NEAR schafft 70 % im Mai: Kann Bitcoin Hyper folgen?

Der Kryptomarkt bleibt aktuell extrem selektiv. Während viele Altcoins weiterhin schwach tendieren, bauen einzelne Projekte plötzlich wieder enormes Momentum auf. Besonders NEAR Protocol sorgt derzeit mit starker Performance und klarer relativer Stärke für Aufmerksamkeit. Gleichzeitig profitieren auch neue Bitcoin-L2-Projekte zunehmend von diesem Stimmungsumschwung im Markt.

Raphael Adrian von Raphael Adrian Raphael Adrian Editor Raphael Adrian Updated 4 Min. read
NEAR schafft 70 % im Mai: Kann Bitcoin Hyper folgen?

Das Wichtigste in Kürze

  • NEAR steigt im Mai fast 70 Prozent trotz schwachem Gesamtmarkt.
  • AI-Narrativ und NVIDIA-Korrelation treiben plötzlich starkes Momentum bei NEAR.
  • Bitcoin-L2-Projekte profitieren zunehmend vom Fokus auf neue Blockchain-Infrastruktur weltweit.
  • Bitcoin Hyper sammelt trotz Bärenmarkt bereits über 32 Millionen Dollar ein.

NEAR Protocol zählt aktuell zu den stärksten Large-Cap-Coins im gesamten Kryptomarkt. Während Bitcoin zuletzt schwächelte und viele Altcoins kaum Momentum aufbauen konnten, legte NEAR allein im Mai rund 70 Prozent zu. Seit dem Tief im März summiert sich die Rallye sogar auf fast 94 Prozent. Damit nähert sich das Projekt langsam wieder der Top-30 im Kryptomarkt an – Tendenz steigend.

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Besonders spannend: Die Kursreaktionen auf Nachrichten fallen plötzlich extrem stark aus. Anleger stellen sich deshalb nun die Frage, warum der Pump aktuell so dynamisch ausfällt und ob daraus womöglich ein nachhaltiger Trend entstehen könnte. Die Stärke von NEAR macht jedenfalls Hoffnung.

Near Warum NEAR plötzlich wieder Momentum aufbaut

Der starke Mai bei NEAR kommt nicht aus dem Nichts. Vielmehr sehen wir erstmals seit langer Zeit wieder ein Umfeld, in dem Nachrichten direkt in starke Kursbewegungen übersetzt werden. Genau das hatte dem Coin in den vergangenen Monaten gefehlt. Vor Mai stieg das Handelsvolumen bereits an, während der Kurs kaum reagierte. Nun scheint sich das Verhalten des Marktes verändert zu haben.

Ein erster großer Kurstreiber war die Post-Quantum-Ankündigung. Allein diese Nachricht sorgte für einen Sprung von rund 20 Prozent. Anschließend verstärkte Arthur Hayes mit bullischen Kommentaren den Trend, woraufhin NEAR auf Wochensicht weitere 25 Prozent zulegen konnte. Selbst die NVIDIA-Zahlen wirkten sich erneut positiv aus. Immer wieder zeigt sich aktuell die enge Verbindung zwischen AI-Narrativen und NEAR Protocol. Genau das macht den Coin derzeit zu einem hochsensiblen Momentum-Play.

Fundamental gibt es dabei durchaus Kritikpunkte. Zwar wurden im vergangenen Monat laut Daten rund 5,6 Milliarden US-Dollar über NEAR Intents bewegt, gleichzeitig verdiente das Netzwerk aber nur rund 34.000 Dollar an Gebühren. Das deutet darauf hin, dass die Aktivität zwar vorhanden ist, die Chain wirtschaftlich bisher jedoch nur begrenzt davon profitiert. Auch das Narrativ rund um „AI Chains“ gilt mittlerweile als extrem überlaufen. Zahlreiche Projekte positionieren sich aktuell ähnlich.

Dennoch gibt es mehrere potenzielle Kurstreiber, die noch gar nicht vollständig eingepreist wirken. Der angekündigte Post-Quantum-Testnet-Launch steht weiterhin aus. Zudem wurde die Inflation zuletzt von 5 auf 2,5 Prozent reduziert, wodurch der Verkaufsdruck durch neue Token sinkt. Hinzu kommen neue USDC-Zahlungen für AI-Agenten, die Mitte Mai live gegangen sind.

