Bitwise hat einen Delaware Trust als Vorstufe für einen möglichen Uniswap-ETF registriert.
Die SEC hat ihre Untersuchung von Uniswap Labs eingestellt, wodurch sich der regulatorische Fokus nun auf Marktstruktur, Liquidität und Verwahrung verschiebt.
Experten sehen in der Aktion von Bitwise einen strategischen Schachzug, der jedoch keinen unmittelbaren ETF-Start garantiert.
Die Krypto-Branche ist in Aufruhr: Die renommierte Fondsgesellschaft Bitwise hat in Delaware einen Trust registriert, der den Weg für einen möglichen Uniswap-ETF ebnen könnte. Damit setzt Bitwise einen bedeutenden Meilenstein und positioniert sich strategisch frühzeitig für einen potenziellen börsengehandelten Fonds auf Basis des Uniswap-Protokolls.
Anleger, Analysten und Fans dezentraler Finanzmärkte fragen sich, wie hoch die Chancen für eine tatsächliche Umsetzung stehen und welche regulatorischen Hürden nun noch zu nehmen sind. Warum dieser Schritt so brisant ist, welche Hintergründe die jüngsten SEC-Entscheidungen liefern und worauf sich Krypto-Investoren jetzt einstellen sollten, beleuchtet unser ausführlicher Bericht.
Bitwise setzt strategische Markierung für einen möglichen ETF
Obwohl die Registrierung des Uniswap ETF Trusts nur ein erster rechtlicher Schritt ist, sorgte die Nachricht sofort für Aufsehen unter Marktbeobachtern. Solche Eintragungen in Delaware sind zwar übliche Vorbereitungen, bedeuten jedoch nicht zwangsläufig einen zeitnahen SEC-Antrag oder sogar eine baldige Produktauflage. Für Bitwise ist diese Maßnahme dennoch entscheidend: Sie sichert dem Unternehmen Handlungsspielraum und eine bevorzugte Startposition, falls regulatorische Rahmenbedingungen in den kommenden Monaten weiter gelockert werden oder die Marktbedingungen einen Produktstart begünstigen. Experten sehen darin den Versuch, gegenüber Wettbewerbern einen potenziellen Vorsprung zu sichern.
SEC überprüft dezentrale Protokolle wie Uniswap neu
Hintergrund des Bitwise-Schritts ist das veränderte Handeln der US-Börsenaufsicht SEC. Nachdem im Februar 2025 die Untersuchung gegen Uniswap Labs eingestellt wurde, richtet sich der Fokus nicht länger auf rechtliche Streitfragen zu Wertpapiergesetzen. Vielmehr stehen jetzt Aspekte wie die tatsächliche Dezentralisierung des Protokolls, die Marktliquidität und Fragen der Verwahrung und Transparenz im Vordergrund. Analysten heben hervor, dass sich die regulatorische Diskussion damit von Enforcement-Fragen zu strukturellen Marktthemen verschiebt und der Innovationsspielraum für neue Krypto-Produkte größer denn je ist.
Bitwise is moving fast.
They just registered the "Bitwise Uniswap ETF" entity in Delaware. This is the exact same "placeholder" move they used right before filing for their other spot ETFs.
Rechtlicher Rahmen bleibt zentraler Unsicherheitsfaktor
Trotz der jüngsten Entwicklung bleibt der rechtliche Rahmen für Krypto-ETFs in den USA unsicher und volatil. Viele Eintragungen auf Bundesstaatenebene wie die von Bitwise dienen lediglich dazu, mögliche Optionen offenzuhalten. Vincent Liu von Kronos Research erklärt, dass das aktuelle Vorgehen in erster Linie als Platzhalter verstanden werden sollte, das dem Unternehmen Flexibilität gegenüber regulatorischen Wendungen ermöglicht. Ein konkretes Prüfverfahren der SEC oder konkrete Zeitpläne für die Einführung eines Uniswap-ETF lassen sich daraus noch nicht ableiten. Trotzdem unterstreicht der Schritt das zunehmende Interesse institutioneller Akteure am DeFi-Sektor.
Bitwise als Taktgeber in der Krypto-Investmentbranche
Bitwise hat sich in den vergangenen Jahren als Vorreiter im Bereich Krypto-Investments etabliert und ist regelmäßig einer der ersten Marktteilnehmer, wenn es um innovative Anlageprodukte geht. Der potentielle Uniswap-ETF knüpft an die Strategie an, mit legaler und technischer Präzision neue Marktchancen auszuloten. Das aktuelle Vorgehen illustriert, dass Bitwise die regulatorische Geräuschkulisse aktiv zu nutzen weiß, um frühzeitig einen Fuß in die Tür zu setzen. Der Schritt kann als Signal für weitere große Player verstanden werden, die sich nun ebenfalls auf zukünftige ETF-Lösungen für dezentrale Protokolle vorbereiten könnten.
