Krypto News: Gold kratzt an 5000-Dollar-Marke – darum kommt Bitcoin nicht hinterher

Während Investoren inmitten geopolitischer Spannungen und wachsender Unsicherheit in sichere Häfen flüchten, fällt Bitcoin deutlich zurück.

Alex Fournier von Alex Fournier Updated 6 Min. read
Krypto News: Gold kratzt an 5000-Dollar-Marke – darum kommt Bitcoin nicht hinterher

Das Wichtigste in Kürze

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Gold steht heute nur wenige Dollar davor, erstmals in der Geschichte die symbolträchtige 5.000-Dollar-Marke zu durchbrechen. Während Investoren inmitten geopolitischer Spannungen und wachsender Unsicherheit in sichere Häfen flüchten, bleibt Bitcoin deutlich zurück und kann vom Gold-Boom bislang nicht profitieren.

Gold steigt immer weiter und Bitcoin kann nicht folgen

Bitcoin wird aufgrund seiner Hauptfunktion als Wertspeicher mehr und mehr als digitales Pendant zu Gold gesehen. Umso relevanter ist es für Investoren, den Goldkurs im Auge zu behalten. Gold hatte in den vergangenen Jahren bereits eine massive Rallye erlebt. Lag der Kurs pro Feinunze 2020 noch bei circa 1.500 Dollar, stieg er bis Anfang 2025 bereits auf 2.600 Dollar an und schoss dann im Verlauf des letzten Jahres auf 4.500 Dollar in die Höhe.

Jetzt erreichte Gold nach einem kurzzeitigen Rücksetzer sogar einen historischen Höchstwert von 4.988 Dollar. Damit steht der Goldkurs kurz davor, erstmals in der Geschichte die 5.000-Dollar-Marke zu überwinden. Im Jahresvergleich befindet sich Gold trotz zweistelliger Billionen-Marktkapitalisierung über 80 Prozent im Plus.

Quelle: Gold.de

Quelle: Gold.de

Während Bitcoin der Goldrallye in der Vergangenheit häufig mit einigen Monaten Versatz gefolgt ist, hat sich nun ein starkes Renditedefizit im Vergleich zu Gold ergeben. Spätestens seit Mitte 2025 ist Bitcoin im Vergleich zu Gold deutlich am Underperformen, und die Spanne zwischen den Renditen beider Assets geht immer weiter auseinander. Das kann unter anderem darauf zurückgeführt werden, dass Gold in Krisenzeiten immer noch stärker zählt als Bitcoin und sich makroökonomische und geopolitische Spannungen in den letzten Monaten deutlich intensiviert haben.

Grönland-Krise und mögliche Eskalation zwischen USA und Iran treiben Investoren in krisensichere Assets wie Gold

Zum einen ist da die Grönland-Krise zwischen den USA, Grönland und der EU. Donald Trump ist der Meinung, die USA bräuchten Grönland aus militärstrategischen und geopolitischen Gründen. Er hat klargemacht, dass die USA Grönland kaufen wollen und zur Not auch bereit seien, militärisch vorzugehen, um ihre Forderungen durchzusetzen. Das verstößt in den Augen von Grönland, Dänemark und der EU gegen internationales Recht, und tatsächlich kam es dazu, dass mehrere EU-Staaten Soldaten nach Grönland entsandten.

Daraufhin konterten die USA mit der Androhung von Strafzöllen von 10 bis 25 Prozent auf Güter aus der EU. Ein vergleichbarer Zollkonflikt hatte im April 2025 bereits zu einem großen Einbruch der globalen Finanzmärkte geführt. Aus Furcht vor einem erneuten derartigen Szenario kam es erneut zu starken Kurseinbrüchen bei Bitcoin und Aktien, während der Goldkurs stark zulegte. Zwar sieht es nun so aus, als könnte eine Einigung gefunden werden, ohne dass Strafzölle in Kraft treten müssen, doch Donald Trump bleibt politisch unberechenbar und solange kein klarer Deal erreicht ist, bleiben Investoren verunsichert.

