VanEck sieht Bitcoin als Reservewährung, während HYPER auf 33 Mio. Dollar steigt
Der Bitcoin-Markt bleibt fest in der Hand der Bären. Nach einem Wochenverlust von rund 15 Prozent testet die Kryptowährung erneut die Marke von 60.000 US-Dollar. Das Momentum bleibt schwach und viele Anleger rechnen mit weiteren Rücksetzern. Dennoch bleiben institutionelle Akteure wie VanEck langfristig optimistisch und sehen neue Chancen durch Bitcoin-Layer-2-Technologien.
Bitcoin verliert 15 Prozent wöchentlich, VanEck bleibt dennoch langfristig optimistisch.
Matthew Sigel sieht Bitcoin künftig als globale Reservewährung und Zahlungsnetzwerk.
VanEck erkennt trotz Bärenmarkt starke fundamentale Nachfrage nach Bitcoin.
Bitcoin Hyper sammelt 33 Millionen Dollar trotz schwachem Marktumfeld ein.
Bitcoin steht weiter massiv unter Druck. Innerhalb einer Woche verlor die größte Kryptowährung rund 15 Prozent an Wert und testet erneut die wichtige Unterstützung bei 60.000 US-Dollar. Vom Allzeithoch ist Bitcoin inzwischen mehr als 50 Prozent entfernt, während der Bärenmarkt bislang keine Anzeichen einer nachhaltigen Trendwende liefert.
Das Momentum bleibt schwach und viele Anleger ziehen Kapital aus dem Markt ab. Dennoch gibt es auch optimistische Stimmen. Vor allem Vermögensverwalter VanEck bleibt langfristig bullish und sieht Bitcoin künftig in einer deutlich größeren Rolle im globalen Finanzsystem. Parallel gewinnen Bitcoin-Layer-2-Lösungen weiter an Bedeutung und könnten neue Anwendungsfälle erschließen.
VanEck-Experte Matthew Sigel: Bitcoin soll zur Reservewährung werden
Trotz des jüngsten Kurssturzes bleibt Matthew Sigel, Head of Digital Assets Research bei VanEck, äußerst optimistisch für Bitcoin. Der Analyst vertritt die These, dass Bitcoin langfristig nicht nur als digitales Gold wahrgenommen werden wird. Stattdessen könne sich die Kryptowährung zu einer globalen Reserve- und Abwicklungswährung entwickeln.
In einem aktuellen Interview erklärte Sigel, dass institutionelle Investoren Bitcoin nicht primär wegen seiner Dezentralisierung kaufen würden. Vielmehr sehen große Marktteilnehmer laut seiner Einschätzung eine grundlegende Veränderung des weltweiten Geldsystems. Bitcoin könne künftig mit traditionellen Reservewährungen wie dem US-Dollar, dem Euro oder dem japanischen Yen konkurrieren.
BREAKING:
VanEck just made a bold call on Bitcoin.
Matthew Siegel. $199,000,000,000 in assets under management.
"Bitcoin will become a mainstream asset that will compete with other reserve settlement currencies."
Aus Sicht von VanEck entwickelt sich Bitcoin zunehmend zu einem neutralen globalen Vermögenswert, der unabhängig von einzelnen Staaten funktioniert. Gerade in einer Zeit steigender Staatsverschuldungen und wachsender geopolitischer Spannungen könne dieser Status an Bedeutung gewinnen.
Sigel argumentiert zudem, dass Bitcoin aufgrund seiner festen Geldmenge und der weltweiten Verfügbarkeit eine attraktive Alternative für internationale Abwicklungen darstellen könnte. Während kurzfristig die hohe Volatilität und der laufende Bärenmarkt dominieren, fokussiert sich VanEck auf den langfristigen strukturellen Wandel. Die aktuelle Schwächephase ändere laut Sigel nichts an der langfristigen Investmentthese für Bitcoin.
So bewertete VanEck Bitcoin bereits Mitte Mai 2026
Bereits Mitte Mai zeigte sich VanEck konstruktiv für Bitcoin, obwohl sich zahlreiche On-Chain-Indikatoren damals noch in einer schwierigen Phase befanden. In einer ausführlichen Analyse verwiesen Matthew Sigel und Patrick Bush auf mehrere positive Entwicklungen.
Besonders auffällig war laut VanEck die Erholung des Bitcoin-Kurses um rund 11,8 Prozent innerhalb eines Monats auf etwa 78.000 US-Dollar. Gleichzeitig blieb die Aktivität im Derivatemarkt vergleichsweise niedrig. Die Analysten werteten dies als positives Signal, da die Aufwärtsbewegung vor allem durch echte Spot-Käufe und nicht durch übermäßige Hebelpositionen getragen wurde.
