Bullisch! Hyperliquid kauft trotz Allzeithoch immer mehr HYPE
Hyperliquid gehört aktuell zu den stärksten Coins im gesamten Kryptomarkt. Allein im letzten Monat legte HYPE um mehr als 50 Prozent zu und markierte zuletzt ein neues Allzeithoch. Besonders spannend ist dabei, dass hinter der Rallye offenbar nicht nur Spekulation steckt, sondern ein klarer fundamentaler Mechanismus. Vor allem aggressive Buybacks, steigendes RWA-Trading und wachende Plattform-Nutzung sorgen derzeit für bullische Fantasie.
HYPE steigt über 50 Prozent in nur einem Monat stark.
Hyperliquid nutzt Gebühren aggressiv für milliardenschwere HYPE-Token-Buybacks kontinuierlich am Markt.
RWA-Open-Interest erreicht neues Allzeithoch bei beeindruckenden 2,6 Milliarden US-Dollar zuletzt.
Mehr Trading erzeugt Gebühren, Buybacks, Aufmerksamkeit und weiteres Wachstum gleichzeitig.
Hyperliquid zeigt derzeit massive relative Stärke. Der HYPE-Kurs legte im letzten Monat um mehr als 50 Prozent zu, markierte heute ein neues Allzeithoch und schob sich zeitweise bereits auf Marktrang 9 vor. Besonders bemerkenswert: HYPE überholte zuletzt sogar Dogecoin – ein klares Signal, dass der Markt prozyklisch Kapital in die stärksten Narrative rotiert.
Charttechnisch wirkt der Ausbruch konstruktiv, weil neue Hochs oft weitere Momentum-Käufer anziehen. Doch spannend ist vor allem: Trotz ATH scheint HYPE nicht nur bei Anlegern gefragt zu sein. Auch Hyperliquid selbst kauft weiterhin aggressiv eigene Token zurück.
Hyperliquid kauft weiter HYPE: Warum das den Kurs stützt
Der zentrale Kurstreiber hinter HYPE ist derzeit weniger ein klassischer Hype-Zyklus, sondern ein sehr konkreter ökonomischer Mechanismus: Hyperliquid leitet offenbar nahezu die gesamten Handelsgebühren in Rückkäufe des eigenen Tokens. Laut Forbes wurden über den sogenannten Assistance Fund bereits mehr als 1,16 Milliarden US-Dollar an Fee Revenue genutzt, um HYPE am Markt zurückzukaufen. Allein im dritten Quartal 2025 sollen es rund 317 Millionen US-Dollar gewesen sein.
According to a new report on Forbes, Hyperliquid has now spent nearly all fee revenue, to the tune of more than $1.16 billion, buying back the $HYPE token from the market.
Das Konzept ist einfach, aber mächtig: Hyperliquid verdient als dezentrale Perpetuals-Börse Gebühren durch Trading-Aktivität. Diese Einnahmen verschwinden nicht einfach in einer zentralen Unternehmenskasse, sondern werden großteils genutzt, um HYPE am offenen Markt zu kaufen. Dadurch entsteht strukturelle Nachfrage. Je höher das Handelsvolumen auf Hyperliquid, desto mehr Gebühren entstehen – und desto stärker kann der Buyback-Mechanismus wirken.
Für Anleger ist das besonders bullisch, weil Rückkäufe wie ein dauerhafter Käufer im Markt funktionieren. Während viele Token lediglich auf Narrative, Staking oder Governance setzen, besitzt HYPE damit einen direkten Bezug zur wirtschaftlichen Aktivität der Plattform. Steigt die Nutzung von Hyperliquid, steigen die Gebühren. Steigen die Gebühren, können mehr HYPE gekauft werden. Genau diese Rückkopplung erklärt, warum der Markt HYPE aktuell so hoch bewertet.
Hyperliquid Has Used Nearly All Trading Fee Revenue, Over $1.16B, to Buy Back HYPE
Forbes contributor Zennon Kapron argues that HYPE’s recent rally is driven less by ETF expectations than by Hyperliquid’s built-in buyback mechanism. Since launch, Hyperliquid has funneled nearly… pic.twitter.com/D9C4g6cLt6
Zugleich ist dieser Mechanismus nicht risikofrei. Die Buybacks hängen stark an Trading-Volumen und Marktaktivität. Sollte der Kryptomarkt deutlich abkühlen, könnten auch die Gebühren sinken – und damit die Rückkaufkraft nachlassen. Dennoch wirkt das Modell aktuell außergewöhnlich stark: Hyperliquid wächst, HYPE markiert neue Hochs, und selbst auf Rekordniveau absorbiert der Markt weiter Kaufdruck durch den Assistance Fund. Genau deshalb sehen viele Investoren HYPE trotz Allzeithoch augenscheinlich noch nicht als teuer, sondern als strukturell unterbewertet.
