Experte erklärt: Meine größe Altcoin-Position könnte sich 2026 versiebenfachen
Das Marktumfeld bleibt im Jahr 2026 schwierig. Dennoch gehen einige Trader hier sehr selektiv vor. Bei einem Altcoin sieht ein bekannter Investor sogar 7x Potenzial, allein in 2026.
Krypto-Trader van de Poppe sieht 7x Potenzial beim Near Protocol.
Attraktive Bewertung, starke Usecases, überdurchschnittliches Wachstum und KI-Narrativ sprechen für NEAR.
Zuletzt baute der Trader sein Exposure bei AI Coins deutlich aus, Hälfte der Portfolios.
Der Kryptomarkt zeigt sich zuletzt schwach und von einer zähen Seitwärtsbewegung geprägt. Während Bitcoin zumindest Stabilität beweist, fehlt es vielen Altcoins weiterhin an Dynamik. Kapital rotiert selektiv, klare Trends sind rar – für Anleger wird das Umfeld damit anspruchsvoller denn je.
Gerade in solchen Marktphasen lohnt sich der Blick auf die Einschätzungen erfahrener Analysten, die gezielt nach unterbewerteten Chancen suchen. Denn häufig entstehen die größten Renditen genau dann, wenn Projekte noch unbeachtet sind.
Ein prominenter Krypto-Analyst sorgt nun mit einer besonders bullischen Prognose für Aufmerksamkeit – und rückt dabei einen Altcoin in den Fokus, der enormes Aufholpotenzial besitzen soll.
Der bekannte Krypto-Analyst Michaël van de Poppe sieht enormes Potenzial bei NEAR Protocol und bezeichnet den aktuellen Kurs von rund 1,40 US-Dollar als klar unterbewertet. Kurzfristig erwartet er einen Anstieg in Richtung 3 bis 5 US-Dollar, während mittelfristig – bis 2026 – sogar Kursziele von 7 bis 10 US-Dollar im Raum stehen. Das würde einer Vervier- bis Versiebenfachung entsprechen.
Fundamental stützt sich diese Einschätzung auf mehrere Faktoren. Die Tokenomics haben sich deutlich verbessert: Die Inflation liegt nur noch bei etwa 2,5 %, während rund 99 % der Token bereits im Umlauf sind. Gleichzeitig sind etwa 45,5 % der Coins gestakt, was das verfügbare Angebot zusätzlich verknappt. Besonders bemerkenswert: Alle VC-Token wurden bereits freigeschaltet – ein typischer Verkaufsdruck entfällt somit.
$NEAR is about to break upwards to $3-4 and it fully deserves it.
This is a prime example of an asset that's severely underpriced in the current market conditions.
I don't see why it shouldn't go to $4-5 in the next months.
Auch auf der Einnahmenseite zeigt sich Stärke. NEAR generiert aktuell rund 50 bis 60 Millionen US-Dollar an jährlichen Gebühren. Durch das Gebührenmodell werden 70 % der Base-Layer-Gebühren verbrannt, während bei den sogenannten „Intents“ sogar ein vollständiger Buyback-Mechanismus greift. Seit Februar sorgt dieser dafür, dass Gebühren direkt in den Kauf von NEAR fließen – ein potenziell deflationärer Effekt.
Noch ist das Netzwerk nicht deflationär, doch die Schwelle liegt laut Analyse bei etwa 177 Millionen US-Dollar täglichem Intents-Volumen. Aktuell werden rund 77 Millionen US-Dollar erreicht – eine Verdopplung könnte also bereits ausreichen. Im Vergleich zu Ethereum oder Solana wirkt NEAR zudem günstig bewertet: Das Price-to-Sales-Verhältnis liegt bei etwa 28x, während Ethereum bei rund 194x und Solana bei etwa 40x notieren.
Der entscheidende Hebel liegt jedoch im Wachstum. Das Intents-Volumen ist innerhalb eines Jahres von nahezu null auf Milliardenhöhe gestiegen. Setzt sich dieses Wachstum fort, könnte NEAR bereits 2027 in einen klar deflationären Zustand übergehen. In Kombination mit steigender Nachfrage ergibt sich daraus ein stark bullisches Szenario – weshalb der Analyst NEAR aktuell als größte Position in seinem Portfolio hält.
