Künstliche Intelligenz könnte den Einstieg in den Kryptomarkt erleichtern. Deshalb startet NEAR jetzt eine Super-App, die den Weg in den Mainstream schaffen könnte.
Eindrucksvolles All-in-One-Angebot mit intuitiver Bedienung.
Bitcoin-L2 HYPER möchte AI Anwendungen auch zu Bitcoin bringen.
In den vergangenen Jahren scheiterte Krypto-Adoption oft nicht an fehlender Technologie, sondern an Reibung: Wallet-Setup, Seed-Phrases, Gas-Fees, Chain-Wechsel und eine UX, die sich wie ein Entwickler-Tool anfühlt. Genau diese Hürden will NEAR jetzt frontal angreifen.
Mit dem Launch von Near.com am 23. Februar 2026 positioniert sich das Ökosystem nicht nur als weitere Wallet-Option, sondern als „Super-App“ – also als ein zentrales Interface, das Multi-Chain-Assets bündelt, Transaktionen vereinfacht und KI-Funktionen so integriert, dass Handlungen statt Klick-Folgen möglich werden.
Nobody wants to hear this, but most "crypto super apps" are just wallets with a swap button and a blog post about their vision. near(.)com is different and I'll tell you why: → $13B+ cross-chain swap volume across 38 chains. → Shielded Intents are live. One toggle – your… pic.twitter.com/9P76eaiyO1
NEAR zündet die „Super-App“-Bombe: Mainstream für Krypto?
Near.com wurde rund um NEARCON 2026 öffentlich vorgestellt und soll als consumer-taugliches Frontend dienen, das typische Blockchain-Komplexität im Hintergrund versteckt. Das umfasst vor allem zwei Ebenen: Erstens Chain Abstraction bzw. intent-basierte Abläufe, bei denen nicht mehr jeder einzelne Schritt manuell ausgeführt wird, sondern ein Ziel („swappe Asset A zu Asset B“) formuliert wird und die beste Ausführung im Hintergrund organisiert wird.
NEAR beschreibt Intents dabei als universelle Transaktionsschicht, die „any chain, any asset, any agent“ verbinden soll. Zweitens setzt Near.com stark auf die These, dass die nächste Nutzungswelle nicht nur von Menschen kommt, sondern auch von KI-Systemen, die für Nutzer Aufgaben erledigen und dafür zuverlässig Werte bewegen müssen. In diesem Kontext spricht Mitgründer Illia Polosukhin von einer „agentic era“, in der KI nicht nur antwortet, sondern handelt.
BREAKING: NEAR PROTOCOL LAUNCHES NEAR(.)COM SUPER APP WITH AI CAPABILITIES@NEARProtocol debuts new super app featuring AI integration and confidential transaction capabilities, marking major expansion beyond basic blockchain functionality into comprehensive Web3 services… pic.twitter.com/CkyzlnNOBE
Intents + Privacy als Fundament für die „Agentic Era“
Der Kern der Near.com-Story ist weniger „noch eine Wallet“, sondern ein Produkt-Shift: NEAR will vom Protokoll-Layer stärker in die Rolle eines universellen Interfaces rücken. Technisch hängt viel am Intents-Modell: Statt dass Nutzer Gas-Tokens, Bridges und Liquiditätswege verstehen müssen, soll Near.com intent-basiert die Ausführung bündeln und dabei Solver-Mechaniken nutzen, die um den besten Preis bzw. die beste Route konkurrieren.
NEAR bewirbt Intents explizit als Weg, Cross-Chain-Ausführung zu vereinfachen – ohne dass das Frontend wie ein Multi-Tool mit zehn Warnhinweisen wirkt.
Spannend wird das, weil es die Voraussetzung für agentische Workflows schafft: Wenn KI-Systeme in Zukunft Aufgaben wie Buchungen, Zahlungen oder Portfolio-Operationen übernehmen, brauchen sie eine Transaktionsschicht, die zuverlässig, schnell und UX-arm ist. Genau hier setzt NEARs Positionierung als „Blockchain for AI“ an.
