Das Wichtigste in Kürze
- Bitcoin steht am 09 Februar 2026 laut CoinGecko bei knapp 70.000 US-Dollar.
- Ethereum und XRP am selben Tag bei 2.130 US-Dollar bzw. 1,45 US-Dollar.
- Bärenmarkt-Stimmung ist da.
Ist der Bärenmarkt da? Der Ton im Markt ist zumindest deutlich rauer geworden, auch weil Bitcoin zuletzt wieder dahin rutschte, wo psychologisch die Lichter ausgehen; zuletzt auch immer wieder unter die 70.000 US-Dollar-Marke. Das ist kein Weltuntergang, aber es ist die Zone, in der viele Anleger anfangen, nicht mehr über Rendite zu sprechen, sondern über Durchhalten. Ethereum und XRP liefen dabei erwartungsgemäß nicht als Schutzschild, sondern als Verstärker der Stimmung.
Nicht „mutig“, sondern planbar: Sparplan-Logik im Bärenmarkt
Dollar-Cost-Averaging, also regelmäßiges Kaufen in festen Intervallen, ist kein Zaubertrick, aber eine Methode, die Timing-Risiken reduzieren soll, weil man nicht alles auf einen Einstiegsmoment setzt. Genau deshalb taucht sie in nahezu jedem Bärenmarkt wieder auf, verbunden mit der Idee, dass man in einer längeren Seitwärtsphase genügend Zeit zum Aufbau hat. Diese Zeit kann es geben, sie ist aber nicht garantiert. Was man seriös sagen kann: Bärenmärkte sind historisch oft von längeren, zähen Phasen geprägt, in denen Trendwechsel eher schleichend als spektakulär passieren.
Wer das in einen konkreten Handlungsrahmen übersetzen will, landet schnell bei Basics: wie man Bitcoin überhaupt kauft, welche Wege es gibt und worauf bei der Krypto-Wallet zu achten ist, um nicht aus Panik auf den falschen Knopf zu drücken.
Warum viele erst auf Bitcoin schauen – und was „Dominanz“ wirklich meint
Erst Bitcoin, dann Altcoins. Der harte Kern dahinter ist kein Glaubenssatz, sondern eine Strukturfrage. „Bitcoin Dominance“ beschreibt den Anteil der Bitcoin-Marktkapitalisierung am gesamten Kryptomarkt. Wenn dieser Anteil steigt, heißt das nicht automatisch, dass Bitcoin steigt. Es kann genauso bedeuten, dass Altcoins relativ stärker verlieren. Genau diese Mechanik begründet, warum DCA in Altcoins im frühen Bärenmarkt riskanter sein kann. Der Punkt ist nicht „Altcoins sind schlecht“, sondern: In Stressphasen werden sie oft zuerst als Risiko behandelt.
Ein realistischer Zusatzfaktor für den Bärenmarkt: Krypto-Treasuries als Verstärker
Ein Teil der Nervosität kommt aus der Struktur des Marktes: Unternehmen, die Bitcoin in der Bilanz halten, können zum Stimmungstreiber werden, weil Anleger bei starken Rückgängen sofort über Zwangsverkäufe spekulieren. Coinspeaker hat diese „Krypto-Treasury“-Debatte zuletzt am Beispiel börsennotierter Akteure aufgegriffen. Ob daraus echte Abwärts-Spiralen entstehen, hängt dann weniger von Memes ab, sondern von Finanzierung, Covenants und Liquiditätsmanagement.
Nothing is impossible, but it is hard for MicroStrategy to be liquidated like a day trader on 50x leverage. The company uses long-term debt to acquire more Bitcoin, with maturities years out. Forced liquidation would only become a risk if the company could no longer service its… pic.twitter.com/CzuCKgNFyi
— Lark Davis (@LarkDavis) February 4, 2026