Das Wichtigste in Kürze
- CoinGecko zeigt in den letzten sieben Tagen eine BTC-Spanne von 62.800 und 71.000 US-Dollar US-Dollar.
- Einige Trader diskutieren sogar Abwärtsziele um 40.000 US-Dollar – gekoppelt an das Brechen wichtiger Supports.
- Gleichzeitig signalisieren US-spezifische Indikatoren wie das Coinbase-Premium laut Coinspeaker nach der Erholung wieder Kaufinteresse.
Der Markt wirkt nach der Abwärtswelle angeschlagen, aber nicht leblos. Entscheidend ist, ob aus der technischen Gegenbewegung eine echte Trendwende wird – oder nur ein kurzer Atemzug, bevor es wieder nach unten geht.
Wo Bitcoin heute steht – und warum diese Spanne gefährlich ist
Auf CoinGecko wirkt der Markt kurzfristig „eingeklemmt“: In den vergangenen sieben Tagen lag Bitcoin zwischen 62.800 und 71.000 US-Dollar, 8,4 % Kursverlust innerhalb von sieben Tagen.

Bitcoin Prognose: Drei Szenarien, die gerade den Ton angeben
Szenario 1: Weiterer Abverkauf. Coinspeaker berichtet, dass in der Trader-Szene Ziele um 40.000 US-Dollar kursieren – häufig verknüpft mit dem Bruch zentraler Supports.
Das ist keine Garantie, aber es zeigt: Der Markt ist offen für „tiefer als gedacht“, wenn Liquidität knapp wird.
Szenario 2: Technische Erholung (Relief-Rally). Coinspeaker bewertet die jüngste Bewegung als ein klassischer Fall, in dem Bärenmärkte Anleger mit einer Gegenbewegung „anfüttern“, bevor der nächste Druck kommt. US-Investoren jedenfalls steigen wieder ein. Coinspeaker verweist darauf, dass das Coinbase-Premium nach dem Kurssturz zeitweise stark negativ war und nach der Erholung wieder ins Positive drehte – ein Hinweis, dass US-Nachfrage zurückkommt.
Szenario 3: Rückkehr in Richtung alte Hochs. Langfristige Bitcoin Prognosen 2026 nennen aber noch immer teils deutlich höhere Kursziele von bis zu 495.000 US-Dollar.
Das kann alles eine Rally stützen, muss aber nicht. In einem Umfeld, das von „Extreme Fear“ geprägt ist, reicht ein neuer Schock, um die Käufer wieder zu vertreiben.
Der große Elefant im Raum: „Collateral Death Spiral“
Coinspeaker greift aktuell außerdem eine Warnung von Michael Burry auf: die Bitcoin-Todesspirale; eine mögliche selbstverstärkende Spirale rund um Collateral, Leverage, Liquidationen und Refinanzierung – besonders im Kontext von Firmenstrukturen, die Bitcoin als Treasury-Asset nutzen.
Famed investor Michael Burry warned that Bitcoin’s plunge could deepen into a self-reinforcing “death spiral,” inflicting lasting damage on companies that have spent the past year stockpiling the token. Read more: https://t.co/bwNzbnD1oY
📷: Astrid Stawiarz/Getty Images pic.twitter.com/5ndxI98Bxt
— Bloomberg (@business) February 4, 2026