Top-Trader setzt jetzt verstärkt auf AI-Coins
Nachdem Michaël van de Poppe zuletzt seinen Portfolio-Fokus deutlich in Richtung AI-Coins verschoben hat, unterstreicht er seine bullische Haltung mit einer klaren Investment-These: Die Kombination aus dezentralem Machine Learning und skalierbarer Blockchain-Infrastruktur könnte eines der stärksten Narrative des aktuellen Zyklus werden. Besonders Projekte wie NEAR Protocol oder Bittensor sieht er hier als zentrale Profiteure.
Ein entscheidender Punkt ist für ihn die reale Nutzung. Van de Poppe betont, dass er selbst durch den Einsatz von KI enorme Effizienzgewinne erzielt habe – von automatisierten Trading-Strategien bis hin zu massivem Wachstum bei Content-Formaten. Diese unmittelbare Produktivitätsexplosion überträgt er auf AI-Protokolle, deren Umsätze teils exponentiell wachsen. NEAR konnte seine Einnahmen innerhalb weniger Monate nahezu verzehnfachen, während Bittensor bereits heute hohe Quartalsumsätze generiert.
Hinzu kommt ein starker Token-Mechanismus: Viele AI-Projekte kombinieren niedrige Inflation mit Buyback-Modellen, wodurch ein nachhaltiger Nachfrage-„Flywheel“-Effekt entsteht. Steigende Nutzung führt direkt zu steigender Token-Nachfrage – ein Setup, das laut van de Poppe langfristig für deutliche Kurssteigerungen sorgen kann.
Für ihn erinnert diese Entwicklung stark an den DeFi-Sommer 2020. Sollte sich der Markt insgesamt erholen, sieht er in AI-Coins daher eines der größten Renditepotenziale im gesamten Kryptosektor.
Was ist das Near Protocol?
NEAR Protocol ist eine moderne Layer-1-Blockchain, die speziell für hohe Skalierbarkeit, niedrige Transaktionskosten und benutzerfreundliche Anwendungen entwickelt wurde. Ziel ist es, eine Infrastruktur zu schaffen, auf der Entwickler leistungsfähige dApps bauen können – ohne die typischen Einschränkungen älterer Netzwerke wie Ethereum.
Ein zentrales Merkmal von NEAR ist die sogenannte „Nightshade“-Sharding-Technologie. Diese ermöglicht es dem Netzwerk, Transaktionen parallel zu verarbeiten, wodurch die Kapazität mit steigender Nachfrage nahezu unbegrenzt skaliert werden kann. Im Gegensatz zu klassischen Blockchains bleibt die Performance somit auch bei hoher Auslastung stabil.
Darüber hinaus setzt NEAR auf ein besonders nutzerfreundliches Design. Wallet-Adressen sind lesbar (ähnlich wie E-Mail-Adressen), und Entwickler können Anwendungen einfacher integrieren. Gleichzeitig sorgt ein Proof-of-Stake-Mechanismus für Sicherheit und Effizienz, während Staking-Incentives das Netzwerk stabilisieren.
Ökonomisch interessant ist zudem das Gebührenmodell: Ein Großteil der Transaktionsgebühren wird verbrannt, während ein anderer Teil an Entwickler ausgeschüttet wird. In Kombination mit neuen Mechanismen wie „NEAR Intents“, die automatisierte Transaktionen und Cross-Chain-Interaktionen ermöglichen, entsteht ein wachsendes Ökosystem mit realer Nachfrage.
Raphael Adrian ist ein Krypto-Journalist und Analyst, der bei Coinspeaker über Krypto-News, PR-Inhalte und Marktanalysen schreibt. Hier gilt er als Lead-Autor und Experte für Kryptowährungs-Prognosen. Mit seinem journalistischen Hintergrund und seiner Spezialisierung auf Finanzen, Business und digitale Assets berichtet er seit Jahren über Blockchain-Trends, neue Projekte und Entwicklungen am Kryptomarkt.
Seine Kenntnisse in fundamentaler und technischer Analyse ermöglichen es ihm, Marktbewegungen fundiert zu bewerten, Potenziale von Projekten einzuordnen und datenbasierte Krypto-Prognosen zu erstellen. In seiner Arbeit legt er besonderen Wert auf verständliche, recherchierte Inhalte, die Leser bei fundierten Entscheidungen im Kryptomarkt unterstützen.
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