Mit BTC Geld verdienen: Französiche Firma bringt STRC nach Europa

Der Kryptomarkt entwickelt sich kontinuierlich weiter und bringt immer neue Anwendungsfälle hervor. Bitcoin dient längst nicht mehr nur als digitaler Wertspeicher. Unternehmen arbeiten an neuen Finanzprodukten, während Entwickler zusätzliche Infrastruktur rund um das Netzwerk schaffen. Besonders Bitcoin-Layer-2-Projekte rücken deshalb zunehmend in den Fokus der Anleger.

Raphael Adrian von Raphael Adrian Raphael Adrian Editor Raphael Adrian Updated 4 Min. read
Mit BTC Geld verdienen: Französiche Firma bringt STRC nach Europa

Das Wichtigste in Kürze

  • Capital B plant Bitcoin-Kreditprodukt für europäische Anleger nach Strategy-Vorbild.
  • STRC nutzt Bitcoin-Reserven zur Schaffung ertragsorientierter Finanzinstrumente für Investoren.
  • Bitcoin entwickelt sich zunehmend zur Basis neuer Finanz- und Kreditmärkte.
  • Bitcoin Hyper vereint Layer-2-Technologie, Staking-Renditen und starkes Presale-Momentum.

Der Kryptomarkt bietet im Jahr 2026 längst mehr Möglichkeiten als den reinen Kauf und das Halten von Bitcoin. Während viele Anleger weiterhin auf Kurssteigerungen setzen, entstehen rund um die weltweit größte Kryptowährung zunehmend neue Finanzprodukte. Vorreiter dieser Entwicklung war insbesondere Strategy, das mit innovativen Bitcoin-basierten Kapitalmarktinstrumenten große Aufmerksamkeit auf sich zog. Ein bekanntes Beispiel ist STRC, das Bitcoin-Bestände nutzt, um daraus regelmäßige Erträge für Investoren abzuleiten.

Nun könnte dieses Konzept auch Europa erreichen. Denn das französische Unternehmen Capital B arbeitet an einem ähnlichen Produkt und möchte damit eine Lücke schließen, die nach eigener Einschätzung auf dem europäischen Markt bislang besteht.

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Kommt Europas Antwort auf Strategy?

Das französische Unternehmen Capital B plant die Entwicklung eines Bitcoin-besicherten Kreditprodukts für europäische Investoren. Nach Angaben des Unternehmens soll das Instrument auf einem ähnlichen Grundprinzip beruhen wie die bekannten Produkte STRC von Strategy oder SATA von Strive. Ziel sei es, Anlegern regelmäßige Erträge zu ermöglichen, ohne dass diese ihre Bitcoin-Beteiligung vollständig verkaufen müssen.

Capital B ist an der Börse in Paris notiert und hält aktuell mehr als 3.100 Bitcoin in seiner Unternehmensreserve. Damit verfügt das Unternehmen bereits über einen erheblichen Bestand der Kryptowährung, der als Grundlage für zukünftige Finanzprodukte dienen könnte.

Laut Verwaltungsratsmitglied Alexandre Laizet sei Europa in diesem Bereich bislang deutlich weniger entwickelt als die USA. Dort existieren bereits zahlreiche kredit- und renditeorientierte Produkte rund um digitale Vermögenswerte. In Europa würden dagegen hohe regulatorische Hürden, steuerliche Besonderheiten und ein vergleichsweise schwach entwickelter Markt für digitale Kredite die Entwicklung bremsen.

Einen konkreten Starttermin gibt es bislang noch nicht. Dennoch zeigt die Ankündigung, dass sich das erfolgreiche Modell Bitcoin-basierter Kapitalmarktprodukte zunehmend international verbreitet. Damit könnten künftig auch europäische Anleger Zugang zu Instrumenten erhalten, die bislang fast ausschließlich am US-Markt verfügbar waren.

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Was ist STRC und wie funktioniert das Produkt?

STRC ist ein Finanzprodukt von Strategy, das auf den umfangreichen Bitcoin-Beständen des Unternehmens aufbaut. Vereinfacht gesagt handelt es sich nicht um einen klassischen Bitcoin-ETF und auch nicht um einen direkten Bitcoin-Kauf. Stattdessen erwerben Investoren ein Wertpapier, das auf der Kapitalstruktur des Unternehmens basiert.