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Uniswap zählt zu den größten und liquidesten dezentralen Exchanges (DEX) im Krypto-Sektor und hat allein in den letzten 24 Stunden ein gehandelte Volumen von 161 Millionen US-Dollar (UNI Token) beziehungsweise 859 Millionen US-Dollar im Protokoll gesamt erzielt. Die hohe Liquidität, der kontinuierliche Handelsumsatz und die globale Nutzerbasis machen Uniswap zu einem attraktiven Basiswert für einen börsengehandelten Fonds. Dennoch mahnen Experten zur Vorsicht: Die technische Komplexität und die dezentrale Governance stellen neuartige Herausforderungen für die transparente Preisbildung und das Risikomanagement dar.
Die SEC dürfte in einem potenziellen Genehmigungsverfahren zur Prüfung eines Uniswap-ETF vor allem auf Aspekte wie Marktintegrität, Manipulationsrisiken und die Tiefe der tatsächlichen Liquidität achten. Ryan Yoon von Tiger Research betont, dass neuartige Herausforderungen für die Verwahrung entstehen: Während klassische ETFs auf Wertpapierdepots setzen, müsste ein Uniswap-ETF mit digitalen Wallets und Smart Contracts operieren – das erhöht das operationelle Risiko. Zudem ist entscheidend, in welchem Maße sich Governance-Prozesse, wie etwa die Einführung des jüngst beschlossenen Fee Switch, auf die Einnahmenstruktur und den Wert des ETFs auswirken könnten.
ARK Invest’s Cathie Wood says Trump will go hard for crypto in 2026 and begin buying 1 million Bitcoin for the US strategic reserve: pic.twitter.com/xgbfKLadvy
Dezentralisierung als regulatorischer Prüfstein für Uniswap
Ein entscheidender Aspekt für die Genehmigung eines Uniswap-ETF ist die Frage der Dezentralisierung. Die SEC hat ihre jüngsten Statements darauf ausgerichtet, insbesondere die Rollen von Protokollentwicklern gegenüber dezentralen Communitys zu differenzieren. Sollte Uniswap nachweisen, dass keine zentralisierbaren Kontrollinstanzen bestehen und Governance-Entscheidungen tatsächlich demokratisch getroffen werden, könnte das als positives Signal für die Produktzulassung gewertet werden. Dennoch bleibt ein Restrisiko, sollte die Behörde einzelne Muster als Schattenzentralisierung interpretieren.
Marktrelevanz von Uniswap und mögliche Auswirkungen auf den DeFi-Sektor
Bewerten Experten den aktuellen Schritt von Bitwise, dominieren zwei Einschätzungen: Einerseits wird der Vorstoß als starkes Marktzeichen gewertet, das den DeFi-Sektor langfristig in den Fokus institutioneller Investoren rückt. Andererseits warnen Branchenbeobachter, dass eine Vielzahl rechtlicher und technischer Herausforderungen bis zur tatsächlichen Zulassung zu überwinden ist. Dennoch wird die Registrierung als frühes Signal für die nächste Evolutionsstufe von Krypto-ETFs gesehen, bei der neue Governance- und Liquiditätskonzepte zur Geltung kommen. Das Signal an andere Marktteilnehmer ist unübersehbar – Innovation wird belohnt, Regulierung bleibt dynamisch.
UNIfication has officially been executed onchain
✓ Labs interface fees are set to zero
✓ 100M UNI has been burned from the treasury
✓ Fees are on for v2 and a set of v3 pools on mainnet
✓ Unichain fees flow to UNI burn (after OP & L1 data costs)
Uniswap Fazit: Viel Bewegung, aber keine schnellen Durchbrüche
Zusammengefasst zeigt der Bitwise-Schritt, wie vorsichtig und zugleich zukunftsorientiert derzeit im Krypto-Sektor agiert wird. Einen offiziellen SEC-Antrag für einen Uniswap-ETF gibt es noch nicht – zu viele regulatorische und praktische Fragestellungen sind offen. Dennoch sendet die Registrierung des Trusts klare Impulse an Mitbewerber, Investoren und den gesamten DeFi-Sektor. Bitwise bleibt seiner Linie treu, frühzeitig strategisch Weichen zu stellen und so stets zur Speerspitze der Innovation im Krypto-Markt zu gehören. Anleger sollten die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen und regulatorische Änderungen stets im Blick behalten.
Sergei Timurov ist seit 2016 großer Bitcoin Fan und ihn begeistert die Freiheits Idee sowie die Unabhängigkeit von Bitcoin. Sergei ist Bitcoin Maximalist und der Überzeugung, dass sich nur Bitcoin für einen langfristigen Vermögensaufbau eignet. Neben seinen journalistischen Tätigkeiten betreibt Sergei Bitcoin Mining und Freistil-Ringen sowie kocht köstliche Gerichte aus seiner ursprünglichen Heimat Georgien.
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