Humanity Protocol Prognose: Kursstruktur und Derivate sprechen für eine Fortsetzung der Preisfindungsphase

Humanity Protocol (H) zählt aktuell zu den auffälligsten Performern am Kryptomarkt. Nach einem zweistelligen Kursanstieg innerhalb eines Tages rückt der Token erneut in den Fokus kurzfristig orientierter Trader wie auch technischer Analysten. Steigendes Handelsvolumen, wachsendes Open Interest und eine intakte Chartstruktur deuten darauf hin, dass sich H in einer entscheidenden Phase der Preisfindung befindet – mit klar definierten Chancen, aber auch Risiken.

Dennis Geisler von Dennis Geisler Updated 3 Min. read
Humanity Protocol Prognose: Kursstruktur und Derivate sprechen für eine Fortsetzung der Preisfindungsphase

Das Wichtigste in Kürze

  • Der jüngste Kursanstieg von Humanity Protocol wird von einem deutlichen Volumenzuwachs und steigendem Open Interest begleitet, was auf echte Marktteilnahme hindeutet.
  • Technisch stützt ein Cup-and-Handle-Pattern das bullishe Szenario, wobei ein nachhaltiger Ausbruch den Bereich um 0,20 US-Dollar ins Spiel bringen könnte.
  • Auch die Derivatemärkte zeigen eine zunehmende, bislang noch kontrollierte Long-Positionierung.

Der Top-Performer auf 60-Tage-Basis: Kann H über 0,20 US-Dollar steigen?

Humanity Protocol (H) rückt nach einem kräftigen Kursschub erneut in den Fokus vieler Anleger. Innerhalb von 24 Stunden legte der Token rund 16 Prozent zu und näherte sich der Zone um 0,14 US-Dollar.

Begleitet wurde der Anstieg von einem deutlichen Volumenzuwachs: Dieses stieg nämlich um mehr als 40 Prozent auf knapp 38 Millionen US-Dollar.

Eine solche Diskrepanz zwischen Volumen- und Preisentwicklung gilt unter Marktbeobachtern als konstruktives Signal, da sie auf echte Marktteilnahme statt kurzfristiger Illiquidität hindeutet. Auffällig ist, dass die Bewegung nicht isoliert spekulativ wirkt

Vielmehr deutet die Kombination aus steigendem Volumen, wachsendem Open Interest und stabiler technischer Struktur darauf hin, dass sich Humanity Protocol von einer passiven Konsolidierung in eine aktive Phase der Preisfindung bewegt.

In diesem Stadium entscheidet weniger die Nachrichtenlage als vielmehr die Stimmung des Marktes, neue Niveaus zu verteidigen.

Technische Struktur: Cup-and-Handle.Formation als Leitmotiv

Auf dem Tageschart bildet H weiterhin ein klassisches Cup-and-Handle-Pattern aus. Nach der Findung eines abgerundeten Bodens folgte der Ausbruch, bevor der Kurs in eine leicht abwärts gerichtete Handle-Phase überging.

Entscheidend: Rücksetzer wurden wiederholt oberhalb der Nachfragezone um 0,105 US-Dollar aufgefangen, was diese Marke als tragfähigen strukturellen Support bestätigt.

Inzwischen hat der Kurs den Bereich zwischen 0,135 und 0,143 US-Dollar zurückerobert und damit eine frühere Widerstandszone in kurzfristige Unterstützung verwandelt.

Oberhalb davon wartet bei rund 0,153 US-Dollar der nächste relevante Widerstand, an dem es in der Vergangenheit zu Ablehnungen kam.

Gelingt ein nachhaltiger Durchbruch, rückt aus technischer Sicht die Zone um 0,20 US-Dollar in den Fokus, denn dort befindet sich das nächste größere Angebotscluster.

Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt unterdessen nahe 51 und signalisiert weder Überkauftheit noch Erschöpfung. Vielmehr spricht der Wert für eine Stabilisierung des Momentums, was eine Fortsetzung der Bewegung begünstigt, sofern die Struktur intakt bleibt.

Derivatemärkte bestätigen steigende Händlerbeteiligung

Auch ein Blick auf die Derivatemärkte stützt das konstruktive Bild. Das Open Interest stieg zuletzt um rund 11,5 Prozent auf 66,5 Millionen US-Dollar.

Entscheidend ist der Kontext: Das wachsende Open Interest geht mit steigenden Kursen einher, was auf neue Positionierungen hindeutet und nicht auf Short-Covering oder Liquidationen.

Zwar erhöht ein steigendes Open Interest grundsätzlich die Anfälligkeit für kurzfristige Volatilität, doch bislang wirkt der Leverage-Aufbau kontrolliert. Exzessive Überhitzung ist derzeit nicht erkennbar, solange zentrale Unterstützungszonen verteidigt werden.

Positionierung und Funding: Long-konzentriert, aber noch moderat

Daten von CoinGlass zeigen, dass Top-Trader auf Binance aktuell rund 63 Prozent ihrer Positionen auf der Long-Seite halten.

Das Long-Short-Verhältnis liegt damit bei etwa 1,69. Diese Schieflage signalisiert eine klare Erwartung steigender Kurse, erhöht jedoch zugleich die asymmetrischen Risiken bei Strukturbrüchen.

Passend dazu ist die OI-gewichtete Funding Rate zuletzt leicht ins Positive gedreht. Long-Positionen zahlen damit eine moderate Prämie, was auf Überzeugung, aber noch nicht auf Überfüllung schließen lässt.

Solange das Funding auf diesem Niveau bleibt, spricht es eher für gesunde Marktteilnahme als für spekulativen Überschwang.


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Dennis Geisler

Dennis Geisler, 25, stammt aus Kiel und lebt seit August in Thailand. Im Jahr 2020 kam er erstmals mit Kryptowährungen in Berührung, als er über Binance XRP im Wert von 100 Euro kaufte. Die starken Kursschwankungen und das Potenzial schneller Gewinne zogen ihn in den Bann und weckten sein Interesse an den Mechanismen hinter den Preisbewegungen – von rationalen Marktkräften bis hin zu psychologischen Mustern. Heute verbindet er seine journalistische Leidenschaft mit der Krypto-Welt: Für verschiedene Formate verfasst er Nachrichten, Grundlagenartikel und tiefgehende Blockchain-Analysen. Mit BitBlog engagiert er sich zudem in Norddeutschland für die Beratung von Unternehmen und Privatpersonen rund um digitale Währungen.

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