Ziel ist es, die Sicherheit des Settlement-Layers mit der Skalierbarkeit und Nutzerfreundlichkeit moderner Rollups zu einer integrierten Gesamtarchitektur zusammenzuführen.
Damit reagiert die Stiftung auf wachsende Koordinationsanforderungen innerhalb des zunehmend diversifizierten Ökosystems.
Im Zentrum steht ein plattformweiter Koordinationsansatz mit klar definierten Rollen zwischen L1 als Sicherheits- und Finalitätsanker und L2 als Ausführungs- und Skalierungsebene.
Nutzer, Entwickler und institutionelle Marktteilnehmer sollen Ethereum künftig als kohärente Infrastruktur wahrnehmen und nicht als fragmentiertes Multi-Layer-System mit isolierten Roadmaps.
Die Protokollentwicklung soll künftig stärker produktorientiert priorisiert werden, sodass technische Entscheidungen enger an realen Anwendungsfällen und Nutzerbedürfnissen ausgerichtet sind.
Gleichzeitig soll die Ökosystem-Integration verbessert werden, indem Entwicklerwerkzeuge, Schnittstellen und institutionelle Anbindungsprozesse konsistenter gestaltet werden.
Darüber hinaus werden Strategie- und Monitoring-Strukturen etabliert, die mit transparent definierten Leistungskennzahlen arbeiten und Fortschritte messbar machen.
Die zunehmende architektonische Differenzierung im Rollup-Umfeld – unter anderem durch Abweichungen einzelner Implementierungen vom OP Stack – erhöht den Bedarf an systematischer Abstimmung zusätzlich.
Technische Prioritäten und Erfolgsmessung 2026
Zu den technischen Kernzielen zählen schnellere Transaktionsbestätigungen, leistungsfähigere Wallet-Infrastrukturen sowie eine verbesserte Interoperabilität zwischen verschiedenen Layer-2-Lösungen.
Zusätzlich plant die Stiftung die schrittweise Integration quantenresistenter Kryptografie, um langfristige Sicherheitsrisiken frühzeitig zu adressieren.
Ein konsistent abgestimmtes L1-L2-Design soll die Integrationszeiten für neue Anwendungen verkürzen und gleichzeitig die durchschnittlichen Gebühren durch eine intensivere Nutzung von L2-Strukturen reduzieren.
Zudem soll die endgültige Transaktionssicherheit dauerhaft in der Sicherheitsarchitektur von L1 verankert bleiben. Für die Messung von Erfolgen definiert die Stiftung konkrete Kennzahlen für 2026:
Dazu gehören sinkende durchschnittliche L1-Gasgebühren, verkürzte Onboarding-Latenzen für neue Nutzer, höhere Gaslimits bei stabiler Netzperformance sowie ein steigender Anteil von L2-Transaktionen, die auf L1 finalisiert werden.
Ergänzend sollen eine größere Rollup-Diversität systemische Konzentrationsrisiken reduzieren und eine wachsende Wallet-Adoption sicherere Signaturprozesse etablieren.