Bitcoin Prognose: Darum ist BTC jetzt so attraktiv

Bitcoin befindet sich weiterhin in der Seitwärtsrange, ein Ausbruch ist noch nicht gelungen. Doch ist Bitcoin eigentlich viel zu günstig?

Raphael Adrian von Raphael Adrian Raphael Adrian Editor Raphael Adrian Updated 3 Min. read
Bitcoin Prognose: Darum ist BTC jetzt so attraktiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Bitcoin wirkt aktuell günstig bewertet.
  • RSI signalisiert Kaufchance für Bitcoin-Fans.
  • Unterbewertung gegen Gold offensichtlich, antizyklische Käufe spannend.

Zum Ende der Handelswoche sehen wir einen erneuten Rücksetzer bei Bitcoin. Die Kryptowährung wird aktuell bei rund 66.500 US-Dollar gehandelt und liegt damit auf Wochensicht etwa 4 % im Minus. Die laufende Korrektur setzt sich fort, Bitcoin notiert inzwischen mehr als 40 % unter seinem Allzeithoch und erfüllt damit die gängige Definition eines Bärenmarktes. In den vergangenen 90 Tagen hat Bitcoin rund ein Viertel seines Werts verloren.

Gleichzeitig bewegt sich der Markt weiterhin in einer Seitwärtsrange zwischen 60.000 und 72.000 US-Dollar. Eine klare Richtungsentscheidung steht noch aus – dennoch bleibt Bitcoin für langfristige Anleger potenziell attraktiv.

Bitcoin-Analyst sieht Bodenbildung durch RSI-Signal

Der folgende Analyst argumentiert aktuell, dass sich Bitcoin bereits sehr nahe am Boden befinden könnte. Grundlage seiner Einschätzung ist der Relative Strength Index (RSI), ein technischer Indikator zur Messung von Überkauft- und Überverkauft-Zuständen. Immer dann, wenn der RSI unter die Marke von 30 gefallen ist – also in den überverkauften Bereich –, habe dies historisch häufig mit dem Produktionspreis von Bitcoin korreliert.

Der Produktionspreis gilt als eine Art fundamentale Untergrenze, da Miner langfristig nur profitabel arbeiten können, wenn der Marktpreis darüber liegt. Laut dem Analysten zeigt die Vergangenheit der Bitcoin Prognosen über einen Zeitraum von mehr als elf Jahren, dass genau diese Konstellation häufig den Boden markiert hat – bevor eine neue Aufwärtsbewegung einsetzte.

Historisches Muster spricht für langfristige Stärke

Besonders interessant: Dieses Muster habe sich in mehreren Marktzyklen wiederholt. Immer wenn Bitcoin technisch überverkauft war und gleichzeitig nahe an die Produktionskosten heranlief, folgte mittelfristig eine starke Erholung bis hin zu neuen Allzeithochs. Der Analyst betont jedoch, dass dieser Prozess Zeit benötigt und sich über Wochen oder sogar Monate erstrecken kann.

Kurzfristig bleibt die Unsicherheit bestehen, doch langfristig deutet dieses Setup auf eine attraktive Einstiegsphase hin. Für Investoren mit längerem Anlagehorizont könnte genau diese Marktphase entscheidend sein, um Positionen aufzubauen – bevor sich das nächste bullische Momentum entfaltet.

Bitcoin vs. Gold: Erste Anzeichen einer Trendwende

Besonders spannend ist aktuell der Blick auf das Verhältnis zwischen Bitcoin und Gold, das im dargestellten Chart vom Experten detailliert analysiert wird.

Oben sehen wir die Entwicklung von Bitcoin im Verhältnis zur globalen Liquidität: Der Indikator bewegt sich aktuell am unteren Rand der historischen Bandbreite – ein Bereich, der in der Vergangenheit häufig mit lokalen Tiefpunkten zusammenfiel. Das deutet darauf hin, dass Bitcoin relativ zur Liquidität aktuell eher günstig bewertet ist.

Im mittleren Chart zeigt sich das gegenteilige Bild bei Gold. Hier notiert der Indikator zuletzt am oberen Rand der Spanne und signalisiert damit eine historisch hohe Bewertung. Gold profitierte zuletzt stark von Unsicherheit und Kapitalflucht in sichere Häfen, scheint nun aber überdehnt zu sein.

Besonders entscheidend ist der untere Chart, der das direkte Verhältnis BTC/Gold darstellt. Dieser liegt aktuell klar im überverkauften Bereich. Historisch betrachtet folgten auf solche Phasen häufig starke Gegenbewegungen zugunsten von Bitcoin.

Genau hier setzt die These des Analysten an: Während Gold bereits korrigiert und rund 20 % unter seinem Hoch notiert, beginnt Bitcoin erste Stabilisierungstendenzen zu zeigen.

Diese Konstellation könnte darauf hindeuten, dass Kapital mittelfristig wieder verstärkt aus Gold in Bitcoin rotiert – ein klassisches Muster in früheren Marktzyklen.

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Raphael Adrian

Raphael Adrian ist ein Krypto-Journalist und Analyst, der bei Coinspeaker über Krypto-News, PR-Inhalte und Marktanalysen schreibt. Hier gilt er als Lead-Autor und Experte für Kryptowährungs-Prognosen. Mit seinem journalistischen Hintergrund und seiner Spezialisierung auf Finanzen, Business und digitale Assets berichtet er seit Jahren über Blockchain-Trends, neue Projekte und Entwicklungen am Kryptomarkt. Seine Kenntnisse in fundamentaler und technischer Analyse ermöglichen es ihm, Marktbewegungen fundiert zu bewerten, Potenziale von Projekten einzuordnen und datenbasierte Krypto-Prognosen zu erstellen. In seiner Arbeit legt er besonderen Wert auf verständliche, recherchierte Inhalte, die Leser bei fundierten Entscheidungen im Kryptomarkt unterstützen.

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