Bitcoin Kurs vor größerem Absturz? Analyst sieht BTC auf 60.000 USD fallen

Galaxy-Analyst Alex Thorn sieht Bitcoin vor weiteren Verlusten – ein Rückfall auf 58.000 Dollar gilt als möglich, doch bietet Chancen für Langfrist-Anleger.

Sergei Timurov von Sergei Timurov Updated 5 Min. read
Bitcoin Kurs vor größerem Absturz? Analyst sieht BTC auf 60.000 USD fallen

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Analyst von Galaxy warnt vor einem möglichen Rückfall des Bitcoin-Kurses unter 60.000 Dollar.
  • Historische Daten und technische Indikatoren sprechen für eine anhaltende Schwächephase.
  • Langfristige Anleger finden bei rund 58.000 Dollar womöglich wieder attraktive Einstiegsmöglichkeiten.

Der Bitcoin-Markt steht wieder einmal im Fokus der internationalen Finanzwelt – und das aus gutem Grund. Inmitten spürbarer Turbulenzen mehren sich die Stimmen, die vor einem weiteren Kursverfall warnen. So sieht der Galaxy-Analyst Alex Thorn die Gefahr, dass der Bitcoin in den kommenden Wochen und Monaten unter die markante Marke von 60.000 Dollar fallen könnte.

Anleger fragen sich: Wie wahrscheinlich ist ein solches Szenario und womit müssen sie jetzt rechnen? Dieser Artikel beleuchtet die aktuellen Analysen, Hintergründe und langfristigen Auswirkungen – spannend auch für Neueinsteiger und erfahrene Investoren gleichermaßen. Verständlich erklärt und mit vielen Einblicken, liefert dieser Beitrag eine fundierte Einordnung der aktuellen BTC-Kurslage.

Galaxy Prognose: Warum Bitcoin unter Druck steht

Laut Alex Thorn, Leiter der Research-Abteilung bei Galaxy, sind mehrere Faktoren für die Entwicklung des Bitcoin-Kurses entscheidend. Insbesondere hebt er die strukturelle Schwäche des aktuellen Marktes hervor: Trotz seinem Status als wertvollste Kryptowährung konnte sich der Bitcoin zuletzt nicht als sicherer Hafen gegen Inflation und Währungsentwertung etablieren – während Gold deutliche Zugewinne verzeichnete.

Hinzu kommen technische Faktoren wie die Nähe zum 200-Wochen-Durchschnitt, der aktuell bei rund 58.000 Dollar liegt. Aus Thorns Sicht fehlen dem Bitcoin Kurs zudem kurzfristig neue Impulse, die zu einem Stimmungsumschwung führen könnten.



Bitcoin ETF-Narrativ und Marktpsychologie

Das Narrativ rund um Bitcoin-ETFs, das Anfang des Jahres noch für Euphorie gesorgt hatte, ist inzwischen deutlich abgeflaut. Stattdessen dominiert die Unsicherheit im Marktgeschehen und viele Investoren warten ab. Alex Thorn sieht in der aktuellen Diskrepanz zwischen Bitcoin und klassischen Wertspeichern wie Gold und Silber einen weiteren Beweis für die Nervosität der Anleger.

Hinzu kommt: Auch die Marktpsychologie spielt eine zentrale Rolle. Sobald der aktuelle Preisdruck anhält und die Hoffnung auf einen schnellen Rebound schwindet, steigt die Wahrscheinlichkeit für weitere Verkäufe – und damit sinkende Kurse.


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Technische Indikatoren deuten auf weitere Verluste hin

Ein entscheidender Punkt in Thorns Analyse ist der Blick auf historische Chartmuster: Immer dann, wenn Bitcoin in der Vergangenheit mindestens 40 Prozent von seinem Allzeithoch eingebüßt hatte, fielen die Verluste in fast allen Fällen noch weiter – häufig bis zu 50 Prozent Rückgang. Zudem zeigt die Analyse der gleitenden Durchschnitte, dass weitere Kursverluste drohen, wenn einmal die 50-Tage-Linie unterschritten wurde. Genau das ist im November passiert; seitdem wirkt der Markt angeschlagen und neue Tiefpunkte könnten folgen. Die nächsten charttechnischen Unterstützungen sehen Experten bei 58.000 Dollar und 56.000 Dollar.



Das 200-Wochen-Mittel als kritische Marke

Warum ist gerade die 200-Wochen-Linie so besonders? In der Krypto-Analyse gilt sie als langfristiger Trendindikator, der in der Vergangenheit vielfach als Wendepunkt fungierte. Fällt der BTC-Kurs in den Bereich zwischen dem „realisierten Preis“ und dem 200-Wochen-Mittelwert, sehen viele Experten hier starke Einstiegsniveaus für langfristig orientierte Anleger. Alex Thorn argumentiert, dass eine Korrektur bis 58.000 Dollar zwar kurzfristig schmerzhaft wäre, aber historisch betrachtet die Chancen auf einen anschließenden Aufschwung steigen. Das könnte Investoren Mut machen, die auf einen Einstieg mit langfristiger Perspektive setzen.


