[Live] Bitcoin Prognose: Charts und News im Überblick!

Zum Wochenstart geriet der Markt für digitale Währungen spürbar unter Druck. Bitcoin rutschte erneut auf das untere Ende seines seit Jahresbeginn bestehenden Seitwärtskanals, während Altcoins teils noch stärkere Verluste verzeichneten. Die jüngste Korrektur verdeutlicht die fragile Marktstruktur und wirft zugleich die fundamentale Frage auf, ob Bitcoin seiner Rolle als „sicherer Hafen“ aktuell gerecht wird.

Dennis Geisler von Dennis Geisler Updated 4 Min. read
[Live] Bitcoin Prognose: Charts und News im Überblick!

Das Wichtigste in Kürze

  • Bitcoin fiel zum Wochenauftakt in Richtung der Unterstützungszone um 87.000 US-Dollar, während Altcoins wie Solana und Ethereum ebenfalls nachgaben.
  • Liquidationsdaten deuten darauf hin, dass ein nachhaltiger Bruch dieser Zone weitere Abverkäufe bis 80.000 US-Dollar begünstigt.
  • Im langfristigen Vergleich hinkt Bitcoin Gold aber keineswegs hinterher und befindet sich stattdessen in einem Übergangsprozess hin zu institutioneller Etablierung.

Der Bitcoin-Kurs gab zum Wochenende ordentlich nach!

Während der Bitcoin-Kurs seit Jahresanfang in einem Seitwärtstrend zwischen 98.000 und 86.000 US-Dollar lanciert, setzte in der Nacht auf Montag eine Korrektur ein, die den Preis erneut in Richtung des unteren Bands (rosa) drückte.

Natürlich blieben auch Altcoins von dieser Entwicklung nicht verschont. Während Ethereum sich kurzzeitig der 2.800-USD-Marke annäherte, stürzte Solana beispielsweise auf 117 USD und damit auf den tiefsten Stand seit Mitte Dezember.

Im Zuge dieser Entwicklung ist auch die Gesamtmarktkapitalisierung innerhalb weniger Stunden von 3 auf 2,91 Billionen US-Dollar gesunken, was einem effektiven Abfluss von rund 90 Milliarden US-Dollar entspricht und die Fragilität des Marktes unterstreicht.

Auch die Liquidations-Heatmap von Coinglass verdeutlicht das empfindliche Marktumfeld und stellt weitere Rücksetzer in Aussicht:

Die Liquidationsdaten zeigen nämlich, dass es im Bereich von 86.500 und 85.900 US-Dollar alleine auf der Handelsbörse Binance zu Liquidierungen von jeweils 50 bis 90 Millionen US-Dollar kommt.

Zum Zeitpunkt der Verfassung dieses Artikels konnte Bitcoin den jüngsten Abverkauf wieder ausgleichen und notiert bei 87.350 US-Dollar, was einem Rückgang von 5,7 Prozent auf 7-Tage-Basis entspricht.

Ich persönlich denke, dass Bitcoin bei einem Rücksetzer auf 86.000 US-Dollar an einem kritischen Wendepunkt steht: Ein Bruch darunter begünstigt nämlich Abverkäufe bis auf 80.000 USD, was für die Bullen ein herber Rückschlag wäre. So kannst du Bitcoin anonym kaufen!

Hat Bitcoin als sicherer Hafen kläglich versagt?

Während der Gold- und Silber-Kurs heute neue Allzeithochs über 5.000 bzw. 109 US-Dollar pro Feinunze bilden konnten, hinkt Bitcoin auf den ersten Blick deutlich hinterher. Doch ist das wirklich so? Und ist die Vision von Bitcoin als digitales Gold womöglich gescheitert?

Kurzfristig kann niemand abstreiten, dass die Kursentwicklung von Bitcoin in den letzten 12 Monaten deutlich hinterherhinkt. Allerdings ändert sich dieses Bild aus langfristiger Perspektive:

Im März 2017 etwa war ein Bitcoin und eine Feinunze Gold gleich viel wert, nämlich 1.200 US-Dollar. Doch während Gold seinen Kurs seither „gerade einmal“ vervierfacht hat, konnte der Bitcoin im gleichen Zeitraum einen Anstieg von 7.600 Prozent verzeichnen.

Wenn du im März 2017 für 1.200 USD Gold gekauft hättest, wäre es heute knapp 5.000 USD wert. Hättest du zur gleichen Zeit einen Bitcoin gekauft, wäre das gleiche 1.000-Euro-Investment heute rund 88.000 US-Dollar wert!

Darüber hinaus darf nicht außer Acht gelassen werden, dass der Markt für digitale Währungen bis zur Einführung der US-Bitcoin-Spot-ETFs überwiegend von Retail-Investoren getragen wurde. Inzwischen engagieren sich aber zunehmend auch institutionelle Anleger im Sektor.

Während Gold über alle Anlegerkohorten hinweg fest als sicherer Hafen etabliert ist, muss Bitcoin diese Rolle für viele Investoren erst noch unter Beweis stellen, was auch die jüngste Divergenz in der Kursentwicklung beider Assets erklären dürfte.

Vor diesem Hintergrund hat Bitcoin als digitales Gold nicht versagt, sondern befindet sich weiterhin in einem langwierigen Übergangsprozess hin zu einer breiteren institutionellen Akzeptanz.


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Dennis Geisler

Dennis Geisler, 25, stammt aus Kiel und lebt seit August in Thailand. Im Jahr 2020 kam er erstmals mit Kryptowährungen in Berührung, als er über Binance XRP im Wert von 100 Euro kaufte. Die starken Kursschwankungen und das Potenzial schneller Gewinne zogen ihn in den Bann und weckten sein Interesse an den Mechanismen hinter den Preisbewegungen – von rationalen Marktkräften bis hin zu psychologischen Mustern. Heute verbindet er seine journalistische Leidenschaft mit der Krypto-Welt: Für verschiedene Formate verfasst er Nachrichten, Grundlagenartikel und tiefgehende Blockchain-Analysen. Mit BitBlog engagiert er sich zudem in Norddeutschland für die Beratung von Unternehmen und Privatpersonen rund um digitale Währungen.

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