Außerdem kommt gleich die nächste Krise hinterher. Die Proteste im Iran haben wieder deutlich zugenommen, und das iranische Regime geht hart dagegen vor, wobei es bereits mehrere Tausend Tote geben soll. Um dem iranischen Regime Einhalt zu gebieten, scheint die USA jetzt einen Großteil ihrer Flotte in Richtung Iran zu entsenden.

Zudem wurden in der Nähe des Iran befindliche Militärbasen aus Furcht vor Gegenangriffen geräumt, und der Iran hat bereits gedroht, im Falle eines Angriffs mit allen militärischen Mitteln zu reagieren. Da dieser Konflikt in den kommenden Tagen und Wochen eskalieren könnte, hat dies die Kapitalflucht in Gold und den Abfluss aus Risiko-Assets wie Bitcoin weiter intensiviert.

Betrachtet man den sogenannten Z-Score bei der Preisrelation, fällt auf, dass Bitcoin sich hier gerade dem Bereich von -2 nähert, während Gold bei fast +2 steht. Dementsprechend ist Gold historisch extrem überbewertet und Bitcoin extrem unterbewertet. Das könnte darauf hindeuten, dass Bitcoin das Renditedefizit gegenüber Gold früher oder später abbauen muss und im weiteren Jahresverlauf mit einer starken Rallye zu rechnen sein könnte. Gleichzeitig sollten Anleger jedoch bedenken, dass die derzeitige Schwäche von Bitcoin auch dafür spricht, dass BTC entgegen der Erwartungen vieler eben nicht als krisensichere Alternative zu Gold gesehen wird.

Trotzdem sind viele Analysten, wie beispielsweise Mark Chadwick, überzeugt davon, dass es im weiteren Jahresverlauf zu einer historischen Bitcoin-Rallye kommen könnte. Von einer solchen würden dann neben BTC auch junge Kryptoprojekte wie beispielsweise Bitcoin Hyper maßgeblich profitieren können.

Presale-Coins wie HYPER könnten von Bitcoin-Boom profitieren

Hierbei handelt es sich um eine junge Investitionsalternative zu etablierten Coins wie BTC. Die native Kryptowährung HYPER befindet sich noch in der Presale-Phase vor dem ersten Börsen-Listing. Das bedeutet, dass Anleger derzeit zu einem rabattierten Festpreis von 0,013625 Dollar investieren können. Außerdem besteht die Möglichkeit, die im Vorverkauf erworbenen Coins im Anschluss für eine jährliche Rendite von bis zu 38 % zu staken, und es kamen schon über 30,96 Millionen $ an Funding von interessierten Investoren zusammen. Das macht Bitcoin Hyper jetzt zu einem der erfolgreichsten Vorverkaufsprojekte des Jahres. Investiert werden kann sowohl mit Bankkarte als auch mit etablierten Kryptowährungen.
Die Entwickler verfolgen hier das Ziel, aus Bitcoin Hyper die erste echte Layer-2-Blockchain für Bitcoin zu machen. Eine solche könnte nötig sein, da die Bitcoin-Blockchain ja nur begrenzt skalierbar ist und die Nachfrage nach Bitcoin-Transaktionen immer weiter wächst. Das macht BTC im Vergleich zu moderneren und skalierbaren Blockchains wie Solana vergleichsweise langsam.
Inzwischen dauert es Minuten oder sogar Stunden, Bitcoins zu verschicken, was die Use Cases von BTC über die Hauptnutzung als digitaler Wertspeicher hinaus deutlich einschränkt. Vor allem für Micro-Payments ist BTC inzwischen kaum noch geeignet. Bitcoin Hyper will das ändern und baut seine Layer-2-Lösung auf der Solana Virtual Machine auf.

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Alex Fournier

Alexander Fournier ist Blockchain-Projektmanager und seit fast einem Jahrzehnt leidenschaftlicher Investor im Bereich Kryptowährungen. Als täglich aktiver Autor bleibt er stets am Puls der Krypto-Welt, analysiert Trends und teilt fundierte Einblicke. Neben seiner redaktionellen Tätigkeit bietet er Coachings an, unterstützt bei Transaktionen und ist auf zahlreichen sozialen Plattformen präsent, um sich und seine Community immer auf dem neuesten Stand zu halten.

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