ETH-Entwickler bereiten mit „Hegota“ das nächste Upgrade für Ethereum vor
Ethereum-Entwickler treiben die technologische Weiterentwicklung des Netzwerks weiter voran und haben mit „Hegota“ ein neues Skalierungsupgrade angekündigt, das ab 2026 für deutlich mehr Leistung sorgen soll. Während das Update strukturelle Engpässe adressiert und die Skalierbarkeit der Blockchain massiv erhöhen könnte, zeigen aktuelle On-Chain-Daten eine ganz andere Realität. In diesem Artikel widmen wir uns dem Spannungsfeld zwischen technologischem Fortschritt, schwächelnder Nutzung und kurzfristigem Kurspotenzial.
Mit dem geplanten Hegota-Upgrade wollen Entwickler den Gasdurchsatz von Ethereum auf bis zu 60 Megagas steigern, unter anderem durch die Einführung von Verkle-Trees.
Trotz der ambitionierten Roadmap sinken die aktiven Adressen,T ransaktionen und institutionelles Engagement, während Verkaufsdruck durch Whales sowie Liquidationen zunehmen.
Charttechnisch befindet sich Ethereum zwar in einem Abwärtstrend, ein Halten zentraler Unterstützungen könnte jedoch kurzfristige Erholungspotenziale eröffnen.
ETH-Developer haben neues Skalierungsupgrade für Ethereum angedeutet
Obwohl es laut Angaben noch in der frühen Entwicklungsphase steckt und erst in Q1 2026 erscheinen soll, bereiten Ethereum-Entwickler derzeit eine neue Kernverbesserung mit dem Namen „Hegota“ vor.
Ziel des Updates ist es, die Leistungsfähigkeit der Ethereum-Blockchain deutlich zu steigern und strukturelle Schwächen im aktuellen Skalierungsmodell zu adressieren. Kurz gesagt: Der Gasdurchsatz steigt von derzeit rund 20 auf bis zu 60 Megagas pro Sekunde.
Damit reagiert Ethereum auf die zunehmende Auslagerung von Transaktionen auf Layer-2-Lösungen, die inzwischen mehr als 80 Prozent des gesamten Transaktionsvolumens abwickeln – Tendenz steigend!
Ein zentraler technischer Baustein von Hegota liegt in der geplanten Einführung von Verkle-Trees, welche den Speicherbedarf von Nodes reduzieren und gleichzeitig die Validierung effizienter machen sollen. Lies hier unsere Ethereum-Prognose!
Trotz Weiterentwicklung verzeichnet das Netzwerk schwächelnde On-Chain-Zahlen
Doch obwohl die Ethereum-Entwickler keine Kosten und Mühen scheuen, ihre ambitionierte Roadmap umzusetzen, liefern On-Chain-Daten ernüchternde Werte:
Die Anzahl der wöchentlich aktiven Adressen fiel im Dezember auf nur noch 324.000 (den niedrigsten Wert seit Mai), verglichen mit noch 440.000 Nutzern zu Beginn des Quartals.
Die Anzahl der Transaktionen ist ebenfalls auf den tiefsten Stand seit Jahresmitte gefallen – ein Indiz dafür, dass das Interesse institutioneller und privater Händler schwindet.
Auch große Wallets treiben die Verkaufswelle an. So zeigen On-Chain-Daten, dass die Anlegerkohorte kürzlich über 28.500 Ether im Wert von über 80 Millionen US-Dollar verkauft hat.
Unterdessen führte der Kursrückgang in der vergangenen Woche zu einer der größten Liquidationen der letzten Monate, und gehebelte Handelspositionen im Wert von über 200 Millionen USD wurden liquidiert.
Ethereum befindet sich damit in einer Phase, wo technischer Fortschritt und schwächelnde Fundamentaldaten sichtbar auseinanderlaufen.
Ethereum lanciert in einem Abwärtstrend, hat jedoch kurzfristiges Potenzial!
Ethereum notiert gerade bei 2.980 USD und liegt damit 1,45 Prozent über dem Vortagsniveau. Allerdinfs verrät ein Blick auf den Chart, dass sich der Kurs nun schon seit knapp einer Woche in einem Abwärtstrend befindet – angefangen bei 3.450 USD am 10. Dezember.
Allerdings konnte Ethereum in den letzten Stunden einen wichtigen dynamischen Widerstand (lila) durchbrechen, was kurzfristiges Erholungspotenzial freisetzt.
Sollte Ethereum die Wochen-Kerze oberhalb des zentralen Widerstands bei 2.900 USD (orange) schließen oder sogar darüber auf den 21-Tage-EMA bei 3.052 USD (türkis) steigen, wäre sogar ein Impuls in Richtung 3.400 USD (gelb) nicht ausgeschlossen – vorausgesetzt der Markt spielt mit!
Dennis Geisler, 25, stammt aus Kiel und lebt seit August in Thailand. Im Jahr 2020 kam er erstmals mit Kryptowährungen in Berührung, als er über Binance XRP im Wert von 100 Euro kaufte. Die starken Kursschwankungen und das Potenzial schneller Gewinne zogen ihn in den Bann und weckten sein Interesse an den Mechanismen hinter den Preisbewegungen – von rationalen Marktkräften bis hin zu psychologischen Mustern.
Heute verbindet er seine journalistische Leidenschaft mit der Krypto-Welt: Für verschiedene Formate verfasst er Nachrichten, Grundlagenartikel und tiefgehende Blockchain-Analysen. Mit BitBlog engagiert er sich zudem in Norddeutschland für die Beratung von Unternehmen und Privatpersonen rund um digitale Währungen.
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