Alexander Fournier ist Blockchain-Projektmanager und seit fast einem Jahrzehnt leidenschaftlicher Investor im Bereich Kryptowährungen. Als täglich aktiver Autor bleibt er stets am Puls der Krypto-Welt, analysiert Trends und teilt fundierte Einblicke. Neben seiner redaktionellen Tätigkeit bietet er Coachings an, unterstützt bei Transaktionen und ist auf zahlreichen sozialen Plattformen präsent, um sich und seine Community immer auf dem neuesten Stand zu halten.
Das Wichtigste in Kürze
- Der globale Marktcrash drückte Bitcoin bis auf rund 75.000 US-Dollar und riss XRP auf ein neues Jahrestief bei 1,54 US-Dollar.
- XRP befindet sich schon seit dem Hoch bei 3,65 US-Dollar im Sommer 2025 in einem klaren Abwärtstrend.
- Auslöser waren ein ausgeprägtes Risk-off-Sentiment, der Einbruch bei Edelmetallen und geopolitische sowie makroökonomische Unsicherheiten.
- Trotz schwachem Umfeld sehen Analysten im Bereich um 1,56 US-Dollar eine wichtige Unterstützung mit Potenzial für eine technische Erholung.
Der drastische Kurseinbruch von XRP auf 1,54 US-Dollar hat viele Anleger aufgeschreckt und neue Zweifel an der kurzfristigen Marktentwicklung geweckt. Nach dem starken Abverkauf stellt sich nun die zentrale Frage, ob Ripple bereits ein tragfähiges Bottom erreicht hat oder ob dem Markt noch eine längere Schwächephase bevorsteht.
Massiver Marktcrash zieht XRP auf neues Jahrestief nahe 1,50 $ Support
Der Kryptomarkt ist aktuell den schwersten Turbulenzen seit Langem unterworfen. In den letzten Tagen kam es gleich zu mehreren heftigen Crashs. Die ließen die Leitwährung Bitcoin zunächst von 90.000 US-Dollar auf 82.000 US-Dollar einbrechen und führten gestern zu einem weiteren Flash-Crash, im Zuge dessen BTC bis auf rund 75.000 US-Dollar abstürzte. Von diesen Turbulenzen blieb natürlich auch der Ripple-Coin XRP nicht verschont. Bereits seit Juli 2025, als XRP ein Jahreshoch bei 3,65 US-Dollar erreichte, befindet sich der Kurs strukturell in einem Abwärtstrend. Der negative Trend fand sein zwischenzeitliches Bottom Ende Dezember bei rund 1,80 US-Dollar.

Quelle: Tradingview.com
Darauf folgte eine kurzfristige Erholung des XRP-Preises bis zum Widerstand bei 2,40 US-Dollar. Hier gelang es den Bullen jedoch nicht, ausreichend Momentum aufzubauen, und der Kurs fiel erneut in Richtung der 2-Dollar-Unterstützung zurück. In den vergangenen Tagen kam es schließlich zu mehreren starken Korrekturen, die XRP auch unter die Support-Marke von 1,80 US-Dollar drückten. Gestern erreichte der Ripple-Coin dabei einen Tiefststand von 1,54 US-Dollar. Das ist das niedrigste Niveau, auf dem XRP seit der Dezember-Rallye 2024 gehandelt wurde. Im Wochenvergleich liegt die Kryptowährung damit über 12 Prozent im Minus. Die Marktkapitalisierung ist auf rund 100 Milliarden US-Dollar gefallen.
Das steckt hinter der Korrektur und so viel Rallye-Potenzial hat der Ripple-Coin jetzt
Wie bereits angedeutet, ging der Ripple-Crash nicht von XRP selbst aus, sondern von einer generellen Abwertung des Kryptomarktes und einem ausgeprägten Risk-off-Sentiment der Investoren. Wachsende geopolitische Spannungen rund um eine mögliche Eskalation zwischen den USA und dem Iran sowie das Ende der Edelmetallrallye und der historische Crash bei Gold und Silber führten dazu, dass auch aus dem Kryptomarkt Milliarden an Liquidität abgezogen wurden.
In den letzten Tagen wurden über 12 Billionen US-Dollar an Marktkapitalisierung an den globalen Finanzmärkten vernichtet. Der Goldpreis fiel zeitweise um mehr als 16 Prozent, während Silber vom Top bis zum Bottom sogar rund 38 Prozent verlor. Gleichzeitig fielen die US-Inflationsdaten schlechter aus als erwartet, was eine lockerere Zinspolitik im Jahr 2026 unwahrscheinlicher macht.

