Bitcoin Kurs fällt auf $67.000 – Bitcoin verliert sämtliche Gewinne seit Trump im Amt ist – BEST Wallet bleibt stabil

Bitcoin fällt unter 67.000 Dollar und verliert sämtliche Gewinne seit Trumps Wahlsieg. Unsicherheit und technologische Risiken dominieren den Markt.

Sergei Timurov von Sergei Timurov Updated 6 Min. read
Bitcoin Kurs fällt auf $67.000 – Bitcoin verliert sämtliche Gewinne seit Trump im Amt ist – BEST Wallet bleibt stabil

Das Wichtigste in Kürze

  • Bitcoin stürzt auf ein Rekordtief unter 67.000 Dollar und verliert sämtliche Zugewinne seit Trumps Wahlsieg.
  • Politische Unsicherheiten, KI-Technologie und massive Liquidationen verstärken den Abwärtstrend.
  • Trotz regulatorischer Fortschritte ist die Markstimmung auf einem Tiefpunkt angelangt.

Die Kryptomärkte geraten nach Monaten relativer Stabilität erneut unter massiven Druck. Der Bitcoin fiel am Montag unter die symbolträchtige Marke von 67.000 US-Dollar und hat damit sämtliche Kursgewinne seit der Wahl von US-Präsident Donald Trump im Jahr 2024 ausgelöscht. Investoren und Analysten stehen ratlos vor einem Kurssturz, der von einer Mischung aus politischer Unsicherheit, technologischen Innovationen und sich wandelnder Risikobereitschaft ausgelöst wurde.

Wer sich fragt, warum der Markt trotz regulatorischer Fortschritte regelrecht abgeschmiert ist, findet in den aktuellen Entwicklungen zahlreiche überraschende Antworten. Selten war die Stimmung unter Krypto-Anlegern so angespannt und voller Fragezeichen wie in diesen Tagen.

Bitcoin stürzt ab: Eine Zahlenanalyse

Mit über 9% Tagesverlust markierte Bitcoin einen der stärksten Kurseinbrüche der vergangenen 15 Monate. Ausgerechnet in einer Phase, in der viele Marktteilnehmer nach dem Wahlsieg Trumps an eine Erholung geglaubt hatten, drehte die Stimmung abrupt. Der Preis fiel auf 66.753 US-Dollar und verzeichnete damit ein Wochenminus von satten 23%. Ethereum und Solana traf es sogar noch härter: Sie verloren rund 33% bzw. 30% im Wochenvergleich. Der Blick auf CoinGecko und weitere Kursanbieter unterstreicht die globale Verunsicherung, die durch zusätzliche Marktschwächen bei Tech-Aktien an der Wall Street ausgelöst wurde.


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Wall Street und KI – Wechselspiel der Risiken

Die Tech-indizierten Märkte in den USA, insbesondere Nasdaq und S&P 500, gaben zeitgleich um 1,6% bzw. 1,2% nach. Dieses Umfeld versetzte die ohnehin fragile Krypto-Stimmung in einen weiteren Schockzustand. Analysten wie Carlos Guzman von GSR sehen insbesondere das „Sympathiefallen“ der Kryptowerte mit klassischen Risikoaktiva wie Tech-Aktien als kritisch. Neue Unsicherheiten entstanden durch die Einführung legaler KI-Werkzeuge, wie zuletzt von Anthropic für das KI-Produkt Cowork. Viele Investoren zogen daraufhin Kapital aus risikoreichen Assets ab, darunter Kryptowährungen – ein Trend, der sich potenziell auch in den kommenden Monaten fortsetzen könnte.



Emotion schlägt Fundamentaldaten im Kryptomarkt

Auffällig ist, dass sich an den grundlegenden Rahmenbedingungen für Bitcoin und Co. nicht viel geändert hat. Die fundamentalen Kennzahlen bleiben stabil, wie viele Branchenbeobachter bestätigen. „Die Stimmung im Kryptomarkt ist jedoch regelrecht kollabiert“, beschreibt Guzman die aktuelle Lage. So schwach sei die Marktpsychologie selten gewesen, trotz eines nach außen hin positiven regulatorischen Klimas und einiger Fortschritte auf gesetzlicher Ebene bei Stablecoin-Regeln und Marktstruktur. Das zeigt: Anlegerverhalten hängt nicht nur von Zahlen und Fakten ab, sondern wird stark von Unsicherheit und Furcht beeinflusst – Emotion agiert als mächtiger Treiber der Kurse.


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Der Einfluss politischer Faktoren und Regulatorik

Trumps zweite Amtszeit hat an den Finanzmärkten durchaus Spuren hinterlassen. Obwohl die US-Regulierungsbehörden zuletzt einen kooperativeren Ansatz gegenüber Blockchain- und Krypto-Unternehmen verfolgten, konnte das die Kursverluste nicht aufhalten. Auch der Durchbruch bei der Stablecoin-Regulierung oder jüngste Fortschritte bei der Neuordnung der Marktstruktur haben keinen Kursaufschwung beschert. Viele Experten sind daher ratlos und sprechen von einem Markt, der „eigentlich alles bekommt, was er politisch braucht, aber trotzdem abstürzt“. Das zeigt, wie komplex das Zusammenspiel zwischen Politik, Regulation und Marktpsychologie in der Kryptowelt geworden ist.



