Diese Woche wichtig für Krypto: die passende Bärenmarkt-Strategie

Auf dem Kryptomarkt wird es immer zäher: Seit der Bitcoin-Kurs unter 70.000 US-Dollar gefallen ist, werden Stimmen für einen Bärenmarkt immer lauter.

felixr von felixr felixr Editor felixr Updated 3 Min. read
Diese Woche wichtig für Krypto: die passende Bärenmarkt-Strategie

Das Wichtigste in Kürze

  • Bitcoin steht am 09 Februar 2026 laut CoinGecko bei knapp 70.000 US-Dollar.
  • Ethereum und XRP am selben Tag bei 2.130 US-Dollar bzw. 1,45 US-Dollar.
  • Bärenmarkt-Stimmung ist da.

Ist der Bärenmarkt da? Der Ton im Markt ist zumindest deutlich rauer geworden, auch weil Bitcoin zuletzt wieder dahin rutschte, wo psychologisch die Lichter ausgehen; zuletzt auch immer wieder unter die 70.000 US-Dollar-Marke. Das ist kein Weltuntergang, aber es ist die Zone, in der viele Anleger anfangen, nicht mehr über Rendite zu sprechen, sondern über Durchhalten. Ethereum und XRP liefen dabei erwartungsgemäß nicht als Schutzschild, sondern als Verstärker der Stimmung.

Nicht „mutig“, sondern planbar: Sparplan-Logik im Bärenmarkt

Dollar-Cost-Averaging, also regelmäßiges Kaufen in festen Intervallen, ist kein Zaubertrick, aber eine Methode, die Timing-Risiken reduzieren soll, weil man nicht alles auf einen Einstiegsmoment setzt. Genau deshalb taucht sie in nahezu jedem Bärenmarkt wieder auf, verbunden mit der Idee, dass man in einer längeren Seitwärtsphase genügend Zeit zum Aufbau hat. Diese Zeit kann es geben, sie ist aber nicht garantiert. Was man seriös sagen kann: Bärenmärkte sind historisch oft von längeren, zähen Phasen geprägt, in denen Trendwechsel eher schleichend als spektakulär passieren.

Wer das in einen konkreten Handlungsrahmen übersetzen will, landet schnell bei Basics: wie man Bitcoin überhaupt kauft, welche Wege es gibt und worauf bei der Krypto-Wallet zu achten ist, um nicht aus Panik auf den falschen Knopf zu drücken.

Warum viele erst auf Bitcoin schauen – und was „Dominanz“ wirklich meint

Erst Bitcoin, dann Altcoins. Der harte Kern dahinter ist kein Glaubenssatz, sondern eine Strukturfrage. „Bitcoin Dominance“ beschreibt den Anteil der Bitcoin-Marktkapitalisierung am gesamten Kryptomarkt. Wenn dieser Anteil steigt, heißt das nicht automatisch, dass Bitcoin steigt. Es kann genauso bedeuten, dass Altcoins relativ stärker verlieren. Genau diese Mechanik begründet, warum DCA in Altcoins im frühen Bärenmarkt riskanter sein kann. Der Punkt ist nicht „Altcoins sind schlecht“, sondern: In Stressphasen werden sie oft zuerst als Risiko behandelt.

Ein realistischer Zusatzfaktor für den Bärenmarkt: Krypto-Treasuries als Verstärker

Ein Teil der Nervosität kommt aus der Struktur des Marktes: Unternehmen, die Bitcoin in der Bilanz halten, können zum Stimmungstreiber werden, weil Anleger bei starken Rückgängen sofort über Zwangsverkäufe spekulieren. Coinspeaker hat diese „Krypto-Treasury“-Debatte zuletzt am Beispiel börsennotierter Akteure aufgegriffen. Ob daraus echte Abwärts-Spiralen entstehen, hängt dann weniger von Memes ab, sondern von Finanzierung, Covenants und Liquiditätsmanagement.

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