Quelle: Gold.de
All diese Faktoren führen dazu, dass Kryptowährungen derzeit zu den unattraktivsten Anlageklassen für viele Investoren zählen. Altcoins wie XRP sind dabei besonders stark vom Abschwung betroffen. Damit wieder frisches Momentum entsteht, müssten sich die zahlreichen geopolitischen und makroökonomischen Unsicherheiten der vergangenen Wochen und Monate zunächst auflösen oder zumindest deutlich entspannen.
Erst wenn Investoren wieder Vertrauen in die traditionellen Finanzmärkte fassen, kann auch Liquidität in den Kryptomarkt und in XRP zurückfließen. Gleichzeitig befindet sich der Ripple-Coin jedoch auf einer vergleichsweise günstigen Bewertung, und die Fundamentaldaten von Ripple sprechen weiterhin für das Projekt.
🚨 $XRP V-SHAPE!!! pic.twitter.com/n9u7oTAXmT
— STEPH IS CRYPTO (@Steph_iscrypto) February 1, 2026
Der Rechtsstreit mit der SEC ist beendet, und die Adoption des Ripple-Netzwerks auf institutioneller Seite nimmt weiter zu. Der gestrige Flash-Crash könnte dementsprechend auch einen günstigen Einstiegszeitpunkt dargestellt haben. Vom lokalen Tief konnte sich der Kurs bereits in einer kleineren V-förmigen Erholung auf aktuell rund 1,66 US-Dollar stabilisieren.
Analysten sehen die Marke bei etwa 1,54 US-Dollar zudem als wichtige Unterstützung an, die XRP bereits in der Vergangenheit mehrfach gehalten hat. Sollte es den Bullen gelingen, den Kurs wieder in Richtung 1,80 US-Dollar und über den dort liegenden Widerstand zu bewegen, könnte XRP im Verlauf des Februars erneut über die 2-Dollar-Marke steigen.
$XRP: The line in the sand is $1.54.
This critical Fibonacci support level is the foundation for the next leg up. Holding this zone keeps the February bias firmly bullish.👇 pic.twitter.com/fc4j8Z1mZC
— Kripto Messi (@Kriptomessi) January 31, 2026
Die Gefahr, in ein fallendes Messer zu greifen, bleibt jedoch real. Erst in der kommenden Woche wird sich zeigen, ob sich der Markt insgesamt stabilisiert und mit einer nachhaltigen Erholung gerechnet werden kann. Anleger, die bei etablierten Coins wie XRP nicht mehr genug Renditepotenzial sehen, wenden sich zunehmend jüngeren Kryptowährungen zu, die sich noch in der Frühphase ihrer Entwicklung und vor dem ersten Börsen-Launch befinden.
Darum setzen manche Anleger jetzt auf junge Investitionsalternativen wie MAXI
Ein Beispiel, das dabei in letzter Zeit immer wieder aufkommt, ist MAXI. Die Kryptowährung wird derzeit noch im Presale angeboten. Während etablierte Krypto-Projekte um Marktanteile kämpfen und immer neue Utility-Coins aus dem Boden schießen, verfolgen die Entwickler von MAXI einen gänzlich anderen Ansatz: Sie setzen auf reine Viralität, keine leeren Versprechungen und maximalen Meme-Faktor. Ihr Ziel ist es, aus Maxi Doge das nächste große Meme-Coin-Projekt zu machen. Dabei kommunizieren sie ganz klar, dass Anleger hier nicht mit Utility und Use-Cases rechnen dürfen.
Stattdessen sind laut Tokenomics ganze 40 % des Coin-Supply für aggressives Marketing vorgesehen, um maximale Reichweite auf Social Media zu erzeugen. So ist die Community auf X inzwischen schon auf über 6000 Mitglieder gewachsen, Tendenz steigend. Anleger können noch im Presale, also vor dem ersten Börsen-Listing, investieren, wenn sie bereit sind, die damit einhergehenden Risiken auf sich zu nehmen.
Der Einstiegspreis pro Token beläuft sich auf 0,0002801 $ und es kamen schon über 4,5 Millionen $ an Vorverkaufsinvestitionen zusammen. Außerdem besteht die Möglichkeit, die im Vorverkauf erworbenen Coins im Anschluss für eine jährliche Rendite von bis zu 69 % zu staken.
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