Krypto Nachrichten: Diese Faktoren werden nach dem Crash nächste Woche entscheidend

Ein globaler Marktcrash hat den Kryptomarkt schwer getroffen und Bitcoin bis auf rund 75.000 US-Dollar gedrückt. Altcoins verloren massiv an Wert, das Marktsentiment fiel in extreme Angst. Auslöser waren Einbrüche bei Edelmetallen, makroökonomische Unsicherheiten, der US-Shutdown und geopolitische Spannungen.

Alex Fournier von Alex Fournier Updated 6 Min. read
Krypto Nachrichten: Diese Faktoren werden nach dem Crash nächste Woche entscheidend

Das Wichtigste in Kürze

  • Bitcoin fiel in zwei Flash-Crashs bis auf rund 75.000 US-Dollar, Altcoins verloren massiv an Wert und das Marktsentiment rutschte in extreme Angst.
  • Auslöser waren der Einbruch bei Gold und Silber sowie ein globales Liquidationsereignis.
  • US-Shutdown und geopolitische Spannungen verstärken das Risk-off-Sentiment.
  • Die Marktstabilisierung in der kommenden Woche wird entscheidend.

Nach dem massiven Crash an den Kryptomärkten richten sich die Blicke von Investoren mit Sorge auf die kommende Woche. Mehrere makroökonomische, geopolitische und marktinterne Faktoren werden darüber entscheiden, ob sich der Abverkauf fortsetzt oder erste Signale für eine Stabilisierung und mögliche Bodenbildung entstehen.

Globaler Crash erschüttert den Kryptomarkt

Heute geht für den Kryptomarkt eine der schwierigsten Wochen seit Langem zu Ende. Im Verlauf der letzten 7 Tage setzte sich der zuvor bereits bestehende negative Trend weiter fort und intensivierte sich sogar nochmals. In den vergangenen Tagen kam es bei BTC zu zwei größeren Flash-Crashs, welche den Kurs zunächst von 90.000 US-Dollar auf 82.000 US-Dollar und zuletzt sogar auf rund 75.000 US-Dollar einbrechen ließen.

Der Altcoin-Markt wurde noch deutlich heftiger abgestraft, sodass die Gesamtmarktkapitalisierung um etwa 500 Milliarden US-Dollar zurückging und das Marktsentiment laut Fear-and-Greed-Index mit 18 Punkten wieder im Bereich extremer Angst liegt.

Anleger sollten nicht nur Kryptos, sondern auch Edelmetalle und AKtienkurse im Blick behalten

Einer der wichtigsten Punkte, auf den Investoren dabei achten sollten, ist die weitere Entwicklung des Kryptomarktes selbst, aber auch die Kursbewegungen anderer Assetklassen. Besonders die Preise von Edelmetallen und Aktien sollten genau beobachtet werden, da der jüngste Krypto-Crash maßgeblich durch den Einbruch bei Gold und Silber ausgelöst wurde. Nachdem die Edelmetalle zuvor eine historische Rallye auf neue Allzeithochs hingelegt hatten, kam es innerhalb kürzester Zeit zu einem der größten Liquidationsereignisse der Geschichte. Der Silberpreis brach innerhalb von 24 Stunden um mehr als 30 Prozent ein, wobei Billionen an Marktkapitalisierung vernichtet wurden. Erst wenn sich diese Märkte wieder stabilisieren und der Verkaufsdruck nachlässt, ist auch im Kryptomarkt mit einer nachhaltigen Bodenbildung zu rechnen.

Quelle: Google.com/finance

Quelle: Google.com/finance

Besonders relevant dürfte für Krypto-Investoren dabei die Entwicklung des Russell 2000 sein, der US-Small-Cap-Aktien abbildet. Der Index hatte zuletzt noch klar ein Risk-on-Sentiment signalisiert, ist jedoch in den vergangenen Tagen ebenfalls deutlich zurückgefallen. Gelingt dem Russell 2000 eine schnelle Erholung, könnte dies darauf hindeuten, dass Investoren die aktuellen Kursniveaus nutzen, um Risiko-Assets günstig zu akkumulieren, was auch dem Kryptomarkt zugutekommen würde.

Entwicklung des Shutdowns in den USA wird ebenfalls relevant

Neben der Kursentwicklung der wichtigsten Assetklassen sollten Anleger jedoch auch die makroökonomischen Rahmenbedingungen im Blick behalten. Insbesondere die zuletzt gestiegene Unsicherheit hatte viele Investoren dazu veranlasst, Gewinne bei der Edelmetallrallye mitzunehmen, was den Crash zusätzlich beschleunigte. Eine zentrale Rolle spielt dabei der erneute Shutdown von Teilen der US-Regierung.

