Cardano (ADA) steht aktuell an einer kritischen historischen Unterstützungszone und zeigt gemischte technische Signale.
Trotz bärischer Einflüsse wie mehreren Death Cross-Formationen sind erste Anzeichen einer möglichen Erholung sichtbar.
Der weitere Kursverlauf wird maßgeblich durch zentrale Widerstände sowie die Entwicklung wichtiger Indikatoren bestimmt.
Kaum eine Kryptowährung polarisiert in jüngster Zeit so stark wie Cardano (ADA). Mit dem aktuellen Kursverlauf und besonders der Annäherung an kritische Unterstützungsbereiche fragen sich viele Anleger, ob der Coin bald eine Aufwärtsbewegung starten kann oder ob weitere Rücksetzer drohen.
Technische Analysten richten den Blick auf Indikatoren wie Death Cross-Formationen und das Verhalten des ADA-Kurses an langfristigen Durchschnitten – Zeichen zwischen Hoffnung auf Erholung und anhaltender Unsicherheit. Der folgende Artikel beleuchtet die technische Ausgangslage, gibt einen umfassenden Ausblick und ordnet die aktuellen Signale für Anleger ein.
Historische Unterstützung als Hoffnungsschimmer
Aktuell bewegt sich der Cardano Kurs in einer historisch starken Unterstützungszone zwischen 0,216 USD und 0,313 USD. Bereits mehrfach in der Vergangenheit hat sich dieser Bereich als stabilisierende Kraft erwiesen, von der aus Aufwärtsimpulse gestartet sind. Analysten beobachten gespannt, ob ADA hier bullisch abprallt oder nur eine kurze Pause einlegt, bevor die Abwärtsbewegung weitergeht. Gleichzeitig zeigt der Monatschart der wichtigen Indikatoren, dass noch Zurückhaltung geboten ist: Der MACD bleibt bärisch gekreuzt und das Histogramm setzt seinen Negativtrend nun im fünften Monat fort. Erst ein nachhaltiger Wechsel der Indikatoren könnte hier für neue Dynamik sorgen.
Death Cross im Wochen- und Tageschart: Trendumkehr oder Bestätigung?
Im Wochenchart droht Cardano ein sogenanntes Death Cross der exponentiellen gleitenden Durchschnitte (EMAs) – ein gefürchtetes Signal, das meist einen anhaltenden Abwärtstrend ankündigt. Diese Formation könnte mittelfristig eine bärische Bestätigung sein und erschwert die Hoffnung auf rasche Erholung. Im Tageschart hat sich ein solches Death Cross bereits vollendet, wobei auch die MACD-Linien bärisch verlaufen. Lediglich das MACD-Histogramm zeigt erste Tendenzen einer Erholung: Seit drei Tagen steigt es leicht an, was ein vorsichtiges Zeichen für eine Gegenbewegung ist. Dennoch gilt kurzfristig weiter erhöhte Vorsicht angesichts der dominanten negativen Signale.
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Sollte dem Cardano-Kurs eine Stabilisierung gelingen, richten sich die Blicke rasch auf die nächsten Widerstände. Besonders relevant sind das Golden Ratio-Level bei etwa 0,406 USD sowie der 50-Monate-EMA nahe 0,529 USD. Im Tageschart liegt zudem der wichtige 50-Tage-EMA bei etwa 0,3715 USD, an dem ADA zuletzt mehrfach gescheitert ist. Eine Überwindung dieser Marken könnte einen kräftigen Impuls für eine Aufwärtsbewegung geben und das Vertrauen der Anleger zurückgewinnen. Gelingt dies nicht, bleibt der Abwärtsdruck dominant und Anleger müssen sich auf weitere volatile Ausschläge gefasst machen.
Indikatoren zeigen gemischtes Bild: Unsicherheit bei RSI und MACD
Trotz der klar bärischen Tendenzen bei den gleitenden Durchschnitten ergibt sich in den kleineren Zeitfenstern ein gemischtes Gesamtbild. Der RSI zeigt sich durchweg neutral, sowohl im Monats- als auch im Wochenchart. Das bedeutet, dass aktuell weder akuter Verkaufs- noch Kaufdruck vorherrscht. Die MACD-Linien hingegen sind meist noch negativ gekreuzt, auch wenn das Histogramm zuletzt Impulse nach oben erkennen ließ. In Summe sendet das Setup widersprüchliche Signale – die kurzfristigen Chancen auf eine Erholungsbewegung steigen, doch klare Bestätigungen fehlen bisher.
