Droht ein Bitcoin-Crash auf 10.000 US-Dollar? Was hinter dem Szenario steckt

Bitcoin hält sich knapp unter 70.000 US-Dollar. Doch bei weiteren Hormus-Schocks und Öl bei 150 US-Dollar drohen laut einem Bericht mehr Probleme.

Raphael Adrian von Raphael Adrian Raphael Adrian Editor Raphael Adrian Updated 2 Min. read
Droht ein Bitcoin-Crash auf 10.000 US-Dollar? Was hinter dem Szenario steckt

Das Wichtigste in Kürze

  • Bitcoin notiert am 6 April laut CoinGecko bei rund 70.000 US-Dollar.
  • Das 10.000-US-Dollar-Szenario stammt aus einem Hintergrund-Report von XWIN Research Japan auf CryptoQuant.
  • Der Worst Case setzt laut übereinstimmenden Zusammenfassungen des Reports eine längere Hormus-Störung, Ölpreise bei 150 bis 200 US-Dollar und einen Einbruch der Aktienmärkte um mehr als 30 Prozent voraus.

Bitcoin steht trotz Iran-Eskalation noch erstaunlich stabil da. Ein Bericht aus Japan zeigt aber, unter welchen Bedingungen der Markt richtig kippen könnte und einen Bitcoin-Crash auf 10.000 US-Dollar verursachen könnte.

Der 10.000-Dollar-Case lebt vom Makro-Schock, nicht vom Tageschart

Trump hat dem Iran zuletzt ein neues Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus gesetzt . Die Meerenge ist für den Energiemarkt zentral, weil dort rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels durchläuft. Entsprechend schossen die Ölpreise in der Vorwoche kräftig nach oben.

Aus genau diesem Makro-Kanal leitet sich das düstere Bitcoin-Szenario ab. Laut mehreren aktuellen Zusammenfassungen des Papiers sieht XWIN ein moderates Rückschlagpotenzial bis 50.000 US-Dollar, bei anhaltend schwacher Spot-Nachfrage und ETF-Abflüssen 20.000 bis 30.000 US-Dollar; und erst im Extremfall könnte Bitcoin auch 10.000 US-Dollar erreichen. Und zwar bei einer länger blockierten Straße von Hormus, Öl bei 150 bis 200 US-Dollar und einem gleichzeitigen Absturz der Aktienmärkte.

Warum der unmittelbare Bitcoin-Crash trotzdem nicht belegt ist

Die Echtzeitdaten liefern bislang kein Bild einer bereits laufenden Kapitulation, aber die Lage scheint fragil zu sein: Die US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten zuletzt zwar deutliche Abflüsse, dazwischen kommen aber auch immer wieder positive Tage. Dazu kommt aktuell no h dünne Feiertagsliquidität in Teilen Asiens und Europas.

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Raphael Adrian

Raphael Adrian ist ein Krypto-Journalist und Analyst, der bei Coinspeaker über Krypto-News, PR-Inhalte und Marktanalysen schreibt. Hier gilt er als Lead-Autor und Experte für Kryptowährungs-Prognosen. Mit seinem journalistischen Hintergrund und seiner Spezialisierung auf Finanzen, Business und digitale Assets berichtet er seit Jahren über Blockchain-Trends, neue Projekte und Entwicklungen am Kryptomarkt. Seine Kenntnisse in fundamentaler und technischer Analyse ermöglichen es ihm, Marktbewegungen fundiert zu bewerten, Potenziale von Projekten einzuordnen und datenbasierte Krypto-Prognosen zu erstellen. In seiner Arbeit legt er besonderen Wert auf verständliche, recherchierte Inhalte, die Leser bei fundierten Entscheidungen im Kryptomarkt unterstützen.

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