Pump.fun reformiert Gebührenmodell: Cashback statt garantierter Creator-Fees

Das auf Solana basierende Memecoin-Launchpad Pump.fun nimmt einen tiefgreifenden Eingriff in seine Token-Ökonomie vor. Mit einem optionalen Cashback-Modell sollen Handelsgebühren künftig marktbasiert verteilt werden. Die Reform reagiert auf massive Kritik an Fehlanreizen im Meme-Sektor – und verschiebt die ökonomische Logik von garantierten Entwicklererlösen hin zu liquiditätsgetriebener Marktselektion.

Dennis Geisler von Dennis Geisler Updated 3 Min. read
Pump.fun reformiert Gebührenmodell: Cashback statt garantierter Creator-Fees

Das Wichtigste in Kürze

  • Pump.fun zwingt neue Token-Launcher zu einer irreversiblen Entscheidung zwischen klassischen Creator Fees und einem vollständigen Gebühren-Cashback an Trader.
  • Hintergrund sind rekordhohe Ausfallquoten im Memecoin-Segment sowie Kritik an kurzfristiger Monetarisierung ohne nachhaltige Liquiditätsbasis.
  • Die Reform könnte Fehlanreize reduzieren, ändert jedoch nichts am strukturell hohen Risikoprofil spekulativer Meme-Assets.

Pump.fun vollzieht strukturellen Eingriff ins Gebührenmodell

Das Solana-basierte Memecoin-Launchpad Pump.fun reagiert auf anhaltende Kritik an ihrem Gebührenmodell mit einer grundlegenden Anpassung der Anreizstruktur.

Kern der Reform ist ein neuer „Cashback-Mechanismus“, der die Allokation von Handelsgebühren künftig marktbasiert organisieren soll.

Ziel ist es, die Debatte um als überhöht wahrgenommene Creator Fees zu entschärfen und Fehlanreize bei Token-Launches zu reduzieren. Token-Launcher müssen sich künftig vor dem Start eines Projekts verbindlich entscheiden:

  • Klassische Creator Fees: Handelsgebühren fließen an das Entwicklerteam.

  • Cashback-Modell: Sämtliche Gebühren werden dauerhaft an Trader ausgeschüttet.

Die Entscheidung ist nach Launch irreversibel und gilt ausschließlich für neue Token. Bestehende Projekte bleiben unberührt.

Während Creator-Fee-Tokens die projektzentrierte Vergütungsstruktur beibehalten, verzichten Cashback-Coins vollständig auf Entwicklerbeteiligungen und belohnen stattdessen Händler und Halter.

Damit verschiebt sich der ökonomische Fokus: Weg von garantierten Einnahmen für Initiatoren, hin zu einer stärker liquiditätsgetriebenen Marktlogik, von der alle profitieren.


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Hintergrund: Rekordhohe Ausfallquoten im Meme-Segment

Die Reform erfolgt vor dem Hintergrund massiver Kritik an der Qualität vieler Memecoins. Laut CoinGecko scheiterten 2025 rund 11,6 Millionen Krypto-Projekte – ein neuer Rekordwert.

Besonders betroffen sind niedrigschwellige Memecoins mit kurzfristigem Spekulationsprofil.

Mitgründer Alon räumte ein, dass frühere dynamische Gebührenmodelle Fehlanreize geschaffen hätten. Sie begünstigten schnelle Token-Erstellungen mit kurzfristiger Monetarisierung, während nachhaltige Liquiditätsentwicklung in den Hintergrund trat.

Der neue Cashback-Mechanismus ist damit Teil einer breiteren Anpassung der Plattformarchitektur. Pump.fun implementierte zuletzt:

  • flexible Gebührenaufteilungen auf bis zu zehn Wallets

  • übertragbare Eigentumsstrukturen

  • UX-Optimierungen wie Movers-Feed, One-Click-Trading und Preisalarme

Allerdings steht der angekündigte $PUMP-Airdrop weiterhin aus, was in Teilen der Community berechtigterweise für Skepsis sorgt.

Zum  Zeitpunkt der Verfassung dieses Artikels notiert der PUMP-Kurs bei 0,002178 US-Dollar und damit nur knapp unter dem 21-Tage-EMA (weiß gestrichelt).

Bewertung: Marktselektion statt Projektgarantie

Mit Cashback-Coins verlagert Pump.fun die Incentives von projektzentrierter Einnahmesicherung hin zu marktorientierter Selektion. Entwickler müssen sich entscheiden, ob sie direkte Monetarisierung priorisieren oder Liquidität und Handelsaktivität als primären Werttreiber wählen.

Ob dieser Mechanismus die strukturellen Probleme des Memecoin-Sektors adressiert, hängt von zwei Faktoren ab: der Stabilität der Liquidität und der Fähigkeit der Trader, Qualitätsprojekte von kurzfristigen Spekulationsvehikeln zu unterscheiden.

Doch auch wenn die aktuelle Reform Fehlanreize reduzieren dürfte, eliminiert sie jedoch nicht das inhärente Hochrisikoprofil der Memecoin-Nische!


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Bitcoin Hyper: Ein Memecoin-Presale mit Kurspotenzial?

Bitcoin Hyper ist ein Presale-Projekt, das sich als technologische Weiterentwicklung klassischer Memecoins versteht. Dabei kombiniert das Projekt eine bewusst übertriebene Ästhetik mit modernem Blockchain-Know-how und positioniert sich als Teil der sogenannten „Financial Satire Coins“.

 

Bitcoin Hyper Coin Übersicht

🪙 Name & Symbol Bitcoin Hyper / $HYPER
📆 Coin Start Juni 2025
⛓️ Blockchain Ethereum (ERC-20)
💸Geld eingesammelt $31.61M
💰 Preis aktuell $0.01367610
🌟 3 Besonderheiten Meme-Finanz-Satire, virale Community, Limited Presale-Modell
📆 Nächste Preissteigerung ...
  • Anders als viele Spaß-Tokens verfolgt Bitcoin Hyper ein durchdachtes Konzept, das gezielt mit dem Hype-Faktor spielt und dadurch eine eigene Community-Kultur geschaffen hat.
  • Die technische Basis des Projekts liegt auf der Ethereum-Blockchain, wobei langfristig auch eine Multichain-Integration geplant ist.
  • Der aktuelle Fokus liegt vor allem auf viraler Verbreitung, organischem Wachstum durch Social Media sowie limitierten Presale-Stufen, die einen Anreiz für frühe Investoren schaffen.
  • Dabei verzichtet Bitcoin Hyper bewusst auf übertriebene Roadmaps und konzentriert sich auf die pure Preis-Performance als Narrativ.

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Dennis Geisler

Dennis Geisler, 25, stammt aus Kiel und lebt seit August in Thailand. Im Jahr 2020 kam er erstmals mit Kryptowährungen in Berührung, als er über Binance XRP im Wert von 100 Euro kaufte. Die starken Kursschwankungen und das Potenzial schneller Gewinne zogen ihn in den Bann und weckten sein Interesse an den Mechanismen hinter den Preisbewegungen – von rationalen Marktkräften bis hin zu psychologischen Mustern. Heute verbindet er seine journalistische Leidenschaft mit der Krypto-Welt: Für verschiedene Formate verfasst er Nachrichten, Grundlagenartikel und tiefgehende Blockchain-Analysen. Mit BitBlog engagiert er sich zudem in Norddeutschland für die Beratung von Unternehmen und Privatpersonen rund um digitale Währungen.

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