Cardano könnte 10 Dollar erreichen: Krypto-Wale tendieren bullisch

Cardano bleibt einer der umstrittensten Altcoins am Kryptomarkt. Während die Kursentwicklung zuletzt schwach blieb und ADA massiv unter früheren Höchstständen notiert, werden gleichzeitig wieder bullische Szenarien diskutiert. Vor allem auffällige Whale-Daten und langfristige Chartanalysen sorgen aktuell erneut für Aufmerksamkeit rund um den ehemaligen Top-10-Coin.

Raphael Adrian von Raphael Adrian Raphael Adrian Editor Raphael Adrian Updated 3 Min. read
Cardano könnte 10 Dollar erreichen: Krypto-Wale tendieren bullisch

Das Wichtigste in Kürze

  • Cardano-Wale kontrollieren inzwischen über 67 Prozent des gesamten ADA-Angebots.
  • ADA notiert aktuell weiterhin mehr als 90 Prozent unter Allzeithoch.
  • Trader sehen langfristig dennoch enormes Aufwärtspotenzial für Cardano und ADA. .

Cardano verliert weiter Marktanteile gegen neue Layer-1-Netzwerke und notiert aktuell deutlich unter früheren Höchstständen. Im vergangenen Jahr geriet ADA massiv unter Druck, fiel zwischenzeitlich aus den zehn größten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung und notiert inzwischen mehr als 90 Prozent unter dem Allzeithoch.

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Viele Anleger erklärten den früheren Ethereum-Konkurrenten bereits zum „Dino-Coin“ ohne relevantes Momentum. Dennoch mehren sich aktuell wieder bullische Stimmen. Einige Trader verweisen auf eine mögliche Bodenbildung im langfristigen Chart, während zugleich auffällige Wallet-Daten zeigen, dass große Investoren ihre ADA-Bestände zuletzt massiv ausgebaut haben. Gerade diese Kombination aus pessimistischer Stimmung und Whale-Akkumulation sorgt nun erneut für Diskussionen rund um Cardano.

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Trader sieht langfristiges Ausbruchsszenario für ADA

Der folgende Analyst verweist derzeit auf ein mögliches makroökonomisches Wendepunkt-Setup bei Cardano. In seinem langfristigen Zwei-Wochen-Chart argumentiert der Trader, dass ADA nach dem starken Rückgang seit 2021 nun erneut in eine historische Unterstützungszone zurückgefallen sei. Genau dort hatte Cardano bereits in früheren Marktzyklen massive Rallys gestartet. Besonders wichtig sei laut Analyse die große grüne Unterstützungszone im Bereich um 0,20 US-Dollar, die als sogenannter „Bullish Order Block“ eingezeichnet wird.

Der Analyst verweist zudem auf einen langfristigen Abwärtstrend, den ADA zuletzt unterschritten hatte. Zwar interpretiert der Trader den jüngsten Rückgang zunächst als „Breakdown“, gleichzeitig sieht er darin aber auch eine mögliche finale Kapitulationsphase vor einer größeren Trendwende. Besonders auffällig: Der Chart zeigt mögliche bullische Szenarien mit Kurszielen oberhalb von 3 US-Dollar sowie langfristig sogar Regionen im zweistelligen Dollarbereich.

Dabei orientiert sich die Analyse stark an historischen Zyklen von Cardano. Bereits 2020 hatte ADA nach langer Seitwärtsphase plötzlich eine extreme Rally gestartet. Genau diese Struktur glaubt der Trader nun erneut zu erkennen. Entscheidend dürfte dabei werden, ob Cardano die aktuelle Unterstützungszone verteidigen kann. Gelingt das, könnten spekulative Anleger wieder verstärkt auf eine neue Altcoin-Erholung setzen. Scheitert ADA hingegen erneut, würde sich das langfristig angeschlagene Chartbild weiter verschlechtern.

Wale bauen ihre Cardano-Bestände massiv aus

Während viele Privatanleger Cardano zuletzt abgeschrieben haben, zeigen aktuelle Onchain-Daten eine gegenteilige Entwicklung bei Großinvestoren. Laut mehreren Auswertungen befinden sich inzwischen rund 67 Prozent des gesamten ADA-Angebots in den Händen großer Wallets. Das ist der höchste Wert seit 2020 und sorgt derzeit für große Aufmerksamkeit im Markt.

Demnach kontrollieren große Holder inzwischen mehr als 25 Milliarden ADA. Besonders bemerkenswert: Die Akkumulation läuft bereits seit Ende 2023 kontinuierlich weiter – trotz schwacher Kursentwicklung und sinkender Aufmerksamkeit im Retail-Markt. Genau dieses Verhalten interpretieren manche Analysten als potenziell bullisches Signal. Großanleger würden typischerweise in Phasen maximaler Schwäche akkumulieren, während kleinere Anleger aufgeben.

Allerdings bleibt die fundamentale Lage von Cardano gemischt. Die DeFi-Aktivität im Netzwerk hat zuletzt deutlich nachgelassen. Das Total Value Locked liegt klar unter früheren Höchstständen, auch das Handelsvolumen auf dezentralen Börsen bleibt schwach. Gleichzeitig stagniert die Zahl aktiver Wallets seit Monaten. Kritiker argumentieren deshalb weiterhin, dass Cardano technologisch zwar ambitioniert sei, im Wettbewerb mit Solana, Ethereum oder neuen modularen Netzwerken aber zunehmend an Relevanz verliere.

Dennoch könnte genau diese extreme Skepsis den Markt wieder interessant machen. Historisch entstanden größere Trendwenden häufig dann, wenn ein Projekt bereits als abgeschrieben galt. Ob Cardano tatsächlich vor einer neuen Rally steht oder die Whale-Akkumulation diesmal fehlschlägt, dürfte sich in den kommenden Monaten entscheiden.

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Raphael Adrian

Raphael Adrian ist ein Krypto-Journalist und Analyst, der bei Coinspeaker über Krypto-News, PR-Inhalte und Marktanalysen schreibt. Hier gilt er als Lead-Autor und Experte für Kryptowährungs-Prognosen. Mit seinem journalistischen Hintergrund und seiner Spezialisierung auf Finanzen, Business und digitale Assets berichtet er seit Jahren über Blockchain-Trends, neue Projekte und Entwicklungen am Kryptomarkt. Seine Kenntnisse in fundamentaler und technischer Analyse ermöglichen es ihm, Marktbewegungen fundiert zu bewerten, Potenziale von Projekten einzuordnen und datenbasierte Krypto-Prognosen zu erstellen. In seiner Arbeit legt er besonderen Wert auf verständliche, recherchierte Inhalte, die Leser bei fundierten Entscheidungen im Kryptomarkt unterstützen.

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