Die Einschätzung hinter HYPE basiert vor allem auf dem extrem aggressiven Buyback-Modell von Hyperliquid. Laut den aktuellen Daten fließen rund 97 Prozent aller Protokollgebühren in den sogenannten Assistance Fund, der kontinuierlich HYPE am freien Markt zurückkauft.
Dadurch entsteht ein reflexiver Kreislauf: Mehr Trading sorgt für mehr Gebühren, daraus folgen größere Rückkäufe, was wiederum den Kurs stärkt und neue Aufmerksamkeit erzeugt. Genau diese Dynamik könnte weiteres Volumen anziehen. Analysten argumentieren deshalb, dass HYPE aktuell womöglich keinen ETF-Hype benötigt, weil die Plattform selbst bereits wie eine permanente Kaufmaschine wirkt. Das Risiko bleibt jedoch: Fallen Handelsvolumen und Aktivität, verliert auch dieser Mechanismus deutlich an Stärke.
Hyperliquid profitiert vom Boom tokenisierter Real-World-Assets
Besonders spannend ist aktuell das fundamentale Momentum rund um Real-World-Assets (RWA) auf Hyperliquid. Laut aktuellen Daten erreichte das Open Interest für RWA-Trading auf der Plattform zuletzt ein neues Allzeithoch von 2,6 Milliarden US-Dollar – eine Verdopplung innerhalb von nur zwei Monaten. Genau das zeigt, dass Hyperliquid längst nicht mehr nur als klassische Perpetuals-Börse wahrgenommen wird, sondern zunehmend zur Infrastruktur für neue Finanzmärkte avanciert.
RWA trading on Hyperliquid reached a new ATH of $2.6B in open interest, double the amount from two months ago. Demand for 24/7, onchain access to real world assets continues to grow. pic.twitter.com/TZi0mm8Q8V
Der Markt setzt dabei auf einen strukturellen Trend: Anleger möchten Vermögenswerte wie Aktien, Rohstoffe oder andere reale Assets rund um die Uhr onchain handeln können – ohne klassische Börsenzeiten, Intermediäre oder langsame Abwicklungssysteme. Hyperliquid positioniert sich genau in diesem Segment aggressiv. Die Plattform kombiniert hohe Liquidität, schnelle Ausführung und ein sehr nutzerfreundliches Trading-Erlebnis mit vollständig onchain abgewickelten Märkten.
Das weckt Fantasie, weil RWA als einer der größten Wachstumsmärkte im gesamten Kryptosektor gilt. Viele Analysten erwarten in den kommenden Jahren Billionenpotenzial bei tokenisierten Vermögenswerten. Sollte Hyperliquid hier Marktanteile sichern, würde das nicht nur das Handelsvolumen erhöhen, sondern auch die Gebühreneinnahmen weiter antreiben. Genau diese Einnahmen fließen wiederum teilweise in HYPE-Buybacks zurück. Damit entsteht ein Kreislauf aus Wachstum, Nutzung und Token-Nachfrage, den der Markt derzeit zunehmend bullisch bewertet.
Raphael Adrian ist ein Krypto-Journalist und Analyst, der bei Coinspeaker über Krypto-News, PR-Inhalte und Marktanalysen schreibt. Hier gilt er als Lead-Autor und Experte für Kryptowährungs-Prognosen. Mit seinem journalistischen Hintergrund und seiner Spezialisierung auf Finanzen, Business und digitale Assets berichtet er seit Jahren über Blockchain-Trends, neue Projekte und Entwicklungen am Kryptomarkt.
Seine Kenntnisse in fundamentaler und technischer Analyse ermöglichen es ihm, Marktbewegungen fundiert zu bewerten, Potenziale von Projekten einzuordnen und datenbasierte Krypto-Prognosen zu erstellen. In seiner Arbeit legt er besonderen Wert auf verständliche, recherchierte Inhalte, die Leser bei fundierten Entscheidungen im Kryptomarkt unterstützen.
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