Der Mechanismus funktioniert wie folgt: USDPT wird von der Anchorage Digital Bank ausgegeben, einer staatlich zugelassenen Bank für digitale Vermögenswerte.
Dies bietet einen regulatorischen Rahmen, den die meisten privaten Stablecoin-Emittenten nicht vorweisen können.
Der Token läuft auf Solana, das speziell wegen seiner niedrigen Transaktionsgebühren und hohen Durchsatzkapazität ausgewählt wurde – Eigenschaften, die für das Profil der Überweisungskorridore mit hochfrequenten Transaktionen geringen Wertes geeignet sind.
Western Union bereitet die Einführung von USDPT vor, einem an den US-Dollar gekoppelten Stablecoin, der von der Anchorage Digital Bank auf der Solana-Blockchain ausgegeben wird. Laut einem Bericht von The Block soll der Start bereits im nächsten Monat erfolgen, zusammen mit einer Prepaid-Karte für Konsumenten namens „Stable Card“. Dieser Rollout würde die Stablecoin-Abrechnungsschienen auf das Netzwerk von Western Union mit mehr als 360.000 Barauszahlungsstellen in über 200 Ländern und Gebieten ausweiten.
Bei der Ankündigung handelt es sich nicht einfach nur um die Ergänzung eines Krypto-Produkts durch Western Union. Es ist der Versuch eines traditionellen Überweisungsdienstleisters, die zugrunde liegende Abrechnungsarchitektur für grenzüberschreitende Zahlungen auf Infrastrukturebene restrukturieren.
NEWS: During its Q1 earnings call, @WesternUnion said its @Solana-based U.S. dollar stablecoin $USDPT is in final-stage preparation and expected to launch next month as an alternate to SWIFT for cross-border settlements. pic.twitter.com/vR9VgTUtuV
Die strukturelle Bedeutung liegt weniger in der Emission des Stablecoins selbst als vielmehr in der Skalierbarkeit des physischen und digitalen Netzwerks, das Western Union damit verbinden will. Ein Stablecoin mit 360.000 Auszahlungspunkten und Unterstützung für die Konvertierung in 130 Währungen ist ein anderes Instrument als die meisten derzeit im Umlauf befindlichen Stablecoins.
Western Union Digital Asset Network: Wie die Mechanismen von USDPT und Stable Card tatsächlich funktionieren
Der Mechanismus funktioniert wie folgt: USDPT wird von der Anchorage Digital Bank ausgegeben, einer staatlich zugelassenen Bank für digitale Vermögenswerte. Dies bietet einen regulatorischen Rahmen, den die meisten privaten Stablecoin-Emittenten nicht vorweisen können.
Der Token läuft auf Solana, das speziell wegen seiner niedrigen Transaktionsgebühren und hohen Durchsatzkapazität ausgewählt wurde – Eigenschaften, die für das Profil der Überweisungskorridore mit hochfrequenten Transaktionen geringen Wertes geeignet sind. Western Union ist eine Partnerschaft mit Crossmint eingegangen, einem Blockchain-Infrastrukturunternehmen, um die Wallet- und Zahlungs-APIs von Crossmint direkt mit der bestehenden Auszahlungsinfrastruktur von Western Union zu verbinden. Dies ermöglicht es Fintech-Entwicklern, den Zugang zu USDPT programmatisch zu integrieren.
Western Union to Launch Solana-Based Stablecoin USDPT Next Month
Traditional cross-border remittance giant Western Union’s CEO and President Devin McGranahan said its Solana-based, U.S. dollar-backed stablecoin USDPT is in the final stages of preparation and expected to launch… pic.twitter.com/MY1ePrESLn
Die Stable Card fungiert als separate Produktschicht auf dieser Infrastruktur. Die in Partnerschaft mit dem Krypto-Wallet-Anbieter Rain und Visa entwickelte Prepaid-Karte ermöglicht es den Empfängern, USDPT zu halten und diese zum Zeitpunkt des Kaufs oder der Abhebung am Geldautomaten in die Landeswährung umzurechnen – wodurch die Stablecoin-Abrechnung effektiv in ein Standard-Zahlungsinstrument über das Visa-Netzwerk eingebettet wird.
Dabei handelt es sich um zwei separate Mechanismen: Das Digital Asset Network ist eine B2B- und entwicklerorientierte Abrechnungsschicht; die Stable Card ist ein kundenorientiertes Auszahlungsprodukt. Das Ausmaß, in dem Western Union die Akzeptanz beider Systeme gleichzeitig vorantreiben kann, wird darüber entscheiden, ob dies als vollständiger Infrastruktur-Ersatz fungiert oder eine parallele Schiene neben dem bestehenden Fiat-Geschäft bleibt.
Raphael Adrian ist ein Krypto-Journalist und Analyst, der bei Coinspeaker über Krypto-News, PR-Inhalte und Marktanalysen schreibt. Hier gilt er als Lead-Autor und Experte für Kryptowährungs-Prognosen. Mit seinem journalistischen Hintergrund und seiner Spezialisierung auf Finanzen, Business und digitale Assets berichtet er seit Jahren über Blockchain-Trends, neue Projekte und Entwicklungen am Kryptomarkt.
Seine Kenntnisse in fundamentaler und technischer Analyse ermöglichen es ihm, Marktbewegungen fundiert zu bewerten, Potenziale von Projekten einzuordnen und datenbasierte Krypto-Prognosen zu erstellen. In seiner Arbeit legt er besonderen Wert auf verständliche, recherchierte Inhalte, die Leser bei fundierten Entscheidungen im Kryptomarkt unterstützen.
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