institutionelles Kapital strukturell im Markt bleiben, würde sich das Angebot zunehmend verknappen. In einem solchen Szenario könnte der aktuell gedrückte Kurs rückblickend als Akkumulationsphase interpretiert werden.

Gleichzeitig mahnen andere Analysten zur Vorsicht. Naga Avan-Nomayo verweist darauf, dass Bitcoin weiterhin unter der Marke von 70.000 US-Dollar „festgenagelt“ bleibt. Anhaltende ETF-Abflüsse, schwache Spot-Nachfrage und eine hohe Short-Positionierung sorgen dafür, dass der Markt eher reaktiv als expansiv agiert. Hinzu kommt eine spürbare Angebotszone oberhalb des aktuellen Preisniveaus, die als Widerstand wirkt.

Interessant ist jedoch ein weiterer Aspekt: Trotz der negativen Schlagzeilen berichten On-Chain-Daten von stiller Wal-Akkumulation. Große Marktteilnehmer scheinen also Positionen aufzubauen, während der breite Markt vorsichtig bleibt. Gleichzeitig zeigen sich komprimierte Futures-Prämien, was auf eine zunehmende Spannung im Derivatemarkt hindeutet. 

Solche Konstellationen können in einer Phase niedriger Volatilität zu einem „Squeeze“ führen – vorausgesetzt, es gibt einen auslösenden Katalysator.

Bitcoin-L2 als zusätzlicher Nachfragehebel

Neben ETF-Strömen und langfristiger Akkumulation rückt ein weiterer Faktor zunehmend in den Fokus: zusätzliche Nachfrage durch technologische Weiterentwicklung im Bitcoin-Ökosystem. Während Bitcoin traditionell als Wertspeicher wahrgenommen wird, könnten skalierende Layer-2-Lösungen den Investmentcase strukturell erweitern. Mehr Funktionen, schnellere Transaktionen und neue Anwendungsfälle bedeuten potenziell mehr Nutzer – und damit mehr fundamentale Nachfrage nach BTC selbst.

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Genau hier setzt Bitcoin Hyper an. Das Projekt verfolgt ein innovatives Konzept, das die Sicherheit und Dezentralität von Bitcoin mit der Geschwindigkeit und Programmierbarkeit moderner Smart-Contract-Netzwerke kombiniert. Ziel ist es, Bitcoin nicht nur als digitales Gold, sondern als funktionale Infrastruktur nutzbar zu machen. Technologisch orientiert sich der Ansatz an leistungsstarken Virtual-Machine-Architekturen, die hohe Transaktionsraten und geringe Gebühren ermöglichen, ohne die Basisschicht von Bitcoin zu kompromittieren.

Im laufenden Presale wurden bereits rund 31,5 Millionen US-Dollar eingesammelt – ein Wert, der auf erhebliches Investoreninteresse schließen lässt. Dieses Kapital signalisiert Vertrauen in die Idee, dass Bitcoin durch Layer-2-Erweiterungen einen neuen Wachstumsschub erfahren könnte. Sollte es gelingen, echte Nutzung – etwa im Bereich DeFi, Tokenisierung oder schneller Zahlungsabwicklung – auf Bitcoin zu bringen, würde sich die Nachfragebasis verbreitern. Der Kauf von HYPER gelingt aktuell sogar noch im Presale, für 38 Prozent APY. 

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Markus Reinhardt

Markus Reinhardt stammt aus München und lebt aktuell in Berlin. Bereits 2015 entdeckte er Bitcoin für sich und war sofort fasziniert von der Idee einer dezentralen und staatenunabhängigen Währung. Seitdem verfolgt er als überzeugter Bitcoin-Maximalist das Ziel, langfristig Vermögen ausschließlich mit Bitcoin aufzubauen. Neben seiner journalistischen Arbeit betreibt Markus auch ein kleines Mining-Projekt und ist sportlich im Bouldern aktiv. Außerdem liebt er es, neue Rezepte aus der mediterranen Küche auszuprobieren und für Freunde zu kochen.