Wird 2026 für Bitcoin und Krypto ein besseres Jahr als 2025? Diese Entwicklungen sprechen dafür

Zum Ende des Börsenjahres 2025 hat sich an den globalen Finanzmärkten ein deutliches Ungleichgewicht aufgetan. Während klassische Anlageklassen wie Aktien und Edelmetalle außergewöhnlich starke Renditen erzielten, blieb der Kryptomarkt deutlich hinter diesen Entwicklungen zurück. Genau diese Underperformance von Bitcoin und Co. könnte jedoch den Ausgangspunkt für eine starke Aufholbewegung im Jahr 2026 bilden. Schließlich bleiben […]

Alex Fournier von Alex Fournier Updated 5 Min. read
Wird 2026 für Bitcoin und Krypto ein besseres Jahr als 2025? Diese Entwicklungen sprechen dafür

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Wichtigste in Kürze.

Zum Ende des Börsenjahres 2025 hat sich an den globalen Finanzmärkten ein deutliches Ungleichgewicht aufgetan. Während klassische Anlageklassen wie Aktien und Edelmetalle außergewöhnlich starke Renditen erzielten, blieb der Kryptomarkt deutlich hinter diesen Entwicklungen zurück. Genau diese Underperformance von Bitcoin und Co. könnte jedoch den Ausgangspunkt für eine starke Aufholbewegung im Jahr 2026 bilden. Schließlich bleiben derart große Renditeunterschiede zwischen Assetklassen historisch gesehen selten dauerhaft bestehen.

Gold, Silber und Aktien im Plus – Kryptowährungen am Konsolidieren

Das Jahr 2025 war geprägt von außergewöhnlich starken Kursentwicklungen bei Edelmetallen. Silber legte innerhalb eines Jahres um circa 162 % zu, und Gold schloss 2025 ebenfalls mit einem historisch starken Plus von rund 63 %. Auch die globalen Aktienmärkte entwickelten sich extrem robust: Der DAX stieg um etwa 25 %, der Nasdaq um über 20 %, und auch der S&P 500 schloss das Jahr mit knapp 20 % im Plus. Bitcoin hingegen beendete das Jahr mit einem Minus von rund 6 %.

Gold erreichte im Dezember ein neues ATH | Quelle: Gold.de

Gold erreichte im Dezember ein neues ATH | Quelle: Gold.de

Damit war 2025 das erste Jahr in der Geschichte, das auf ein Bitcoin-Halving folgte und dennoch negativ schloss. Ein Blick auf institutionelle Prognosen zeigt nun, dass der Optimismus für Aktienmärkte bereits größtenteils eingepreist ist. Verschiedene Banken und Strategen sehen den S&P 500 im Jahr 2026 in einer Spanne zwischen 7.000 und 8.000 Punkten. Für Bitcoin und Ethereum fallen die Erwartungen hingegen deutlich optimistischer aus.

Viele große Finanzhäuser und renommierte Investoren prognostizieren für Bitcoin Kursziele zwischen 150.000 und 200.000 US-Dollar bis 2026. Gleichzeitig werden für Ethereum im kommenden Jahr Kurse von 7.000 bis 9.000 US-Dollar erwartet. Das höhere Renditepotenzial ergibt sich maßgeblich daraus, dass Bitcoin und Co. das Jahr 2025 so enttäuschend abgeschlossen haben und bei Weitem nicht so überkauft sind wie andere Assetklassen. Ganz im Gegenteil: Der RSI von Bitcoin ist zuletzt sogar auf historische Tiefstände von unter 30 Punkten gefallen.

Markoökonomisch bekommt Bitcoin 2026 einiges an Rückenwind

Auch aus makroökonomischer Sicht bildet sich zum Jahresbeginn 2026 ein günstiges Marktumfeld für Kryptowährungen. Die US-Wirtschaft hat sich 2025 zwar spürbar verlangsamt, ist jedoch nicht in eine Rezession gerutscht. Zum Jahresende lag das US-Wachstum bei rund 4,2 % und damit auf dem höchsten Niveau seit Beginn 2024. Gleichzeitig kühlte sich die Inflation im Jahresverlauf weiter ab.

Gegen Ende 2025 lag die Inflationsrate laut Verbraucherpreisindex in den USA nur noch bei etwa 2,7 %. Parallel dazu stieg die US-Arbeitslosenquote von 4,1 % auf 4,6 % an. In der Vergangenheit hat eine solche Kombination aus sinkender Inflation, nachlassendem Wachstum und steigender Arbeitslosigkeit häufig zu geldpolitischen Lockerungen durch die Fed geführt. Tatsächlich hat die Fed in ihren letzten FOMC-Meetings bereits Leitzinssenkungen beschlossen und das Quantitative Tightening zum 1. Dezember ausgesetzt.

