Bitcoin notiert am 6 April laut CoinGecko bei rund 70.000 US-Dollar.
Das 10.000-US-Dollar-Szenario stammt aus einem Hintergrund-Report von XWIN Research Japan auf CryptoQuant.
Der Worst Case setzt laut übereinstimmenden Zusammenfassungen des Reports eine längere Hormus-Störung, Ölpreise bei 150 bis 200 US-Dollar und einen Einbruch der Aktienmärkte um mehr als 30 Prozent voraus.
Bitcoin steht trotz Iran-Eskalation noch erstaunlich stabil da. Ein Bericht aus Japan zeigt aber, unter welchen Bedingungen der Markt richtig kippen könnte und einen Bitcoin-Crash auf 10.000 US-Dollar verursachen könnte.
Der 10.000-Dollar-Case lebt vom Makro-Schock, nicht vom Tageschart
Trump hat dem Iran zuletzt ein neues Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus gesetzt . Die Meerenge ist für den Energiemarkt zentral, weil dort rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels durchläuft. Entsprechend schossen die Ölpreise in der Vorwoche kräftig nach oben.
Aus genau diesem Makro-Kanal leitet sich das düstere Bitcoin-Szenario ab. Laut mehreren aktuellen Zusammenfassungen des Papiers sieht XWIN ein moderates Rückschlagpotenzial bis 50.000 US-Dollar, bei anhaltend schwacher Spot-Nachfrage und ETF-Abflüssen 20.000 bis 30.000 US-Dollar; und erst im Extremfall könnte Bitcoin auch 10.000 US-Dollar erreichen. Und zwar bei einer länger blockierten Straße von Hormus, Öl bei 150 bis 200 US-Dollar und einem gleichzeitigen Absturz der Aktienmärkte.
Potential $10,000 Bitcoin in 2026
Prove me wrong – stay above $75,000.
Before the biggest money pump in history in 2020-21, Bitcoin hovered around $10,000, and it may be reverting. Roughly $10,000 is also the first-born crypto’s most traded price since 2017, when futures were… pic.twitter.com/1PJvYiAFWa
Warum der unmittelbare Bitcoin-Crash trotzdem nicht belegt ist
Die Echtzeitdaten liefern bislang kein Bild einer bereits laufenden Kapitulation, aber die Lage scheint fragil zu sein: Die US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten zuletzt zwar deutliche Abflüsse, dazwischen kommen aber auch immer wieder positive Tage. Dazu kommt aktuell no h dünne Feiertagsliquidität in Teilen Asiens und Europas.
Raphael Adrian ist ein Krypto-Journalist und Analyst, der bei Coinspeaker über Krypto-News, PR-Inhalte und Marktanalysen schreibt. Hier gilt er als Lead-Autor und Experte für Kryptowährungs-Prognosen. Mit seinem journalistischen Hintergrund und seiner Spezialisierung auf Finanzen, Business und digitale Assets berichtet er seit Jahren über Blockchain-Trends, neue Projekte und Entwicklungen am Kryptomarkt.
Seine Kenntnisse in fundamentaler und technischer Analyse ermöglichen es ihm, Marktbewegungen fundiert zu bewerten, Potenziale von Projekten einzuordnen und datenbasierte Krypto-Prognosen zu erstellen. In seiner Arbeit legt er besonderen Wert auf verständliche, recherchierte Inhalte, die Leser bei fundierten Entscheidungen im Kryptomarkt unterstützen.
Wir verwenden Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzung unserer Website zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website weiter nutzen, gehen wir davon aus, dass Sie damit zufrieden sind.Ok