XRP-Experte sagt: Dieses Investment wird unterschätzt

On März 7, 2026 at 3:53 am UTC by · 3 Min. read

Während XRP weiterhin Schwäche zeigt und unter 1,40 US-Dollar rutscht, treibt das Unternehmen Ripple Labs die Expansion voran. Nach der Integration von Coinbase-Futures in Ripple Prime gibt es nun ein neues Investment in Crossover Markets.

XRP zeigt sich 2026 bislang weiter auffallend schwach. Der Kurs ist zuletzt auf rund 1,37 US-Dollar gefallen und damit wieder klar unter die Marke von 1,40 US-Dollar gerutscht. Während Bitcoin zwischenzeitlich neue Impulse bekam, bleibt XRP im Vergleich deutlich zurück.

Genau das kritisieren viele Anleger seit Monaten: Ripple meldet immer wieder operative Fortschritte, neue Partnerschaften und eine breitere institutionelle Aufstellung, doch im Chart von XRP kommt davon bislang nur wenig an.

Fundamental versucht sich Ripple also weiter als Infrastrukturplayer im Krypto-Sektor zu positionieren – die relative Schwäche des Tokens bleibt dennoch das dominante Bild. Natürlich ist XRP schon lange kein Krypto-Geheimtipp mehr – doch gibt es Comeback-Potenzial dank neuer Ripple News?

Ripple beteiligt sich an 31-Millionen-Dollar-Finanzierung von Crossover Markets

Aktuell rückt vor allem ein neuer Deal in den Fokus: Crossover Markets hat eine Series-B-Finanzierung über 31 Millionen US-Dollar abgeschlossen, bei einer Bewertung von 200 Millionen US-Dollar. Angeführt wurde die Runde von Tradeweb, beteiligt waren daneben unter anderem Ripple, Wintermute Ventures, Virtu Financial, DRW Venture Capital, XTX Markets und Illuminate Financial. Für Ripple ist das spannend, weil das Unternehmen damit erneut gezielt in institutionelle Marktinfrastruktur investiert – also nicht in ein reines Krypto-Narrativ, sondern in die technische Schicht, über die professionelle Marktteilnehmer künftig handeln könnten.

Crossover Markets steht hinter CROSSx, einem der ersten execution-only Krypto-ECNs für institutionelle Kunden. Vereinfacht gesagt geht es dabei um eine neutrale Handelsinfrastruktur, die sich auf Ausführung konzentriert und Interessenkonflikte klassischer Handelsplätze vermeiden soll.

Laut offizieller Mitteilung will Tradeweb im Zuge der Partnerschaft seinen globalen Kundenkreis an institutionelle Spot-Krypto-Liquidität von Crossover anbinden. Genau hier liegt auch der Ripple-Bezug: Ripple positioniert sich seit geraumer Zeit stärker als Anbieter für institutionelle Krypto-Finanzdienste – von Liquidität über Prime Brokerage bis hin zu Clearing- und Handelszugängen.

Die Größenordnung von Crossover ist dabei schon beachtlich. Nach Unternehmensangaben hat CROSSx seit dem Start mehr als 50 Milliarden US-Dollar an nominalem Handelsvolumen über rund 12 Millionen Trades abgewickelt und unterstützt inzwischen knapp 100 aktive Teilnehmer. Das frische Kapital soll in den Ausbau des Technologiestacks, die globale Expansion und tiefere Integrationen mit institutionellen Partnern fließen.

Für Ripple passt diese Beteiligung damit sauber in die eigene Strategie, institutionelle Infrastruktur auszubauen: Erst im Februar weitete Ripple Prime den Zugang zu Onchain-Derivaten über Hyperliquid aus, kurz darauf erhielten Ripple-Prime-Kunden auch Zugang zu den von Nodal Clear geclearten Coinbase-Derivaten, darunter auch XRP-Futures. Operativ baut Ripple damit seine Reichweite im institutionellen Krypto-Handel sichtbar aus – auch wenn sich dieser Fortschritt bislang kaum positiv im XRP-Kurs niederschlägt. Denn die Ripple Prognose bleibt von technischer Schwäche geprägt.

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