Der zweite, oft unterschätzte Baustein ist der angekündigte „Confidential Mode“: Laut Berichten zur Near.com-Einführung sollen damit Salden sowie Transfer- und Trading-Aktivitäten vertraulich bleiben können. Das ist für automatisierte Agenten nicht nur „nice to have“, sondern funktional: Strategien, Zahlungsflüsse oder sensible Geschäftsdaten verlieren ihren Wert, wenn sie standardmäßig öffentlich in Echtzeit beobachtbar sind.
KI trifft Bitcoin: Layer-2 als Brücke zu AI-Agents
Die Idee einer „Agentic Era“, wie sie aktuell rund um moderne Web3-Super-Apps diskutiert wird, ist nicht auf ein einzelnes Ökosystem beschränkt. Grundsätzlich können KI-Anwendungen auf nahezu jeder Blockchain operieren – vorausgesetzt, die Infrastruktur ist schnell, skalierbar und kosteneffizient genug. Während Netzwerke wie Ethereum oder NEAR früh auf Smart-Contract-Flexibilität gesetzt haben, galt Bitcoin lange als zu konservativ für komplexe AI-Workflows. Doch genau hier kommt die nächste Evolutionsstufe ins Spiel: Bitcoin Layer-2-Technologie.
Layer-2-Lösungen erweitern Bitcoin um zusätzliche Funktionalität, ohne die Sicherheit des Layer-1-Netzwerks aufzugeben. Sie ermöglichen schnellere Transaktionen, niedrigere Gebühren und vor allem programmierbare Logik – eine zentrale Voraussetzung, wenn KI-Agenten künftig autonom Zahlungen ausführen, DeFi-Strategien managen oder digitale Vermögenswerte koordinieren sollen. Sollte sich AI tatsächlich als dominanter Innovationsmotor der kommenden Jahre etablieren, könnte Bitcoin über L2-Strukturen indirekt massiv profitieren.
Ein Projekt, das genau auf diese Schnittstelle abzielt, ist Bitcoin Hyper. Mit rund 31,5 Millionen US-Dollar im Presale signalisiert das Projekt bereits früh erhebliche Kapitalzuflüsse und relative Stärke im aktuellen Marktumfeld. Das Konzept kombiniert die Sicherheit und Markenstärke von Bitcoin mit technischen Elementen, die man eher aus performanten Ökosystemen wie Solana kennt. Ziel ist es, die Effizienz und Skalierbarkeit moderner High-Throughput-Chains mit der Wertbasis von Bitcoin zu verbinden.
Damit entsteht ein potenzieller Nährboden für AI-Anwendungen: schnelle Execution-Layer, programmierbare Smart-Contracts und Brückenmechanismen, die Liquidität zwischen Layer-1 und Layer-2 verschieben können. Zusätzlich bietet Bitcoin Hyper aktuell ein Staking-Modell mit rund 38 % APY, was frühe Teilnehmer incentiviert und Liquidität bindet. Der Preis steigt in weniger als 24 Stunden, der günstige Einstieg ist jetzt noch möglich.
Raphael Adrian ist ein Krypto-Journalist und Analyst, der bei Coinspeaker über Krypto-News, PR-Inhalte und Marktanalysen schreibt. Hier gilt er als Lead-Autor und Experte für Kryptowährungs-Prognosen. Mit seinem journalistischen Hintergrund und seiner Spezialisierung auf Finanzen, Business und digitale Assets berichtet er seit Jahren über Blockchain-Trends, neue Projekte und Entwicklungen am Kryptomarkt.
Seine Kenntnisse in fundamentaler und technischer Analyse ermöglichen es ihm, Marktbewegungen fundiert zu bewerten, Potenziale von Projekten einzuordnen und datenbasierte Krypto-Prognosen zu erstellen. In seiner Arbeit legt er besonderen Wert auf verständliche, recherchierte Inhalte, die Leser bei fundierten Entscheidungen im Kryptomarkt unterstützen.
Wir verwenden Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzung unserer Website zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website weiter nutzen, gehen wir davon aus, dass Sie damit zufrieden sind.Ok