Monad-Prognose: Neuer Layer-1-Herausforderer mit echtem Kurspotenzial

Mit Monad betritt eine ambitionierte Layer-1-Blockchain die Bühne, die sich als technologisch fortschrittlicher Wettbewerber von Ethereum positioniert. Vollständige EVM-Kompatibilität, echte Parallelverarbeitung und hohe Transaktionskapazität sollen Skalierungsprobleme klassischer Netzwerke überwinden. Für Anleger ergibt sich damit ein typisches Frühphasen-Profil: überdurchschnittliche Chancen bei gleichzeitig signifikant erhöhtem Risiko und hoher Volatilität.

Dennis Geisler von Dennis Geisler Updated 3 Min. read
Monad-Prognose: Neuer Layer-1-Herausforderer mit echtem Kurspotenzial

Das Wichtigste in Kürze

  • Monad setzt technologisch auf Parallelisierung, schnelle Finalität und EVM-Kompatibilität, um sich im Wettbewerb der Smart-Contract-Plattformen zu differenzieren.
  • Fundamentale Faktoren wie aktive Entwickler, Testnet-Dynamik und Kapitalausstattung sprechen für Potenzial, bleiben jedoch im Mainnet-Dauerbetrieb zu validieren.
  • Der MON-Token zeigt relative Stärke, bleibt jedoch ein hochspekulatives Asset, dessen Neubewertung maßgeblich von TVL-Wachstum, Adoption und Liquidität abhängt.

Monad: Neuer Herausforderer für Ethereum mit Hochrisiko-Renditeprofil

Mit Monad rückt eine neue Layer-1-Blockchain in den Fokus risikofreudiger Anleger. Das Projekt positioniert sich als ambitionierter Wettbewerber von Ethereum und kombiniert vollständige EVM-Kompatibilität mit starker Parallelisierung.

Nach reger Testnet-Aktivität und einem dynamischen Marktstart stellt sich die Frage, ob sich Monad langfristig im Smart-Contract-Sektor etablieren kann.

Historisch erzielten Bitcoin und Ethereum außergewöhnliche Multiples. Mit Marktkapitalisierungen in Billionenhöhe sind exponentielle Renditen heute jedoch statistisch unwahrscheinlicher.

Wer auf hohe Vervielfachungen spekuliert, muss typischerweise ins Small- oder Mid-Cap-Segment ausweichen.

Ein Blick in die Vergangenheit verdeutlicht das asymmetrische Profil früher Netzwerkphasen: Während des Ethereum-Pre-Sales 2014 erhielten Investoren für einen Bitcoin rund 2.000 Ether.

Selbst konservativ bewertet entwickelte sich daraus später ein Millionenwert. Monad wird von Befürwortern in eine ähnliche Kategorie spekulativer Frühphasen-Assets eingeordnet – mit entsprechend hohem Risiko!

Technologisches Fundament: Parallelisierung als Differenzierungsmerkmal

Monad setzt auf echte Parallelverarbeitung statt sequenzieller Transaktionsabarbeitung. Das Netzwerk bewirbt eine Kapazität von bis zu 10.000 Transaktionen pro Sekunde bei Ein-Sekunden-Blockzeiten und Single-Slot-Finalität.

Technische Bausteine wie MonadBFT, Deferred Execution und MonadDb sollen niedrige Latenzen auch unter Last gewährleisten.

Die vollständige EVM-Kompatibilität erlaubt Entwicklern, bestehende Smart Contracts nahezu ohne Anpassungen zu migrieren – ein strategischer Vorteil im Wettbewerb um Liquidität und Entwicklerressourcen.

Gerade für DeFi-Protokolle, Gaming-Anwendungen und datenintensive Web3-Use-Cases ist Performance ein kritischer Faktor. Ob Monad hier nachhaltig liefern kann, wird sich jedoch erst im Mainnet-Betrieb zeigen.

Kursstruktur: Konsolidierung nach spekulativer Übertreibung?