Liquidationen und die Suche nach dem Sündenbock

In der Vergangenheit waren starke Rücksetzer oft auf das Scheitern großer Branchenteilnehmer zurückzuführen – etwa Insolvenzen oder Skandale um Marktriesen. Doch dieses Mal fehlte ein klar identifizierbarer Auslöser. Der am 10. Oktober verzeichnete Rekord von 19 Milliarden Dollar an Liquidationen sorgte trotzdem für Schockwellen im Markt. Auch die Rolle großer Börsen wie Binance stand im Fokus, nachdem Berichte über einen „softwarebedingten Zwangsverkauf“ im Umlauf waren. Cathie Wood von Ark Invest vermutete eine technische Ursache, die schrittweise abgearbeitet werde. Dieses diffuse Umfeld verstärkt die Unsicherheit zusätzlich.


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Schatten der Geldpolitik: Trump, Warsh und die Fed

Die Ernennung des als Inflationsfalke geltenden Kevin Warsh zum nächsten Fed-Chef durch Trump sorgte für zusätzliche Aufregung. Anleger rechnen verstärkt mit einer restriktiveren Geldpolitik, was neben Kryptowährungen auch die Edelmetallpreise belastete. Analyst Guzman sieht darin eine Kettenreaktion: In Erwartung steigender Zinsen und härterer Bedingungen wenden sich Investoren von volatilen Assets wie Bitcoin ab und suchen Zuflucht in Gold oder Silber. Die Entwicklung könnte ein Vorgeschmack auf zukünftige Marktverwerfungen sein, je nachdem, wie aggressiv die Fed ihren geldpolitischen Kurs gestaltet.


 

Ölpreise, Geopolitik und weitere Schockwellen

Die Neuvermessung der geopolitischen Landschaft trägt zur Unsicherheit auf den Märkten bei. Spekulationen über Trumps erneute Initiative, Grönland für die USA zu gewinnen, treffen auf neue Spannungen mit Iran. Die Folge: Öl erreichte mit 63 Dollar pro Barrel den höchsten Stand seit sechs Monaten. Steigende Rohstoffpreise erhöhen allgemein das Inflationsrisiko und setzen sowohl Konsumenten als auch Investoren zusätzlich unter Druck. Damit verschärft sich das ohnehin schon kritische Umfeld für risikoreiche Anlagen wie Kryptowährungen weiter.



Fazit und Ausblick: Talsohle oder neuer Abschwung?

Viele Beobachter fragen sich, ob der aktuelle Sturz des Bitcoin-Kurses das Ende der Negativserie markiert – oder den Beginn eines weiteren langen Bärenmarkts. Die Kombination aus geopolitischen Risiken, geldpolitischer Straffung und technologischen Umbrüchen sorgt jedenfalls für wenig Optimismus in der Kryptogemeinde. Eine kurzfristige Erholung scheint unwahrscheinlich, solange die Marktpsychologie dominiert wird von Skepsis, Unsicherheit und Angst vor weiteren Liquidationen. Doch wie die vergangenen Jahre zeigten: Unerwartete Wendungen sind an den Kryptomärkten die Regel – und nicht die Ausnahme.

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Best Wallet unterstützt viele verschiedene Coins und Chains

Best Wallet Token (BEST): Funktion und Einsatzbereich

Der Best Wallet Token (BEST) ist der native Utility-Token der Best Wallet, einer seit 2023 aktiven Multichain-Plattform. Diese unterstützt die Verwaltung von über 1.000 Kryptowährungen auf mehr als 60 Blockchains. Der Token ermöglicht nicht nur sichere Transaktionen, sondern bietet auch Zugang zu speziellen Funktionen wie Staking, exklusiven Token-Vorverkäufen und Anwendungen im iGaming-Bereich.

Marktanalyse: Potenziale und Herausforderungen

Mit einem Presale-Volumen von über 17 Millionen US-Dollar demonstriert das Projekt sein wirtschaftliches Potenzial. Nutzer des Tokens erhalten Vorteile wie reduzierte Transaktionskosten, erhöhte Staking-Renditen und Mitbestimmungsmöglichkeiten. Eine zentrale Herausforderung liegt im Wettbewerb mit etablierten Wallet-Anbietern wie MetaMask oder Trust Wallet. Der weitere Erfolg hängt davon ab, inwieweit die geplanten Features zeitnah realisiert werden. Die ambitionierten Expansionsziele erfordern eine sorgfältige Abwägung der Marktchancen, weshalb eine fundierte Investitionsentscheidung empfohlen wird. Die zukünftige Entwicklung von BEST wird maßgeblich davon abhängen, wie gut es gelingt, innovative Angebote mit einer erfolgreichen Marktpositionierung zu verbinden.

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Sergei Timurov

Sergei Timurov ist seit 2016 großer Bitcoin Fan und ihn begeistert die Freiheits Idee sowie die Unabhängigkeit von Bitcoin. Sergei ist Bitcoin Maximalist und der Überzeugung, dass sich nur Bitcoin für einen langfristigen Vermögensaufbau eignet. Neben seinen journalistischen Tätigkeiten betreibt Sergei Bitcoin Mining und Freistil-Ringen sowie kocht köstliche Gerichte aus seiner ursprünglichen Heimat Georgien.

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