Strategy nutzt seine Bitcoin-Reserven als wirtschaftliches Fundament und kann dadurch Kapital aufnehmen oder neue Finanzinstrumente ausgeben. Anleger erhalten im Gegenzug regelmäßige Ausschüttungen beziehungsweise Erträge, ähnlich wie bei bestimmten Anleihen oder Vorzugsaktien.

Der entscheidende Unterschied zum direkten Bitcoin-Besitz besteht darin, dass Investoren nicht unmittelbar von den täglichen Kursschwankungen der Kryptowährung abhängig sind. Stattdessen steht die Ertragskomponente im Vordergrund. Das Produkt soll eine Verbindung zwischen traditioneller Finanzwelt und Bitcoin schaffen.

Man kann sich STRC daher als eine Art Brücke vorstellen: Auf der einen Seite stehen die Bitcoin-Bestände von Strategy, auf der anderen Seite Investoren, die regelmäßige Renditen suchen. Das Produkt selbst hält nicht einfach Bitcoin für die Anleger, sondern nutzt die wirtschaftliche Stärke der Bitcoin-Reserve, um daraus ein eigenständiges Finanzinstrument zu formen.

Genau dieses Grundprinzip möchte Capital B nun nach Europa bringen und damit einen bislang kaum erschlossenen Markt adressieren.

Bitcoin Hyper zeigt im Presale bemerkenswerte relative Stärke

Während große Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum oder Solana im aktuellen Bärenmarkt weiterhin deutlich unter ihren Rekordständen notieren, ziehen einige neue Projekte bereits wieder Kapital an. Zu den auffälligsten Beispielen zählt derzeit Bitcoin Hyper. Das Projekt hat im laufenden Presale bereits rund 33 Millionen US-Dollar eingesammelt und gehört damit zu den erfolgreichsten Vorverkäufen des Jahres 2026.

Das Konzept setzt auf einen Ansatz, der aktuell zu den spannendsten Narrativen im Kryptomarkt zählt: Bitcoin soll nicht nur als Wertspeicher dienen, sondern stärker in moderne Blockchain-Anwendungen integriert werden. Genau hier setzt Bitcoin Hyper an. Das Projekt entwickelt eine Layer-2-Lösung für Bitcoin, die schnelle und kostengünstige Transaktionen ermöglichen soll. Gleichzeitig wird eine Zero-Knowledge-Bridge genutzt, um Vermögenswerte zwischen dem Bitcoin-Mainnet und der neuen Infrastruktur zu übertragen.

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Besonders interessant erscheint dabei die Kombination verschiedener Erfolgsfaktoren etablierter Netzwerke. Während Bitcoin für Sicherheit, Dezentralisierung und Markenstärke steht, orientiert sich Bitcoin Hyper bei Geschwindigkeit und Skalierbarkeit an modernen Blockchains wie Solana. Dadurch sollen Anwendungen ermöglicht werden, die bislang vor allem auf anderen Netzwerken stattfanden – etwa DeFi-Protokolle, schnelle Transfers oder neue Finanzanwendungen.

Zusätzliche Nachfrage entsteht durch das Staking-Modell. Aktuell werden Renditen von bis zu 36 Prozent APY angeboten, was für viele Anleger einen weiteren Anreiz darstellt, sich frühzeitig am Projekt zu beteiligen. Trotz des insgesamt schwachen Marktumfelds zeigt der Kapitalzufluss, dass Investoren weiterhin gezielt nach neuen Wachstumsstorys suchen.

Sollte sich das Narrativ rund um Bitcoin-Layer-2-Lösungen in den kommenden Jahren durchsetzen, könnte Bitcoin Hyper zu den Projekten gehören, die von dieser Entwicklung besonders profitieren.

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Raphael Adrian

Raphael Adrian ist ein Krypto-Journalist und Analyst, der bei Coinspeaker über Krypto-News, PR-Inhalte und Marktanalysen schreibt. Hier gilt er als Lead-Autor und Experte für Kryptowährungs-Prognosen. Mit seinem journalistischen Hintergrund und seiner Spezialisierung auf Finanzen, Business und digitale Assets berichtet er seit Jahren über Blockchain-Trends, neue Projekte und Entwicklungen am Kryptomarkt. Seine Kenntnisse in fundamentaler und technischer Analyse ermöglichen es ihm, Marktbewegungen fundiert zu bewerten, Potenziale von Projekten einzuordnen und datenbasierte Krypto-Prognosen zu erstellen. In seiner Arbeit legt er besonderen Wert auf verständliche, recherchierte Inhalte, die Leser bei fundierten Entscheidungen im Kryptomarkt unterstützen.

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