Alexander Fournier ist Blockchain-Projektmanager und seit fast einem Jahrzehnt leidenschaftlicher Investor im Bereich Kryptowährungen. Als täglich aktiver Autor bleibt er stets am Puls der Krypto-Welt, analysiert Trends und teilt fundierte Einblicke. Neben seiner redaktionellen Tätigkeit bietet er Coachings an, unterstützt bei Transaktionen und ist auf zahlreichen sozialen Plattformen präsent, um sich und seine Community immer auf dem neuesten Stand zu halten.
Das Wichtigste in Kürze
- Institutionelle Investoren betrachten Bitcoin in der Preisspanne von 85.000 bis 95.000 US-Dollar als unterbewertet und legen langfristige Positionen auf.
- Cathie Wood von ARK Invest hebt hervor, dass BTC möglicherweise zwischen 80.000 und 92.000 US-Dollar konsolidieren könnte, bevor der nächste Zyklus beginnt.
- Die Meinung unter Retail-Investoren ist gespalten: Einige glauben, es sei eine späte Bullenphase, während andere von einer Akkumulationsphase sprechen.
- Obwohl das Umfeld volatil ist, eröffnen sich strategische Chancen für Anleger mit einem langfristigen Fokus.
Diese Einschätzung steht im Kontrast zu den Meinungen vieler Privatanleger. Zahlreiche Retail-Trader gehen davon aus, dass Bitcoin sich entweder in einer späten Phase eines Bullenmarktes befindet oder aktuell in einer Akkumulationsphase steckt. Dieser Unterschied zwischen institutionellem und privatem Anlegerverhalten sorgt für ein ungewöhnliches Marktumfeld, das durch starke Meinungsdivergenzen geprägt ist. Solche Divergenzen können kurzfristig zu Volatilität führen, da unterschiedliche Akteure gegensätzliche Handelsentscheidungen treffen.
Cathie Wood: „In it to win it“
Cathie Wood, Gründerin von ARK Invest, hat ihre Haltung zu Bitcoin erneut bekräftigt. Wood zufolge bleibt ihr Unternehmen „in it to win it“ und betrachtet Bitcoin weiterhin als ein strategisch wertvolles Asset. Ihrer Meinung nach wird BTC kurzfristig zwischen 80.000 und 92.000 US-Dollar konsolidieren, bevor es im Rahmen des langfristigen 4-Jahres-Zyklus wieder nach oben gehen könnte. Wood hebt die Wichtigkeit von Geduld und der Erkennung von Zyklen hervor, vor allem in einem Markt, der so stark von kurzfristigen Schwankungen beeinflusst wird.
🔥CATHIE WOOD ON BTC: "STILL IN IT TO WIN IT"
Cathie Wood says ARK is “in it to win it” on $BTC.
She expects Bitcoin to base in the $80K–$92K range for a while, before resuming its move higher as the 4-year cycle downside fades. pic.twitter.com/8giqTXMMqR
— Coin Bureau (@coinbureau) January 25, 2026
Seit Jahren verfolgt ARK Invest einen langfristigen Ansatz in Bezug auf Bitcoin und andere digitale Assets. Die Strategie setzt auf das Aushalten von kurzfristigen Korrekturen und das Nutzen von langfristigen Aufwärtstrends. Das zeigt auch anderen institutionellen Investoren, dass eine Phase mit Seitwärtsbewegungen oder leichten Rückgängen Teil des normalen Marktzyklus sein kann, ohne dass die langfristigen Fundamentaldaten dadurch beeinträchtigt werden.
Markt aus institutioneller Perspektive
Die Coinbase-Umfrage belegt nicht nur das Vertrauen in den aktuellen Preisbereich, sondern zeigt auch eine umfassende strategische Positionierung. Die aktuelle Konsolidierungsphase wird von institutionellen Anlegern genutzt, um Positionen aufzubauen, was das langfristige Vertrauen in Bitcoin beweist. Während Retail-Investoren oft auf kurzfristige Trends reagieren, handeln große Akteure gezielt und folgen zyklischen Mustern.
