Alexander Fournier ist Blockchain-Projektmanager und seit fast einem Jahrzehnt leidenschaftlicher Investor im Bereich Kryptowährungen. Als täglich aktiver Autor bleibt er stets am Puls der Krypto-Welt, analysiert Trends und teilt fundierte Einblicke. Neben seiner redaktionellen Tätigkeit bietet er Coachings an, unterstützt bei Transaktionen und ist auf zahlreichen sozialen Plattformen präsent, um sich und seine Community immer auf dem neuesten Stand zu halten.
Das Wichtigste in Kürze
- Charles Hoskinson übt öffentliche Kritik an Ripple-CEO Brad Garlinghouse wegen dessen Unterstützung des CLARITY Act.
- Das Gesetz, das Regulierung und Transparenz für digitale Assets in den USA verbessern soll, wird jedoch kritisiert, weil es Innovation und Dezentralisierung gefährden könnte.
- Cardano stellt sich eindeutig gegen zentrale Einflussnahme und hebt die Wichtigkeit einer langfristigen Dezentralisierung hervor.
Die Krypto-Welt steht erneut im Zeichen eines öffentlichen Schlagabtauschs. Cardano-Gründer Charles Hoskinson hat Ripple-CEO Brad Garlinghouse wegen dessen Unterstützung des CLARITY Act scharf kritisiert. Im Kern geht es um die Frage, wie stark Regulierung und zentrale Einflussnahme in der Blockchain-Branche zulässig sein sollten, ohne dass Innovation und Dezentralisierung leiden. Dieser Konflikt verdeutlicht die Spannungen zwischen Projekten, die auf langfristige Unabhängigkeit setzen, und solchen, die regulatorische Sicherheit für Wachstum priorisieren.
Was ist genau passiert?
Charles Hoskinson, der Gründer von Cardano, hat in einem neuen öffentlichen Video Brad Garlinghouse, den CEO von Ripple, scharf angegriffen. Hintergrund ist die Hilfe, die Garlinghouse bei der Erstellung des CLARITY Act geleistet hat. Dieser Gesetzesvorschlag soll die Regulierung von Kryptowährungen in den USA klarer gestalten. Er bezeichnete den Entwurf als problematisch und warf Ripple vor, dass es kurzfristige Interessen über die langfristige Entwicklung des dezentralisierten Finanzwesens stelle.
BREAKING
HOSKINSON CALLS OUT XRP CEO OVER CLARITY ACT DRAFT 😱😱😱@IOHK_Charles criticized Ripple CEO Brad Garlinghouse, taking aim at his support for the draft bill of the CLARITY Act. pic.twitter.com/lsAehTGFhj
— Mintern (@MinswapIntern) January 19, 2026
Im Mittelpunkt: Der CLARITY Act
Der CLARITY Act hat das Ziel, digitale Assets transparenter zu gestalten und die rechtliche Einstufung von Kryptowährungen zu vereinfachen. Befürworter sagen, dass ein deutlich definierter gesetzlicher Rahmen die Institutionen dazu bewegen könnte, Kryptowährungen zu akzeptieren. Kritiker, einschließlich Hoskinson, weisen jedoch darauf hin, dass eine zu enge Definition Innovationen behindern und die Dezentralisierung gefährden könnte. Besonders Ripple ist im Fokus, weil Garlinghouse öffentlich bekannt gegeben hat, dass der Senatsausschuss kurz davor ist, den Entwurf zu verabschieden.
🚨CHARLES HOSKINSON MOCKS XRP CEO & DRAFT BILL IN LATEST SUNDAY RANT
Cardano founder Charles Hoskinson criticized Ripple CEO Brad Garlinghouse in a latest video, taking aim at his support for the draft bill of the CLARITY Act. pic.twitter.com/4qKk7FTPtB
— Coin Bureau (@coinbureau) January 19, 2026
Hoskinson übte Kritik, indem er sagte, dass Ripple mit seiner Unterstützung für den CLARITY Act der Branche ein Signal sende, dass zentrale Unternehmen Einfluss auf die Regulierung nehmen könnten, während dezentrale Projekte wie Cardano ignoriert werden. Dieser Übergriff zeigt erneut den fortwährenden Konflikt zwischen zentralisierten Krypto-Initiativen und solchen, die auf Dezentralisierung und Community-Fokus setzen.
Cardano vs. Ripple: Ein Streit der Ideologien
Hoskinsons Kritik ist eingebettet in einen größeren ideologischen Konflikt. Ripple setzt verstärkt auf die Integration durch Institutionen und die Akzeptanz durch Regulierungsbehörden, während Cardano konstant das Ziel verfolgt, die Blockchain-Technologie dezentral, nachhaltig und für alle zugänglich zu machen. Er betonte, dass regulatorische Entscheidungen die grundlegenden Prinzipien der Blockchain nicht opfern dürfen.
🚨Brad Garlinghouse – CEO of @Ripple says that the Senate committee is on the verge of approving the CLARITY Act! #XRP
pic.twitter.com/FlgAsqJdfQ— Pamela Conley ulich (@Elizabethw_77) January 18, 2026
Die Kontroverse beleuchtet die sich entwickelnde Debatte innerhalb der Krypto-Community: Braucht die Branche mehr Regulierung, um Stabilität und Sicherheit zu gewährleisten, oder sollte die Dezentralisierung an erster Stelle stehen? Die Stellungnahme von Hoskinson macht die Sichtweise der Cardano-Community deutlich: Man darf Innovation und Nutzerautonomie nicht opfern, nur um kurzfristige regulatorische Vorteile zu erzielen.
Potenzielle Effekte auf XRP und Cardano
Die öffentliche Debatte könnte beeinflussen, wie Ripple und XRP wahrgenommen werden. Fachleute sehen, dass regulatorische Unterstützung kurzfristig zur Stabilisierung des Kurses beitragen kann, aber langfristig die Marktbewegungen beeinflussen könnte, vor allem, wenn die Community zentrale Eingriffe kritisiert. Im Gegensatz dazu setzt Cardano weiterhin auf das langfristige Ziel der Unabhängigkeit und Dezentralisierung.
Coinspeaker veröffentlicht regelmäßig umfassende Analysen zu regulatorischen Fortschritten im Krypto-Sektor. Um die Hintergründe des CLARITY Act und die unterschiedlichen Positionen der Blockchain-Projekte besser zu verstehen, sind die umfassenden Artikel über Gesetzesentwürfe, Marktreaktionen und langfristige Technologie-Trends auf coinspeaker.de eine gute Quelle. Diese Materialien sind nützlich, um die Diskussionen zwischen zentralisierten und dezentralisierten Projekten zu verstehen.
Technische und strategische Auswirkungen der Diskussion?
Der Konflikt umfasst neben der ideologischen Auseinandersetzung auch praktische Aspekte. Während Cardano weiterhin in den Ausbau seiner Infrastruktur investiert, arbeitet Ripple daran, durch regulatorische Sicherheit Unternehmenspartner und Banken zu gewinnen. Dieser Gegensatz verdeutlicht die verschiedenen Ansätze, wie Krypto-Projekte Wachstum, Sicherheit und Compliance in Einklang bringen.
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