Die Marktkapitalisierung summiert sich damit auf etwa 1,33 Billionen US-Dollar und unterstreicht so die fragile Anlegerstimmung im aktuellen Marktumfeld. Makroökonomischer Gegenwind verstärkt die Unsicherheit:
Eine ausgeprägte Risikoaversion an den globalen Finanzmärkten, kombiniert mit neuen Fragezeichen rund um US-Konjunkturdaten und schwankende internationale Aktienindizes, belastet spekulative Anlageklassen zusätzlich.
Die jüngste Handelsspanne zwischen 65.757 und 67.661 US-Dollar verdeutlicht die erhöhte Volatilität.
Aus charttechnischer Sicht gilt der Bereich zwischen 60.000 und 72.000 US-Dollar als kurzfristige Verteidigungszone:

Darunter rückt der realisierte Preis bei rund 55.000 US-Dollar in den Fokus – jener Durchschnittswert, zu dem die derzeit umlaufenden Coins zuletzt transferiert wurden. Diese Kennzahl fungiert historisch häufig als mittelfristige Unterstützungsmarke.
Bemerkenswert ist das Verhalten kurzfristiger Halter: Rund 28.000 Bitcoin wurden zuletzt mit Verlust an Börsen bewegt. Solche Transfers gelten als Indiz für Kapitulation.
Gleichzeitig deuten Momentum-Indikatoren eher auf eine Seitwärtsphase hin, bevor eine erneute Prüfung tieferer Unterstützungen wahrscheinlich wird.
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77.000 US-Dollar als strategische Referenz für Miner und Marktstruktur
Zusätzlichen Verkaufsdruck erzeugten Liquidationen im Derivatemarkt. So wurden beim jüngsten Kurseinbruch Positionen im Volumen von über 2,5 Milliarden US-Dollar aufgelöst – überwiegend Long-Engagements.
Auch wenn diese Summe unter den Extremwerten früherer Handelstage bleibt, verstärkte die geringe Wochenendliquidität die Kursausschläge. Zwischenzeitlich verlor Bitcoin mehr als sechs Prozent, bevor eine technische Gegenbewegung einsetzte.
Anstehende US-Inflationsdaten sowie der Verfall größerer Optionskontrakte könnten die Volatilität erneut erhöhen. Solche Ereignisse erhöhen typischerweise das Risiko weiterer Liquidationsketten, insbesondere wenn stark gehebelte Positionen unter Druck geraten.
Eine zentrale strukturelle Marke benennt JPMorgan Chase. Die Investmentbank hat ihre Schätzung der durchschnittlichen Bitcoin-Produktionskosten auf 77.000 US-Dollar (zuvor 90.000 USD) gesenkt.
Produktionskosten gelten historisch häufig als implizite Preisuntergrenze, da sie in etwa dem Break-even-Niveau vieler Miner entsprechen.
Die Anpassung ist Folge eines Rückgangs der Mining-Schwierigkeit um 15 Prozent seit Jahresbeginn – der stärkste Einbruch seit dem chinesischen Mining-Verbot im Jahr 2021.

Hintergrund ist eine sinkende Hashrate, etwa wegen eines Schneesturms in den USA, der US-Miner kurzfristig zu Abschaltungen drängte. Oder aber, weil unrentable Akteure ihren Betrieb schlichtweg eingestellt haben.
Das Netzwerk reagiert auf diese Entwicklung mit automatischen Schwierigkeitsanpassungen im Zweiwochenrhythmus, um die durchschnittliche Blockzeit stabil bei rund zehn Minuten zu halten.

Eine niedrigere Schwierigkeit erhöht die relativen Erträge der verbleibenden Miner und beschleunigt den Selektionsprozess: Ineffiziente Marktteilnehmer scheiden aus, während effiziente Betreiber Marktanteile gewinnen.
Sollte der Bitcoin-Preis jedoch länger deutlich unter 77.000 US-Dollar verharren, wären weitere „Marktbereinigungen“ wahrscheinlich.
Trotz kurzfristiger Turbulenzen hält JPMorgan an einer konstruktiven Perspektive für 2026 fest. Erwartet werden steigende Kapitalzuflüsse institutioneller Investoren, flankiert von regulatorischen Fortschritten wie dem diskutierten CLARITY Act.
Langfristig bleibt institutionelle Nachfrage der entscheidende Treiber. Die Marke von 77.000 US-Dollar fungiert dabei weniger als kurzfristiges Kursziel, sondern als strategische Referenz für die strukturelle Stabilität des Bitcoin-Netzwerks.
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