Das Wichtigste in Kürze
- Ethereum steht am 13 Februar 2026 unter 2.000 US-Dollar und bleibt damit das Schwergewicht, an dem sich der Rest des Altcoin-Markts orientiert.
- Solana notiert am 13 Februar 2026 bei knapp 80 US-Dollar.
- XRP am selben Tag bei 1,36 US-Dollar.
Wer heute über Altcoins spricht, spricht vor allem über Risikoappetit, Liquidität und Timing – und darüber, dass der Markt in stressigen Phasen gnadenlos wird.
Am Freitag, 13. Februar 2026, zeigt der Blick auf CoinGecko vor allem eins: Der Altcoin-Komplex hängt weiter am Tropf der großen Coins, während Bitcoin-Dominanz und Unsicherheit den Spielraum für Experimente begrenzen.
Die großen Altcoins: Stabiler als der Rest, aber nicht „sicher“
2026 könnte entscheidend werden für Altcoins. Die Gesamtmarktkapitalisierung des Kryptomarkts beziffert CoinGecko aktuell auf rund 2,35 Billionen US-Dollar, bei einer Bitcoin-Dominanz von 56,5 Prozent und einer Ethereum-Dominanz von 9,99 Prozent. Der Druck kommt nicht nur aus dem Kryptomarkt selbst, dünne Liquidität und makrogetriebene Volatilität als Brandbeschleuniger. Parallel bleibt die US-Regulierung ein Unsicherheitsfaktor: stockender „Clarity Act“ und politische Reibungspunkte.
Ethereum ist am 13. Februar 2026 laut CoinGecko knapp 2000 US-Dollar wert und kommt dabei auf eine Marktkapitalisierung von rund 234 Milliarden US-Dollar, was den Coin weiterhin zur zentralen „Schaltstelle“ vieler Altcoin-Narrative macht.
Solana steht am selben Tag laut CoinGecko bei knapp unter 80 US-Dollar, XRP bei 1,36 US-Dollar – beides Werte, die in einer Marktphase mit dünner Liquidität schnell in beide Richtungen ausschlagen können.
Dogecoin, als Seismograf für Meme-Risiko, liegt laut CoinGecko bei 0,1879 US-Dollar, was den Coin weiter in der Rolle zwischen Kult und Spekulation hält.

Warum es gerade bei Altcoins so weh tut
Eine Gemengelage aus makroökonomischem Druck, mehr Volatilität durch dünnere Liquidität und daraus resultierende heftigere Ausschläge sorgen für rote Kurse.
Genau das trifft Altcoins typischerweise zuerst, weil der Markt dort fragmentierter ist und viele Positionen in stressigen Phasen schneller „abgeräumt“ werden, wie auch die Logik hinter Altcoin-Rotationen (Kapitalfluss rein/raus aus Bitcoin) nahelegt.
Zusätzlich kommt politische Unsicherheit obendrauf: Der „Clarity Act“ sollte eigentlich Leitplanken schaffen, hängt aber weiter fest, während sich Industrie- und politische Interessen an Details reiben.
Der Stillstand ist Belastung für den Markt und führt die Verzögerung auf Streit über konkrete Produkt- und Regelungsfragen zurück.
DeFi, Chains, „Cashflow“-Narrative: Wo der Markt trotzdem hinschaut
Auch wenn „Altcoin“ gern als eine große Masse erzählt wird, sortiert der Markt in der Praxis nach Nutzen und Liquidität – und da sind DeFi-Bluechips und große Ökosysteme häufig zäher als Long-Tail-Tokens.
Aave etwa notiert am 13. Februar 2026 laut CoinGecko bei rund 110 US-Dollar, und CoinGecko weist das Protokoll zugleich als DeFi-Größe mit substanziellen Kennzahlen aus, was den Coin in vielen Portfolios eher in der Kategorie „Infrastrukturwette“ hält als in der reinen Meme-Ecke.
Die BNB Smart Chain ist eine der größten Blockchains nach TVL und zeigt im selben Kontext für BNB einen Kurs von etwa 600 US-Dollar.
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