Auch die Netzwerkaktivität entwickelte sich solide. Die täglichen Transaktionen stiegen auf rund 590.000 und erreichten damit historische Spitzenwerte. VanEck betonte, dass die Nutzung des Netzwerks deutlich zugenommen habe, selbst wenn die Zahl neuer Nutzer nicht im gleichen Tempo wuchs.
Zugleich verwiesen die Analysten auf eine ungewöhnliche Entwicklung beim Mining. Die Hashrate verzeichnete den längsten Rückgang der industriellen Bitcoin-Geschichte. Als Hauptgrund identifizierte VanEck den Trend vieler US-Miner, ihre Infrastruktur zunehmend für KI-Rechenzentren statt für Bitcoin-Mining einzusetzen. Dennoch betonte das Unternehmen, dass ein sinkender Hashrate-Trend historisch keine verlässliche Aussage über die künftige Kursentwicklung von Bitcoin zulässt.
Insgesamt blieb VanEck damit auch im Mai langfristig optimistisch und sah die fundamentale Bitcoin-Nachfrage weiterhin als intakt an.
Bitcoin-L2 als neuer Wachstumstreiber? Bitcoin Hyper setzt auf relative Stärke
Während Bitcoin aktuell im Bärenmarkt feststeckt und viele Altcoins noch deutlich stärkere Verluste verzeichnen, rückt ein Segment zunehmend in den Fokus spekulativer Anleger: Bitcoin-Layer-2-Lösungen. Die Grundidee dahinter ist einfach. Wenn Bitcoin künftig nicht nur als Wertspeicher, sondern auch als Infrastruktur für Anwendungen, Zahlungen und DeFi genutzt werden soll, braucht das Netzwerk zusätzliche Skalierungsebenen. Genau hier setzen Bitcoin-L2-Projekte an.
Ein Projekt, das zuletzt besonders viel Aufmerksamkeit auf sich zog, ist Bitcoin Hyper. Der Presale entwickelt sich bislang bemerkenswert robust und zeigt trotz des schwierigen Marktumfelds eine auffällige relative Stärke. Während zahlreiche Krypto-Assets neue Jahrestiefs markieren, konnte das Projekt bereits rund 33 Millionen US-Dollar an Kapital einsammeln.
Technologisch verfolgt Bitcoin Hyper einen Ansatz, der die Stärken von Bitcoin und Solana miteinander verbinden soll. Bitcoin bleibt dabei die Basisschicht für Sicherheit und Dezentralisierung, während die Layer-2-Infrastruktur deutlich schnellere und günstigere Transaktionen ermöglichen soll. Herzstück des Konzepts ist eine Zero-Knowledge-Bridge, welche die Kommunikation zwischen Layer 1 und Layer 2 absichern soll.
Dadurch könnten künftig Anwendungen entstehen, die bislang eher aus dem Solana-Ökosystem bekannt sind: schnelle Transfers, DeFi-Protokolle und eine höhere Skalierbarkeit. Befürworter argumentieren, dass eine erfolgreiche Bitcoin-L2-Landschaft langfristig sogar zusätzliche Nachfrage nach nativen Bitcoins erzeugen könnte, da BTC als Basis-Asset innerhalb des Systems benötigt wird.
Zusätzliche Aufmerksamkeit erhält Bitcoin Hyper durch sein Staking-Modell. Aktuell werden Renditen von rund 36 Prozent APY in Aussicht gestellt. In Verbindung mit dem erfolgreichen Fundraising sorgt dies für anhaltend bullisches Momentum im Presale. Gerade in einer Marktphase, in der viele Projekte um Aufmerksamkeit kämpfen, hebt sich Bitcoin Hyper damit deutlich von zahlreichen Wettbewerbern ab.
Raphael Adrian ist ein Krypto-Journalist und Analyst, der bei Coinspeaker über Krypto-News, PR-Inhalte und Marktanalysen schreibt. Hier gilt er als Lead-Autor und Experte für Kryptowährungs-Prognosen. Mit seinem journalistischen Hintergrund und seiner Spezialisierung auf Finanzen, Business und digitale Assets berichtet er seit Jahren über Blockchain-Trends, neue Projekte und Entwicklungen am Kryptomarkt.
Seine Kenntnisse in fundamentaler und technischer Analyse ermöglichen es ihm, Marktbewegungen fundiert zu bewerten, Potenziale von Projekten einzuordnen und datenbasierte Krypto-Prognosen zu erstellen. In seiner Arbeit legt er besonderen Wert auf verständliche, recherchierte Inhalte, die Leser bei fundierten Entscheidungen im Kryptomarkt unterstützen.
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