Nach starkem Listing folgte eine moderate Konsolidierung – ein marktmechanisch typisches Muster bei neuen Token. Entscheidend ist nun die Ausbildung belastbarer Unterstützungszonen sowie dauerhaft hohes Handelsvolumen.

Fundamental sprechen eine aktive Testnet-Community, solide Kapitalausstattung und klare technologische Positionierung für strukturelles Potenzial. Gleichzeitig bleibt MON ein Hochrisiko-Asset mit erhöhter Schwankungsanfälligkeit.

Eine signifikante Neubewertung wäre nur realistisch, wenn Total Value Locked (TVL), Entwickleraktivität und reale Anwendungen substanziell wachsen.

Praxiseindruck aus dem Testnet

Das Testnet startete Ende Februar und verzeichnete rasch hohe Aktivität. Entwickler, Trader und Early Adopter bauten innerhalb kurzer Zeit ein vielfältiges Ökosystem auf – darunter DEXs, NFT-Marktplätze, Launchpads, Social-Trading-Plattformen und erste Web3-Games.

Die Nutzererfahrung wird häufig als schnell und stabil beschrieben. Seit dem Mainnet-Start zeigt Monad, dass es auch unter realen Bedingungen belastbar ist.

Der Altcoin besitzt technologisch ambitionierte Ansätze und ein attraktives Frühphasen-Renditeprofil. Ob daraus ein nachhaltiger Layer-1-Akteur entsteht, hängt weniger vom Narrativ als von messbarer Adoption, Liquidität und langfristiger Netzwerksicherheit ab.


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Der Monad-Kurs zeigt in schwachem Marktumfeld Stärke

Zum Zeitpunkt der Verfassung dieses Artikels notiert der MON-Kurs bei 0,0229 USD, was einem Rückgang von 1,75 Prozent in 24 Stunden und einem Anstieg von stolzen 38,6  Prozent in 7 Tagen entspricht. Die Volatilität unterstreicht den spekulativen Charakter der Frühphase.

Der 4-Stunden-Chart von Monad zeigt nach einem mehrwöchigen Abwärtstrend eine technische Stabilisierung. Nach dem Tief im Bereich um 0,017 USD etablierte sich eine Serie höherer Tiefs – ein erstes Indiz für eine kurzfristige Trendwende.

Aktuell verläuft der Kurs damit nahe einer horizontalen Widerstandszone um 0,024 USD. Ein Durchbruch könnte Momentum schüren.

Der gleitende Durchschnitt (gestrichelt) wurde zuletzt zurückerobert, was das bullische Momentum stützt. Der 4H-RSI liegt knapp unterhalb der 60er-Marke und signalisiert moderates Aufwärtspotenzial ohne Überkauftheit.

Ein Ausbruch über 0,024 USD könnte Raum bis 0,027 USD eröffnen. Fällt MON hingegen unter 0,021 USD zurück, droht eine erneute Konsolidierung Richtung 0,019 USD.

Unterm Strich bleibt jedoch festzuhalten, im aktuellen Umfeld wirklich solide abschneidet und den breiten Markt teils deutlich outperformt!

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Dennis Geisler

Dennis Geisler, 25, stammt aus Kiel und lebt seit August in Thailand. Im Jahr 2020 kam er erstmals mit Kryptowährungen in Berührung, als er über Binance XRP im Wert von 100 Euro kaufte. Die starken Kursschwankungen und das Potenzial schneller Gewinne zogen ihn in den Bann und weckten sein Interesse an den Mechanismen hinter den Preisbewegungen – von rationalen Marktkräften bis hin zu psychologischen Mustern. Heute verbindet er seine journalistische Leidenschaft mit der Krypto-Welt: Für verschiedene Formate verfasst er Nachrichten, Grundlagenartikel und tiefgehende Blockchain-Analysen. Mit BitBlog engagiert er sich zudem in Norddeutschland für die Beratung von Unternehmen und Privatpersonen rund um digitale Währungen.

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