Da sich der Kongress nicht auf ein umfassendes Finanzierungspaket einigen konnte und vor allem hinsichtlich der weiteren Finanzierung von ICE kein Konsens gefunden wurde, herrscht dort vorerst Stillstand. Allerdings steht bereits am Montag ein wichtiges Treffen an, bei dem eine Einigung erzielt werden könnte. Sollte das gelingen, wäre es ein positives Signal für die Handlungsfähigkeit der US-Regierung. Kommt es hingegen zu keiner Einigung und der Shutdown setzt sich fort, wäre das eher als bärisches Signal für die Märkte zu werten.

Konflikt zwischen USA und Iran könnte Risk-Off-Sentiment verstärken

Zusätzlich zum US-Shutdown gibt es aus den USA weitere Entwicklungen, die belastend auf die Märkte wirken. Berichten zufolge hat die US-Marine große Teile ihrer Flotte in Richtung Iran entsandt, was die Sorge vor einer erneuten Eskalation nährt. Zwar gibt es bislang keine offizielle Kriegserklärung, doch mehrere Experten halten eine Zuspitzung der Lage in der kommenden Woche für möglich. Eine militärische Eskalation würde die Unsicherheit an den Märkten weiter erhöhen, während eine diplomatische Einigung einen bedeutenden Unsicherheitsfaktor auflösen könnte.

So brodelt gerade gleich eine Vielzahl geopolitischer und makroökonomischer Konflikte, die sich in der kommenden Woche entweder entschärfen oder weiter verschärfen könnten. Die Überlagerung all dieser Unsicherheitsfaktoren ist maßgeblich für das aktuell vorherrschende Risk-off-Sentiment im Kryptomarkt verantwortlich. Trotz dieser angespannten Lage gibt es jedoch weiterhin einzelne Krypto-Projekte, die Millionen an Investitionen anziehen und in der kommenden Woche in eine neue, wichtige Entwicklungsphase eintreten könnten.

HYPER-Presale könnte in die finale Phase gehen

Viele Anleger, die auf der Suche nach jungen Investitionsalternativen zu etablierten Coins wie BTC und Co. sind und gleichzeitig eine hohe Risikotoleranz haben, wenden sich derzeit Presale-Coins zu. Hierbei handelt es sich um solche Kryptowährungen, die sich noch vor dem ersten Börsen-Listing befinden und risikofreudigen Anlegern einen besonders günstigen Einstieg bieten. So kamen bis jetzt schon über 36 Millionen $ an Vorverkaufsinvestitionen für das junge Projekt Bitcoin Hyper und seine native Kryptowährung HYPER zusammen.

Vor dem ersten Börsen-Listing können Anleger hier gerade noch zum reduzierten Kurs von 0,013665 $ investieren. Der Kauf ist sowohl mit Bankkarte als auch mit etablierten Kryptowährungen möglich und die im Vorverkauf erworbenen Coins können im Anschluss zudem für eine jährliche Rendite von bis zu 38 % gestakt werden. Das Spannende an HYPER: Dahinter steht ein Utility-Projekt mit ambitionierten Zielen.

Bitcoin Hyper will schließlich die erste echte Layer-2-Chain für Bitcoin werden und damit Entlastung für die oft überlastete Bitcoin-Blockchain bringen. Inzwischen kann es Minuten oder sogar Stunden dauern, bis Bitcoins verschickt sind, und mehrere Dollar kosten. Das macht BTC vor allem für Micro-Payments und DeFi-Anwendungen unattraktiv.

In Zukunft könnten Transaktionen ganz einfach auf die Bitcoin-Hyper-Layer-2-Lösung ausgelagert und dort beschleunigt abgewickelt werden. Das erklärt das große Investitionsinteresse und das Wachstumspotenzial, das viele Investoren in dem jungen Projekt sehen.

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Alex Fournier

Alexander Fournier ist Blockchain-Projektmanager und seit fast einem Jahrzehnt leidenschaftlicher Investor im Bereich Kryptowährungen. Als täglich aktiver Autor bleibt er stets am Puls der Krypto-Welt, analysiert Trends und teilt fundierte Einblicke. Neben seiner redaktionellen Tätigkeit bietet er Coachings an, unterstützt bei Transaktionen und ist auf zahlreichen sozialen Plattformen präsent, um sich und seine Community immer auf dem neuesten Stand zu halten.

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