🚨 LATEST: Over 70% of institutional investors believe Bitcoin is undervalued at current prices between $85K-$95K, per Coinbase survey. pic.twitter.com/19nUsMpzf7
— Cointelegraph (@Cointelegraph) January 26, 2026
Diese institutionelle Strategie kann zudem eine stabilisierende Wirkung auf den Markt haben. Das Aufbauen von Positionen durch größere Investoren steigert die Nachfrage nach Bitcoin und kann so den Preis stützen, selbst wenn es kurzfristige Schwankungen gibt. Zusätzlich können institutionelle Investoren die Marktstruktur durch verschiedene Finanzinstrumente wie Futures, Optionen und ETF-Strukturen beeinflussen.
Einzelhandel vs. Institution: verschiedene Sichtweisen
Die unterschiedliche Sichtweise von Retail- und institutionellen Anlegern ist besonders spannend. Häufig neigen Retail-Investoren dazu, die aktuellen Kursbewegungen zu überbewerten; sie sehen temporäre Auf- oder Abwärtsbewegungen als den Beginn eines neuen Marktzyklus. Im Gegensatz dazu verlassen sich institutionelle Akteure eher auf langfristige Fundamentaldaten, On-Chain-Kennzahlen und Zyklusmodelle, die historische Wiederholungsmuster berücksichtigen.
Most institutions think Bitcoin is in a bear market.
Most retail thinks we are either in a late stage bull market or accumulation phase.
What do you think? pic.twitter.com/OPshpXLQ3u
— Nic (@nicrypto) January 26, 2026
Dieser Umstand schafft ein Marktumfeld, in dem die kurzfristige Unsicherheit der langfristigen Zuversicht gegenübersteht. Experten machen darauf aufmerksam, dass die Volatilität in diesen Phasen oft höher ist, weil kurzfristige Marktteilnehmer schneller reagieren und so größere Bewegungen verursachen. Langfristige Anleger haben die Chance, strategisch Positionen aufzubauen, bevor der nächste Zyklus beginnt.
Marktziel und Konsolidierungszone
Der Konsolidierungsbereich von 80.000 bis 92.000 US-Dollar ist derzeit als Schlüsselzone zu betrachten. Hier begegnen sich das Kaufinteresse von institutionellen Anlegern und die vorsichtigen Abverkäufe von Privatinvestoren. In der Geschichte haben sich die Konsolidierungsphasen nach einem kräftigen Aufstieg oft als Grundlage für die nächste Aufwärtsbewegung erwiesen.
Fachleute weisen darauf hin, dass der 4-Jahres-Zyklus von Bitcoin nach wie vor besteht. Innerhalb der Konsolidierung werden Rücksetzer als normaler Bestandteil der Preisbildung betrachtet. Wenn BTC den Bereich um 80.000 US-Dollar nachhaltig verteidigt, könnte das ein Zeichen für eine solide Grundlage sein, auf der die nächste Phase des Zyklus aufgebaut wird. Selbst mit den positiven Bewertungen sind Risiken vorhanden. Marktvolatilität, Unsicherheiten durch Regulierungen oder überraschende makroökonomische Ereignisse können kurzfristig Rückschläge verursachen.
Die Divergenz zwischen der Retail- und der institutionellen Wahrnehmung kann kurzfristig zusätzliche Unruhe verursachen, besonders wenn kurzfristige Trader massenhaft reagieren und Stop-Loss-Level auslösen.
Außerdem belegen vergangene Entwicklungen, dass Konsolidierungen nahe bedeutender Unterstützungszonen nicht immer von Dauer sind. Um potenzielle Wendepunkte frühzeitig zu erkennen, raten Analysten dazu, Preisbewegungen zusammen mit Volumen und On-Chain-Indikatoren zu beobachten.
Subtil können Leser weitere Inhalte entdecken, einschließlich Analysen zu Marktzyklen, der Nachfrage von Institutionen und On-Chain-Kennzahlen. Investoren können den aktuellen Markt besser verstehen, wenn sie vertiefende Artikel über historische Konsolidierungsphasen und zyklische Trends lesen.