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Historische Parallelen und das Verhalten der Bitcoin Langzeit-Investoren

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass derartige Kurseinbrüche zwar starke Nervosität auslösen, langfristig aber oft nachhaltige Trendwenden einleiten. Daten von Galaxy zufolge haben Altinvestoren in den Jahren 2024 und 2025 so viele Gewinne realisiert wie nie zuvor. Dass die Verkaufswelle erheblich abgeflaut ist, nährt die Hoffnung, dass zumindest der Verkaufsdruck von der Seite der „Long-Term Holder“ nachlässt. Dennoch bleibt das Restrisiko bestehen, dass einige Investoren noch auf höhere Kurse hoffen und bei einer neuerlichen Rallye rasch wieder Kasse machen.



Ausblick: Wie tief kann der Bitcoin tatsächlich fallen?

Galaxy-Analyst Thorn wagt trotz aller Unsicherheiten einen Blick nach vorn. Sollte Bitcoin tatsächlich auf das Niveau des 200-Wochen-Durchschnitts fallen, entspräche das einem weiteren Kursverlust von rund 25 Prozent. Für viele kurzfristig orientierte Trader mag das abschreckend sein, doch langfristige Anleger könnten darin attraktive Einstiegsgelegenheiten sehen. Dies hat sich in früheren Zyklen mehrfach bestätigt. Für den Gesamtmarkt wäre eine nachhaltige Stabilisierung im Bereich von 56.000 bis 58.000 Dollar ein positives Signal – alles darüber hinaus würde weitere Unsicherheiten schüren.


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Stimmung am Bitcoin Markt: Wie reagieren Investoren?

Nicht nur Analysten, sondern auch Investoren auf Prognoseplattformen wie Myriad beurteilen die aktuelle BTC-Situation skeptisch. Aktuell geben sie Bitcoin eine 66-prozentige Wahrscheinlichkeit, zuerst auf 69.000 Dollar zu fallen, bevor der Kurs überhaupt eine Rückkehr zu 100.000 Dollar schafft. Diese Marktstimmung lässt sich bis in zahlreiche Social-Media-Foren und Trading-Channels nachverfolgen. Die Stimmungslage bleibt somit angespannt, und viele Marktteilnehmer suchen nach neuen Einstiegssignalen oder klaren Wendepunkten in der Kursentwicklung. Es bleibt abzuwarten, wann tatsächlich wieder mehr Optimismus aufkommt.


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Bitcoin Fazit: Chancen für Langfrist-Investoren trotz drohender Korrektur

Trotz aller Warnsignale und Unsicherheiten sieht Analyst Alex Thorn nach wie vor Chancen für langfristig denkende Anleger. Sobald die Nervosität abflaut und der Verkaufsdruck nachlässt, könnten Kurse um 58.000 Dollar als historisch günstige Einstiegsgelegenheiten gelten. Wer also einen langen Atem hat und an das fundamentale Potenzial von Bitcoin glaubt, könnte von der aktuellen Schwächephase auf mittlere und lange Sicht profitieren. Der Markt bleibt jedoch volatil, sodass eine sorgfältige Beobachtung der weiteren Entwicklungen ratsam ist. Eines steht fest: Die nächsten Wochen werden für Krypto-Anleger entscheidend.

Warum Bitcoin langfristig allen anderen Krypto-Investments überlegen ist

Aus langfristiger Sicht gilt der regelmäßige Kauf von Bitcoin als eine der klügsten und zugleich einfachsten Strategien, um nachhaltig Vermögen aufzubauen, denn der sogenannte Durchschnittskosteneffekt reduziert das Risiko falscher Einstiegszeitpunkte. Wer unabhängig vom Preis kontinuierlich Bitcoin kauft, akkumuliert langfristig BTC und profitiert von der strukturellen Stärke des Netzwerks.

Bitcoin gilt als das sicherste Computernetzwerk der Welt und hat seit 2015 bis 2025 eine durchschnittliche jährliche Rendite von rund 72 % bis 95 % erzielt. Keine Aktie, kein Altcoin und kein Memecoin kann diese Performance dauerhaft erreichen. Während kurzfristige Gewinne bei Altcoins möglich sind, verlieren über 90 % der Trader langfristig Geld, da viele Projekte kurzlebig sind und primär den Gründern nutzen, nicht den Investoren.

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Sergei Timurov

Sergei Timurov ist seit 2016 großer Bitcoin Fan und ihn begeistert die Freiheits Idee sowie die Unabhängigkeit von Bitcoin. Sergei ist Bitcoin Maximalist und der Überzeugung, dass sich nur Bitcoin für einen langfristigen Vermögensaufbau eignet. Neben seinen journalistischen Tätigkeiten betreibt Sergei Bitcoin Mining und Freistil-Ringen sowie kocht köstliche Gerichte aus seiner ursprünglichen Heimat Georgien.

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