Die US-Inflation ist wieder rückläufig | Tradingeconomics.com

Die US-Inflation ist wieder rückläufig | Tradingeconomics.com

Weitere Zinssenkungen und der mögliche Beginn eines neuen QE-Zyklus könnten dazu führen, dass erneut frische Liquidität in die Märkte fließt, von der auch Kryptowährungen profitieren würden. Abgesehen davon steigt auch die globale Liquidität. China und Japan haben umfangreiche Stimulusmaßnahmen beschlossen, während sich auch andere große Volkswirtschaften lockerer positionieren. Gleichzeitig erhält der Kryptomarkt, insbesondere in den USA, zunehmend klarere regulatorische Rahmenbedingungen. Das macht Investitionen für institutionelle Anleger einfacher und attraktiver.

Zusammengenommen mit der offensichtlichen Bodenbildung im Bitcoin-Chart über den Jahreswechsel und dem jüngsten Ausbruch über die 90.000-Dollar-Marke entsteht ein günstiges Marktumfeld für weiteres Wachstum im Kryptosektor. Sollten sich die Entwicklungen wie antizipiert ausspielen, könnten sowohl Bitcoin als auch der breitere Kryptomarkt deutlich profitieren.

Bitcoin steigt wieder über 90.000 $ | Quelle: Tradingview.com

Bitcoin steigt wieder über 90.000 $ | Quelle: Tradingview.com

Junge Coin wie HYPER könnten von einem solchen Marktumfeld maßgeblich profitieren

Von einer solchen Entwicklung würden nicht nur etablierte Kryptowährungen profitieren, sondern vor allem auch junge Projekte in frühen Entwicklungsphasen. Ein interessantes Beispiel dafür ist Bitcoin Hyper. Dabei handelt es sich um ein junges Kryptoprojekt, das sich derzeit noch ganz am Anfang seiner Entwicklung in der Presale-Phase befindet. Die native Kryptowährung HYPER ist aktuell noch nicht frei am Markt handelbar.

Stattdessen wird ein Teil des gesamten Coin-Supplys zu einem rabattierten Festpreis von derzeit 0,013525 US-Dollar an die Community verkauft. Auf diesem Weg sind in den vergangenen Wochen bereits über 30 Millionen US-Dollar an Presale-Funding zusammengekommen. Zudem können die im Vorverkauf erworbenen Coins anschließend für eine jährliche Rendite von bis zu 39 % gestakt werden. Das wohl spannendste Element von Bitcoin Hyper ist jedoch die langfristige Vision des Projekts.

Die Entwickler verfolgen das Ziel, Bitcoin Hyper zur ersten funktionsfähigen Layer-2-Blockchain für Bitcoin zu machen. Bitcoin soll dadurch skalierbarer und effizienter werden, indem Transaktionen ausgelagert und deutlich beschleunigt abgewickelt werden können. Aufgrund der geringen Skalierbarkeit und der hohen Netzwerkauslastung kosten Bitcoin-Transaktionen derzeit oft mehrere Dollar und können Stunden dauern. Die Solana Virtual Machine als technische Basis soll dieses Problem bei Bitcoin Hyper lösen.

Transaktionen könnten künftig ausgelagert und über die Bitcoin-Hyper-L2-Lösung schnell und kostengünstig verarbeitet werden. Dadurch würde Bitcoin wieder konkurrenzfähiger für alltägliche Anwendungen. Entsprechend groß ist der Mehrwert, den viele Investoren in Bitcoin Hyper sehen, sowie das Wachstumspotenzial, das der Kryptowährung HYPER zugeschrieben wird.

Jeder Handel ist riskant. Keine Gewinngarantie. Jeglicher Inhalt unserer Webseite dient ausschließlich dem Zwecke der Information und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Dies gilt sowohl für Assets, als auch für Produkte, Dienstleistungen oder anderweitige Investments. Die Meinungen, welche auf dieser Seite kommuniziert werden, stellen keine Investmentberatung dar und unabhängiger finanzieller Rat sollte, immer wenn möglich, eingeholt werden. Diese Website steht Ihnen kostenlos zur Verfügung, wir erhalten jedoch möglicherweise Provisionen von den Unternehmen, die wir auf dieser Website anbieten.

News
Alex Fournier

Alexander Fournier ist Blockchain-Projektmanager und seit fast einem Jahrzehnt leidenschaftlicher Investor im Bereich Kryptowährungen. Als täglich aktiver Autor bleibt er stets am Puls der Krypto-Welt, analysiert Trends und teilt fundierte Einblicke. Neben seiner redaktionellen Tätigkeit bietet er Coachings an, unterstützt bei Transaktionen und ist auf zahlreichen sozialen Plattformen präsent, um sich und seine Community immer auf dem neuesten Stand zu halten.

Related Articles