Kurzfristige Chartanalyse: 4-Stunden-Chart gibt ersten Aufschluss
Im kurzfristigen 4-Stunden-Chart zeigen sich deutliche Spannungen: Auch hier liegt ein Death Cross der EMAs vor, was kurzfristig für Skepsis sorgt. Interessanterweise entwickeln sich die MACD-Linien in diesem Zeitrahmen jetzt aber bullisch, und das Histogramm steigt zunehmend an. Sollte sich diese Tendenz bestätigen, könnte ADA einen ersten Vorstoß auf den 50-4H-EMA bei 0,3154 USD oder den 200-4H-EMA bei 0,356 USD wagen. An diesen Zonen entscheidet sich, ob es zu einer nachhaltigen Erholung kommt oder nur ein weiteres kurzes Zwischenhoch folgt.
ADA/BTC-Paar: Chartverlauf verstärkt die Unsicherheit
Nicht nur im US-Dollar-Handel, sondern auch im Vergleich zu Bitcoin zeigt sich Cardano angeschlagen. Der ADA/BTC-Kurs ist unter eine wichtige Supportzone zwischen 0,00000396 BTC und 0,000005 BTC gefallen. Sollte jedoch eine bullische Gegenbewegung starten, stehen die nächsten Fibonacci-Widerstände bei ungefähr 0,0000069 BTC und 0,0000096 BTC im Fokus. Bei 0,00001008 BTC wartet zusätzlich der 50-Monate-EMA als Widerstand. Trotz der jüngsten Schwäche bleibt die Hoffnung auf ein kurzfristiges Comeback bestehen, falls ADA diese strategisch wichtigen Marken zurückerobern kann.
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Einordnung für Anleger: Chancen und Risiken der aktuellen Lage
Für Anleger ist die aktuelle Chartsituation äußerst herausfordernd: Während der Bereich der historischen Unterstützung eine solide Basis für eine Rallye bilden könnte, stellen mehrere Widerstände und negative Indikatorwerte weiterhin Hürden dar. Besonders kurzfristig orientierte Trader sollten auf Bestätigungen durch Volumen und starke Impulsbewegungen achten, bevor sie sich positionieren. Für mittel- bis langfristige Investoren heißt es jetzt Geduld zu bewahren und auf entscheidende Signale der Trendwende zu achten. Eine gründliche Risikoabwägung und ein diszipliniertes Risikomanagement sind in der aktuellen Marktphase unerlässlich.
Zusammengefasst steht Cardano vor einer kritischen Weggabelung. Sowohl die technischen Indikatoren als auch die Chartformationen malen ein Bild zwischen kurzfristiger Hoffnung auf eine Erholung und mittelfristigem Abwärtstrend. Entscheidend werden in den kommenden Wochen das Verhalten an den genannten Unterstützungs- und Widerstandsmarken, das Volumen und die Entwicklung wichtiger Indikatoren wie MACD und RSI sein. Wer jetzt handelt, sollte sich der erhöhten Unsicherheit bewusst sein, regelmäßiges Monitoring betreiben und im Zweifel auf Bestätigungen technisch starker Bewegungen warten – so bleibt die Chance auf den richtigen Einstieg erhalten.
Wie immer gilt: Die vergangene Kursentwicklung ist keine Garantie für zukünftige Ergebnisse. Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar, sondern spiegelt eine technische Momentaufnahme wider. Die Marktbedingungen können sich schnell ändern, und auch der beste Chart verliert an Aussagekraft, wenn externe Faktoren neue Impulse setzen. Wer langfristig investieren möchte, sollte stets einen kühlen Kopf bewahren, die eigene Recherche priorisieren und risikobewusst vorgehen. Nur so können Chancen am volatilen Kryptomarkt verantwortungsvoll genutzt werden.
Sergei Timurov ist seit 2016 großer Bitcoin Fan und ihn begeistert die Freiheits Idee sowie die Unabhängigkeit von Bitcoin. Sergei ist Bitcoin Maximalist und der Überzeugung, dass sich nur Bitcoin für einen langfristigen Vermögensaufbau eignet. Neben seinen journalistischen Tätigkeiten betreibt Sergei Bitcoin Mining und Freistil-Ringen sowie kocht köstliche Gerichte aus seiner ursprünglichen Heimat Georgien.
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