Besonders spannend bleibt jedoch ein anderer Punkt: Noch kein großer Fonds hat öffentlich eine massive NEAR-Position kommuniziert. Genau das hatte bei Zcash zuletzt für eine explosive Neubewertung gesorgt. Sollte ein großer institutioneller Player offensiv auf NEAR setzen oder eine bedeutende AI-Partnerschaft folgen, könnte das Momentum laut vielen Tradern nochmals deutlich eskalieren.

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Bitcoin-L2 als neuer Trend? Warum auch Bitcoin Hyper profitiert

Der aktuelle Erfolg von NEAR zeigt vor allem eines: Der Markt sucht wieder gezielt nach neuen Narrativen mit technologischem Mehrwert. Besonders Themen rund um AI, Skalierung und neue Infrastruktur stoßen plötzlich wieder auf enormes Interesse. Genau davon profitieren aktuell nicht nur Projekte wie NEAR, sondern zunehmend auch Bitcoin-L2-Protokolle. Denn immer mehr Entwickler und Investoren stellen sich die Frage, wie sich Bitcoin künftig stärker in moderne Anwendungen integrieren lässt.

Bislang spielte Bitcoin im Bereich AI, DeFi oder schnelle Onchain-Anwendungen kaum eine Rolle. Genau hier setzen Bitcoin-L2-Lösungen an. Sie wollen Bitcoin funktionaler machen, mehr Transaktionen ermöglichen und gleichzeitig die Sicherheit des Bitcoin-Netzwerks nutzen. Sollte sich dieser Trend durchsetzen, könnte das langfristig sogar die Nachfrage nach nativen Bitcoins erhöhen. Denn viele dieser Systeme benötigen BTC als Basis-Asset innerhalb ihrer Infrastruktur.

Ein Projekt, das aktuell besonders viel Aufmerksamkeit erhält, ist Bitcoin Hyper. Der Presale zeigt trotz schwierigem Marktumfeld bemerkenswerte relative Stärke. Bereits rund 32,75 Millionen US-Dollar wurden eingesammelt – und das in einer Phase, in der viele andere Krypto-Projekte massive Probleme haben, neues Kapital anzuziehen.

Genau das sorgt zunehmend für Aufmerksamkeit bei spekulativen Anlegern.

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Technologisch positioniert sich Bitcoin Hyper als Verbindung aus den Vorteilen von Solana und Bitcoin. Das Projekt setzt auf eine Bitcoin-L2-Struktur mit schneller Ausführung, hoher Skalierbarkeit und moderner Infrastruktur. Besonders hervorgehoben wird dabei die geplante zk-Proof-Bridge zwischen Layer-1 und Layer-2. Dadurch sollen Assets effizient und sicher zwischen beiden Ebenen transferiert werden können.

Zusätzlich lockt das Projekt aktuell mit rund 36 Prozent APY beim Staking. Gerade in Phasen schwacher Marktstimmung bleibt das für viele Investoren attraktiv. Gleichzeitig profitiert Bitcoin Hyper davon, dass Narrative rund um AI, Skalierung und Bitcoin-Infrastruktur aktuell deutlich stärker gespielt werden als noch vor wenigen Monaten.

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Raphael Adrian

Raphael Adrian ist ein Krypto-Journalist und Analyst, der bei Coinspeaker über Krypto-News, PR-Inhalte und Marktanalysen schreibt. Hier gilt er als Lead-Autor und Experte für Kryptowährungs-Prognosen. Mit seinem journalistischen Hintergrund und seiner Spezialisierung auf Finanzen, Business und digitale Assets berichtet er seit Jahren über Blockchain-Trends, neue Projekte und Entwicklungen am Kryptomarkt. Seine Kenntnisse in fundamentaler und technischer Analyse ermöglichen es ihm, Marktbewegungen fundiert zu bewerten, Potenziale von Projekten einzuordnen und datenbasierte Krypto-Prognosen zu erstellen. In seiner Arbeit legt er besonderen Wert auf verständliche, recherchierte Inhalte, die Leser bei fundierten Entscheidungen im Kryptomarkt unterstützen.

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